Die Terrornacht von Paris - Anschläge während des Länderspieles FRA-GER

  • Anschläge in Frankreich
    Die Terrornacht von Paris


    Mindestens 120 Tote forderte die Anschlagserie in Paris. Die Attentäter schlugen an sechs Orten in der französischen Hauptstadt zu und griffen mit Sturmgewehren und Bomben belebte Restaurants und Bars an.


    Bei einer beispiellosen Anschlagsserie in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Allein 87 Tote habe es gegeben, als Attentäter bei dem Auftritt einer US-Rockband am Freitagabend um sich schossen, teilten die Behörden mit. Als die Polizei die Konzerthalle stürmte, zündeten sie Sprengstoffgürtel. Weitere Menschen seien an fünf anderen Orten in der französischen Hauptstadt ums Leben gekommen, als Attentäter nahezu zeitlich mit Sturmgewehren und Bomben belebte Restaurants und Bars angriffen. Vor dem Nationalstadion, in dem Präsident Francois Hollande und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier das Fußball-Länderspiel Frankreich gegen Deutschland verfolgten, sprengten sich offenbar zwei Selbstmordattentäter in die Luft. Hollande verhängte erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg den Ausnahmezustand über das ganze Land. Zudem ließ er die Grenzen schließen, um eine Flucht von Attentätern zu verhindern.


    Rund 200 weitere Menschen wurden verletzt. Die Ermittler zählten acht tote Attentäter. Sieben hätten sich selbst in die Luft gesprengt, einer sei von der Polizei erschossen worden. Unklar bleib zunächst, ob noch Attentäter auf der Flucht waren. Die Angreifer hätten mehrere Terrassen von Cafes beschossen, bevor sie in die Konzerthalle eingedrungen seien, sagte ein Polizeisprecher. Viele Verletzte seien an den verschiedenen Tatorten in einem schrecklichen Zustand. Daher wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt. In Sicherheitskreisen wurde von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen.
    Ansprache von Hollande


    Der sichtlich erschütterte Hollande sprach von einer noch nie dagewesenen Serie terroristischer Anschläge. "Das ist ein Horror", sagte er in einer nächtlichen Fernsehansprache an die Nation, ehe er in eine Krisensitzung des Kabinetts eilte. "In diesen schwierigen Momenten müssen wir (...) Mitgefühl und Solidarität beweisen, aber auch Einigkeit und Ruhe bewahren", mahnte Hollande, der seine Teilnahme am G-20-Gipfel am Wochenende in der Türkei absagte. "Im Angesicht des Terrors muss Frankreich stark sein, es muss Größe zeigen und die staatlichen Behörden Härte. Das werden wir." Alle Pariser Rettungsdienste wurden mobilisiert und 1500 zusätzliche Soldaten zum Schutz der Hauptstadt entsandt.


    Weltweit stießen die Anschläge auf Entsetzen. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie zahlreiche andere Politiker rund um den Globus zeigten sich schockiert und erklärten sich solidarisch mit Frankreich. Das Land wurde nach dem Anschlag auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" und einen jüdischen Supermarkt im Januar mit 18 Toten nun zum zweiten Mal in diesem Jahr das Opfer einer Attentatsserie. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere bot Frankreich die Hilfe deutscher Spezialkräfte an. Der iranische Präsident Hassan Ruhani verurteilte die Anschläge als unmenschliche Verbrechen.
    Schrecken in der Konzerthalle


    In der Konzerthalle Bataclan bot sich ein Bild des Schreckens. Die Attentäter hätten ihre Opfer regelrecht niedergemetzelt, sagte ein Behördensprecher. Der Journalist Julien Pierce war dort, als die ersten Schüsse fielen. Mehrere sehr junge, unmaskierte Täter seien in den Saal gekommen und hätten mit Sturmgewehr des Typs Kalaschnikow blindwütig in die Menge gefeuert, die sich zu einem Konzert einer US-Rockband versammelt hatte, berichtete er auf der Internetseite des Rundfunksenders Europe 1. "Überall lagen Leichen", sagte er. Ein anderer Konzertbesucher sagte, er habe drei Männer in schwarzer Kleidung gesehen, die mit Schnellfeuergewehren bewaffnet gewesen seien. Einer von ihnen habe das Feuer in die Menge eröffnet. Dann seien die Leute umgefallen wie Dominosteine.


    Augenzeugen zufolge schrien die Attentäter während des Angriffs ihre Wut über die Beteiligung Frankreichs am Kampf gegen die Extremisten-Miliz IS in Syrien hinaus. "Es ist furchtbar. Da drüben liegt eine Leiche. Es ist einfach furchtbar", stammelte eine weinende Augenzeugin vor der Konzerthalle, die vom Sender BFM interviewt wurde.


    Koordinierter Angriff


    Die Anschläge ereigneten sich fast zeitgleich am Freitagabend, als viele Leute in der Stadt und den Restaurants unterwegs waren. Allein in der Nähe des Fußballstadions waren drei Explosionen zu hören, zwei davon wurden offenbar durch Selbstmordattentäter ausgelöst. Eine Explosion ereignete sich Augenzeugen zufolge vor einer McDonald's Filiale. Das Länderspiel wurde dennoch fortgesetzt, obwohl mehrmals ein auch bei der Live-Übertragung im Fernsehen ein lauter Knall im Stadion zu hören war. Unter den Zuschauern brach Unruhe aus, als Gerüchte über die Anschlagsserie die Runde machten. Die Sicherheitskräfte hielten die Fans zunächst im Stadion fest, wo diese sich spontan auf dem Spielfeld versammelten. Polizei-Hubschrauber kreisten über der Szene, als Hollande in Sicherheit gebracht wurde.


    Im Stadtzentrum fielen Schüsse auch vor einem kambodschanischen Restaurant im zehnten Bezirk. Zudem griffen die Attentäter offenbar das beliebte Einkaufszentrum Les Halles und Bars und Restaurants in der belebten Rue de Charonne im elften Bezirk an. Die Pariser Stadtverwaltung forderte die Bürger auf, zuhause zu bleiben. Die Metro stellte auf einigen Linien den Betrieb ein. Bewohner der Stadt boten gestrandeten Mitbürgern und Urlaubern über Twitter ein Quartier für die Nacht an. Am Samstag sollen Schulen, Universitäten und öffentlich Gebäude im Großraum Paris wegen der Anschläge geschlossen bleiben. Ein Konzert der irischen Rockband U2 wurde abgesagt. Auch New York und andere US-Großstädte erhöhten die Sicherheitsvorkehrungen an Sehenswürdigkeiten.
    IS bekannte sich zur Tat


    Wer die Attentate verübte, blieb zunächst unklar. Auf Twitter bekannten sich Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu den Taten, dies ließ sich jedoch nicht verifizieren. "Der Kalifatstaat hat das Heim des Kreuzes getroffen", hieß es in einem Tweet. Die Welle der Gewalt kam nur Tage nach den Anschlägen in einem Schiitenviertel der libanesischen Hauptstadt Bagdad, zu denen sich der IS bekannte, und dem Absturz eines Flugzeugs mit russischen Urlaubern über der ägyptischen Sinai-Halbinsel, den ebenfalls der IS verursacht haben will. Paris ist derzeit ohnehin im Alarmzustand, weil dort noch in diesem Monat die Weltklimakonferenz mit zahlreichen hochrangigen Gästen stattfinden soll.


    E. Jarry und I. Melander/Reuter


    Quelle: http://www.stern.de/panorama/w…ht-von-paris-6554974.html






    Bald auch in DEINEM Land
    DANKE FRAU MERKEL!
    #Refugeeswelcome #wirschaffendas :wut:

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Anschläge in Frankreich
    Die Terrornacht von Paris


    [...]


    Bald auch in DEINEM Land
    DANKE FRAU MERKEL!
    #Refugeeswelcome #wirschaffendas :wut:


    Schön, das du deine beschränkte Meinung jetzt mal so offen schreibst. :affen:


    Was können die Flüchtlinge dafür, das sie mit von den Idioten da unten unterworfen oder gar getötet werden?
    Dort sterben täglich Menschen in der Größenordnung wie in Paris. Und das ist auch unsere Schuld...


    Die Terroristen in Frankreich sind auch nicht mit dem Flüchtlingsstrom gekommen, sondern haben sich im Land radikalisiert.
    Da fällt Frankreich die Kolonialpolitik im Norden Afrikas der letzten Jahre auf die Füße, weil sie eine gute Integration in der zweiten Generation wohl versiebt haben.


    Das hier jetzt alle rumschissern und denken, weil Sie montags auf der Straße rumlatschen und die Völker der Welt wieder fest eingrenzen wollen, dem Problem Herr zu werden ist herrlich dumm.
    Meint ihr der IS sagt sich: "Oh, die wollen die von uns Vertriebenen auch nicht - die verschonen wir!" Lass die da unten mal machen... das fällt dann mal unseren Kindern auf die Füße!!!


    Vielleicht leben wir auch schon zu lange im Überfluss, dass jetzt diese Generation da ist zwischen 40 und 60 Jahre (grob vereinfacht, will nicht pauschalisieren),
    die nichts mehr kennt als den eigenen Arsch im Wohlstand zu wissen.
    Meine Großeltern zeigen auch wesentlich mehr empathische Kompetenz als meine Eltern...


    Klar lässt sich das einfach sagen als einer, der in dieser Überflussgesellschaft aufgewachsen ist.
    Aber ich will lieber sparsamer leben und ohne Grenzen mit ständiger Stigmatisierung...
    Und ich will Kinder die unseren Partypatrioten so wichtig sind, die ohne einen Islamischen Staat im Süden aufwachsen.


    Legida? Läuft nicht! :thumbdown:

  • Und wo ist bei diesem Thema hier der Bezug auf Chemie? Sch..... Politik hier im Forum.
    :fuckyou: :fuckyou: :fuckyou:


    Forum Allgemeines -> Unterforum Allgemeine Themen - Alles was nichts oder nur im entferntesten mit Fußball zu tun hat. -> Threadthema: Die Terrornacht von Paris - Anschläge während des Länderspieles FRA-GER



    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :streichel:

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Defi, in deinem Beitrag geht es doch nur am Rande um Fussball, eigentlich nur in der Überschrift. Der Rest ist Politik. Das ist echt dünne.


    Nur für Dich wiederhole ich nochmal die Beschreibung des Unterforums Allgemeine Themen: Alles was nichts oder nur im entferntesten mit Fußball zu tun hat


    Welches Wort davon hast du nicht verstanden? :streichel:

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • So , jetzt nimmt der Thread so richtig Egons "Geschmack" an:
    http://leipzig.sportbuzzer.de/…d-gegen-niederlande/18166


    Achja, den Tweet will ich euch nicht vorehthalten, vonwegen Zeichen setzen und so:

    Zitat

    Das @DFB_Team setzt heute im Spiel #GERNED ein klares Zeichen für die Freiheit und gegen den Terror. Übertragung ab 20.15 Uhr. #ParisAttacks

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • treuer chemiker :


    Auch wenn ich nicht immer mit Defens einer Meinung bin , aber wie er schon geschrieben hat , dies ist ein Unterforum !!


    " Absoluter Schwachsinn,was soll Politik in einem Forum wo es um Sport geht,da fällt mir nichts mehr ein nachdenken und dann schreiben über unsere BSG einfach nur peinlich unterste Schublade!!!! treuer chemiker Gestern, 14:05 "