BSG Chemie ist erster sächsischer Futsal-Meister

  • Die Futsal-Liga-Sachsen hat einen verdienten Meister: Die BSG Chemie Leipzig konnte alle Begegnungen siegreich gestalten und dadurch die Premierensaison gewinnen.



    Leipzig. In der ersten Saison der „Futsal Liga Sachsen“ gingen fünf Vereine an den Start: BSG Chemie Leipzig, Leipziger SC 1901, Roter Stern Leipzig, Sandball Leipzig und FC International. Diese fünf Mannschaften haben 70 Spieler eingesetzt und darunter – was besonders erfreulich ist – ein Drittel mit Migrationshintergrund. So hatte die Pilotphase auch eine enorme integrative Wirkung.

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    Nach einem holprigen Start hat sich das spielerische Niveau im Verlauf der fünf Spieltage deutlich verbessert, wobei mit Sven Schlüchtermann und Moshine Baidar (beide BSG Chemie), Arman Melkonyan (FC International) und Stefan Müller (LSC) einige Spieler besonders auffielen.


    Betreut wurde die Liga von Oliver Herzberg (Koordinator Breitenfußball) und Enrico Rockstroh (Staffelleiter) vom sächsischen Fußballverband. Ihr gemeinsames Fazit fiel positiv aus: "Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Mannschaften für die Teilnahme und den fairen Umgang miteinander bedanken und allen Schiedsrichtern ein großes Kompliment aussprechen. Alle Schiris äußerten sich durchweg positiv und haben bereits ihre Bereitschaft für Folgeprojekte signalisiert.“


    Start einer neuen Futsalliga


    In Anbetracht der überaus positiven Resonanz möchte der SFV den Futsal in Sachsen weiter etablieren. Er strebt für den Herbst den Start einer nächsten Futsalliga an. Gleichzeitig sollen Lösungsansätze gefunden werden, um interessierten Mannschaften aus anderen Kreisverbänden zu ermöglichen, bei dem Wettbewerb mitzumachen. Denn den Weg nach Leipzig können viele Vereine nur mit einem großen Aufwand realisieren.


    Den ersten Titel strich jedenfalls die BSG Chemie Leipzig verdient ein. Die Leutzscher brachten sowohl die individuelle als auch taktische Klasse für den Erfolg mit. Sie erzielten 42 Tore und gewannen alle vier Spiele souverän. Vizemeister wurde die Mannschaft vom Leipziger SC 1901, die nur gegen den ersten sächsischen Meister eine Niederlage einstecken musste.