Das dröhnt aus Euren Boxen-flimmert über euren TV , Computer

  • Dank digitalen Audoradio und "Radio Bob" fast täglich auf dem Weg zur und von der Arbeit zu hören :cool:

    Auch 2018 gibt es noch den klassischen melodischen Metal der in den 70ern und 80ern hipp war:




    und natürlich gibts auch für den Computer neues "Futter":


    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Der Klassiker "Sabotage" 2x in Hardcore ganz ohne die Beastie Boys:




    und ein weiterer Klassiker aus den 90ern, RATM bringt ein Festival zum kochen ganz ohne aufwenige Bühnenchoreografie, ohne Kostüme , ohne Licht- und Lasershow , ohne Pyro und Rauch -einfach nur Emotionen und Geile Musik:



    und natürlich was zum zocken-frei nach dem Motto: Far Cry trifft Mad Max:



    Frohes Fest!

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Dieser Gitarrensound.....dieser Rhytmus....diese Stimme....das ist doch.........Nein! Das ist Airbourne!


    40 Jahre alt und immer noch ein Burner!


    Japan ist anders.......gaaaanz anders......aber irgendwie seiner Zeit voraus !

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Der Staatsfunk und die Grenzen des Sagbaren: Der MDR feuert Uwe Steimle

    Der MDR hat Uwe Steimle entlassen – mit einer fadenscheinigen Begründung. Nicht um ein gebrochenes Vertrauensverhältnis geht es bei dieser Trennung, sondern um die Grenzen des Sagbaren, die der Kabarettist aus Überzeugung und mit Recht immer wieder überschritt.

    von Andreas Richter


    Die Entlassung des sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle durch den Mitteldeutschen Rundfunk an diesem Mittwoch wirft ein grelles Licht auf die Zustände in diesem Deutschland des Jahres 2019.

    Zum einen verdeutlicht sie, dass die Meinungsfreiheit faktisch eben doch eingeschränkt ist.

    Nun wird zu Recht darauf hingewiesen, dass keiner wegen einer abweichenden Meinung verfolgt und verurteilt werde und ja auch Steimle weiter mit seinem Programm und seinen Ansichten durchs Land touren könne. Doch wird die Verbreitung dieser Meinungen eben mit allen (zumindest dem MDR verfügbaren) Mitteln eingeschränkt.

    Die Argumente für den Rausschmiss Steimles sind – wieder einmal – vorgeschoben. Es gibt gute Gründe, die Staatsferne des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks anzuzweifeln. Schon vor vier Jahren stellte die Otto-Brenner-Stiftung einmal eine besondere Staatsnähe des MDR fest. Die Ironie, die dem MDR offenbar völlig entgeht, besteht darin, dass der Sender den Künstler bestätigt – nämlich mit diesem Vorgehen und der Begründung dafür.

    Der Sender geriert sich dabei eben doch als Staatsfunk, dem es nicht um Meinungsvielfalt, Pluralismus und Demokratie geht, sondern um die Durchsetzung der einen, nämlich der "richtigen" Sicht auf die Dinge. Dabei nimmt er es in Kauf, viele seiner Zuschauer vor den Kopf zu stoßen.

    Denn in Wirklichkeit geht es nicht um den angeblichen Bruch des "Vertrauensverhältnisses", wie der Sender behauptet, sondern um die Positionen, die Steimle immer wieder vertritt, um seine Haltung zu relevanten politischen Themen wie der deutschen Einheit, zur DDR, zu den Medien, zum Kapitalismus, zu Krieg und Frieden, Russland, Migration und zur Heimat. Manche seiner Äußerungen stießen dem Mainstream besonders sauer auf, so etwa, dass Deutschland ein "besetztes Land" sei.

    Weil er seine Meinung so gut wie immer auch noch vernünftig und mit überzeugenden Argumenten begründen kann, ist man dazu übergegangen, seine Positionen nicht mehr inhaltlich zu diskutieren, sondern sie als schlichtweg "rechtsextrem" zu diskreditieren und ihn damit praktisch "von vornherein" unmöglich zu machen. So wird aus dem freundlichen Sachsen Steimle, der nach allen gängigen Kriterien ein Linker ist, eben ein "völkischer Jammerossi" und ein Rechtsextremer. Das ist ganz einfach Unsinn, aber eben das Mittel der Wahl, wenn es um das Unterdrücken abweichender Meinungen geht.


    Dass es um die Meinung oder – um eine Modewort des Juste Milieu zu bemühen – um die richtige "Haltung" geht, zeigt das Gegenbeispiel Jan Böhmermann, der sich noch jede Geschmacklosigkeit erlauben kann, weil er eben auf der "richtigen" Seite steht und sich seine "Scherze" nur gegen (vermeintliche oder bekennende) Rechtsextreme oder eben – gegen Sachsen richtet. So viel zum Thema "doppelte Standards".


    Das Thema hat noch eine weitere Ebene, genaugenommen sogar zwei, die sich aber überlagern: Steimle hält sich – zu Recht – viel darauf zugute, den einfachen Leuten aufs Maul zu schauen und für genau für diese Leute auch zu arbeiten. Was er sagt, deckt sich in der Regel mit den Erfahrungen dieser Menschen. Nicht umsonst ist er im Sendegebiet des MDR so populär. Derartige Sichtweisen, die – es sei noch einmal wiederholt – eben nicht "rechts" oder sonst irgendwie "extrem" oder gar "menschenfeindlich" sind, fliegen aus dem Programm, das dann einfach nur noch die Sicht des Establishments verbreitet. Steimles Rauswurf ist also auch ein Element des Kampfes, den die Eliten auch in den und vermittels der Medien gegen die Mehrheit des Volkes führen.

    Eng verwoben damit ist die Problematik des Verhältnisses zwischen Ost und West. Der MDR wurde im Westen lange Zeit für seine vermeintliche DDR-Nostalgie belächelt. Das war sicher der Themenauswahl und der Programmgestaltung geschuldet. Was aber die Wertung und Einordnung des DDR-Erbes betraf, lag der Sender schon von Anbeginn streng auf der Linie des westdeutschen Mainstreams und versuchte, diese Sicht in seinem Sendegebiet zu verbreiten. Wenn der MDR nun eine der wenigen differenzierteren Stimmen zum Schweigen bringt, verschärft er diesen Kurs noch und verdeutlicht damit unfreiwillig, was er wirklich ist: Ein Herrschaftsinstrument, ein Besatzungssender im sogar doppelt besetzten Osten Deutschlands.

  • Auch der MDR hat damals dafür gesorgt, dass Ronny Danger im KiGa Kanal landesweit dumm und mit sächsischen Dialekt bundesweit gesendet worden.

    Ich hatte mich damals schriftlich beschwert. Ich gehe davon aus, dass es diese Sendung nicht mehr gibt.

    Die Ziele des MDR sind nicht einzusehen. Für uns sind die jedenfalls nicht da.

  • Dazu passt auch ein Artikel von 2011 über die Frau, welche als MDR Idendantin den Rausschmiss von Uwe Steimle zu verantworten hat, mich wundert jetzt nichts mehr! :fuck:


    https://www.bz-berlin.de/artik…fin-hat-sed-vergangenheit


    Karola Wille soll neue MDR-Chefin werden, dabei hat sie eine bewegte, linientreue SED-Vergangenheit.


    Seinen Ruf als DDR-nostalgischer Schunkelsender hat der MDR seit seiner Gründung 1991. Und anscheinend hat man auch kein Interesse daran, den Mief loszuwerden. Denn der Verwaltungsrat des Senders will nun MDR-Chefjustiziarin Karola Wille als neue Intendantin durchsetzten. Die 52-Jährige hat eine bewegte SED-Vergangenheit.

    Gegen die Juristin gab es zunächst Vorbehalte. Denn die Vita von Prof. Dr. jur. Karola Wille sorgte für Kopfschmerzen. Kaum volljährig, trat sie 18-jährig in die SED ein. „Aus Überzeugung“ wie sie selbst zugibt. Aus einer SED-nahen Familie stammend, bekam sie problemlos einen Studienplatz an der juristischen Fakultät in Jena. Jahrelang war sie mit einem DDR-Militärstaatsanwalt verheiratet.

    Dementsprechend linientreu verfasste die kommende Senderchefin 1985 ihre Doktorarbeit zu Ausländerkriminalität im sozialistischen Staat: „Die Vorzüge des Sozialismus sind auch im internationalen Rahmen umfassend zur Geltung zu bringen.“ Es gebe „eine historische Mission der Arbeiterklasse.“ Der größte DDR-Opferverband, die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat bereits gegen die Pläne protestiert, Karola Wille zur MDR-Intendantin zu machen. Der stellvertretende VOS-Bundesvorsitzende Hudo Diederich: „Wir wollen nicht, dass im MDR die DDR weiter fortgesetzt wird. Deshalb ist eine Frau, die in ihrer Dissertation noch 1985 dem Sozialismus gehuldigt hat, nicht wählbar. Es wäre das Beste, wenn der Verwaltungsrat dem Rundfunkrat einen unbelasteten Kandidaten zur Wahl vorschlägt.“

    Doch das scheint im skandalgebeutelten und krisenumwitterten MDR niemanden zu stören. Seit zwanzig Jahren arbeitet Karola Wille für den Sender, seit 1996 ist sie Juristische Direktorin. Der erhoffte Neuanfang nach der Korruptionsaffäre um Ex-Unterhaltungschef Udo Foht bleibt wohl aus.

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"