Winterpause 2018/19 Freundschaftsspiele und Hallenturniere

  • Am Sonnabend, dem 12. Januar 2019, heißt es wieder „Glück Auf“ zum Hallenturnier des Bornaer SV 91. Es wird bereits zum 7. Mal in der Bornaer Glück-Auf-Sporthalle ausgetragen. BSG Chemie Leipzig tritt nach einer Pause wieder an. Zur Freude aller Fans sind die Ticketpreise stabil geblieben. Diese gibt es Vorverkauf für 6,00 Euro bei Sport Gruhne in Borna.

    Das Glück-Auf-Turnier hat Tradition. Es wurde zusammen mit der Leipziger Volksbank 2013 aus der Taufe gehoben. Seitdem warten die BSV-Fans darauf, dass ihre Jung den „Cup der Leipziger Volksbank“ in die Wyhrametropole holen. Auch das ist inzwischen Tradition.

    Im verflixten siebten Jahr ist die Herausforderung nicht kleiner geworden. Ein Blick auf die Teilnehmerliste lässt ahnen, dass der Weg erneut steinig wird. Neben der 1. Mannschaft des Gastgebers laufen auf:

    • BSG Chemie Leipzig (3 Siege)

    • FC Grimma (2 Siege, Titelverteidiger)

    • FC Eilenburg (1 Sieg)

    • FC Bad Lausick

    • FC Altenburg

    • SC Hartenfels Torgau 04

    Der Gewinner des Qualifikationsturniers vom 16.12.2018 macht als achte Mannschaft das Line up komplett.

    Das Glück-Auf-Turnier wird am 12.01.2019 Punkt 16.00 Uhr angepfiffen. Gleich zu Beginn treffen die BSG Chemie Leipzig und der Bornaer SV 91 aufeinander. Gespielt wird das Turnier mit 2 Gruppen im Modus „jeder gegen jeden“, Überkreuz - Spiele und Finals. Eine Vollbande sorgt wieder für rasante Matches von 12 Minuten Länge. Vor dem Ende der Vorrunde gibt es eine kurze Turnierpause mit einem Torwandschießen um ein Tablet (gesponsert von der Leipziger Volksbank) für die Fans und der Gelegenheit, sich mit Speis‘ und Trank zu versorgen. :schal:

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Glück Auf Turnier 2019 der Herren

    12.1.2019 16:00 - 20:00


    Glück Auf Sporthalle Borna, Gerhart Hauptmann Straße 1a, 04552 Borna


    ACHTUNG! Die Kapazität der Halle ist sehr begrenzt da nur 1 Gerade für eine Zuschauertribüne zur Verfügung steht. Davon ist auch noch ein Teil für den VIP Bereich reserviert. Eine Kurzfristige Anreise ohne Eintrittskarte ist eher sinnlos.


    Spieldauer: 12min


    Gruppe A


    BSG Chemie Leipzig

    SV Fortuna Leipzig

    Bornaer Sportverein 91

    FC Bad Lausick 1990


    Gruppe B


    FC Altenburg

    FC Grimma

    FC Eilenburg

    FC Hartenfels Torgau


    Die Gruppenersten und -zweiten sind jeweils im Halbfinale


    Spielbeginn 16.00Uhr : Bornaer Sportverein- BSG Chemie Leipzig

    ...................

    19.47 Uhr Finale

  • Gegen Grimma im Halbfinale u.a. nach einem unterirdischen Schiedsrichterfauxpas rausgeflogen.

    Im Spiel um Platz 3 im Elfmeterschießen gegen Borna verloren. Nunja nicht gerade mit den Top-Stammspielern angetreten ,was man aber wegen der Verletzungsgefahr und den besonderen Umständen beim Hallenfussball verstehen kann.

    Für 6 Euro einen ganzen Nachmittag/Abend Hallenfussball,dazu faire Preise beim Caterring -wenn man es entspannd sieht war es eine Reise wert.

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Testspiel bei Pilsen II abgesagt!! So ein Scheiß, wir hatten schon einen "freiwilligen" Fahren und haben uns auf das dortige Bier gefreut. :(

    Kannst ja trotzdem fahren und das Bier genießen:

    "Die Telefone klingelten heiß, ein Ausweichgegner wurde hektisch gesucht und gefunden. Nun wird am Sonnabend gegen SK Starý Plzenec gespielt, einen Verein aus der 5. tschechischen Liga."

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • BSG Chemie in Pilsen: Trainer Jagatic stellt hohe Ansprüche an sein Team

    Der neue Coach hat im Trainingslager der Chemiker gezeigt, wo die Reise hingehen soll. Die Leutzscher konnten das Testspiel gegen den tschechischen Fünftligisten SK Starý Plzenec klar und deutlich mit 8:0 für sich entscheiden.


    Pilsen. Zweimal täglich Training, Kraftraum, Fußballtennis, Einzelgespräche, ein Trainingskick gegen einen tschechischen Fünftligisten und am Ende ein Brauereibesuch: Für Oberligist Chemie Leipzig war das Trainingslager in Pilsen ein voller Erfolg.


    „Wir konnten ganz viel ausprobieren, haben intensiv geübt und gesprochen. Die Jungs haben voll mitgezogen“, zeigte sich der neue Trainer Miroslav Jagatic angetan. Der 42-Jährige stand als einziger „Neuzugang“ besonders im Fokus der 200 angereisten Anhänger, die bei mehreren Trainingseinheiten dabei waren. Mit „Zuckerbrot und Peitsche“ wolle der neue Coach arbeiten und immer ein offenes Ohr für die Spieler haben. Was auffiel: Immer wieder erklärte der 42-jährige Berliner seinen Spielern, wie er sich Aktionen und taktisches Verhalten vorstellt, klare Ansprache und deutliche Worte nutzend. Auch im Mannschaftshotel wurde permanent gesprochen, Einzelgespräche wurden mit jedem Spieler geführt. „Ich habe jedem Spieler gesagt, was ich von ihm erwarte, und dass man auch als Amateurspieler professionell denken kann, um sich ständig zu verbessern“, so Jagatic.


    Entsprechend straff war der Tagesplan angelegt. Das hatte der Coach wohl mit „Peitsche“ gemeint: mit einem früh-morgendlichen Lauf um 6.45 Uhr startete das Tagesprogramm, es folgten zwei stramme Trainingseinheiten, jede Menge Gespräche und gemeinsames Essen. Zum Ausgleich stand ein Kraftraum zur Verfügung, abends schaute man gemeinsam Fußball im TV oder spielte etwas Fußballtennis.


    Viel Wirbel hatte es auch um das eigentlich angesetzte Testspiel gegen Viktoria Pilsen (Amateure) gegeben. Voller Vorfreude auf das Spiel war die grün-weiße Fangemeinde. Einen Tag vorher platzte die Absage ins Haus. Von einer Warnung durch das deutsche BKA war die Rede, von angeblich anreisenden Hooligans aus Leipzig. Eine Nachfrage durch die BSG bei der Leipziger Polizei ergab, dass da wohl etwas nicht stimmte.



    Es sickerte durch, dass Pilsens Verantwortliche wohl schlicht unterschätzt hatten, was da auf sie zukam. 200 Chemie-Fans hatten sich in der Stadt eingemietet, in den Pubs wurde am Abend sächsisch gesprochen. Es hätten Ordner bereitgestellt werden müssen, was aufgrund eines parallel stattfindenden Eishockeyspieles und einer anderen Großveranstaltung nicht garantiert werden konnte.


    So blieb trotz gültigen Vertrags nur die Absage. Und fortan wurden hektisch alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Ersatz zu finden, 40 Vereine kontaktiert, bis nach Prag telefoniert. Doch über Nacht war es praktisch unmöglich, Ersatz zu finden. Schließlich fand sich eine Fünftligamannschaft, die zu einem Kick am Sonnabendmorgen bereit war, und Chemie konnte in einem inoffiziellen Trainingsspiel doch noch unter Wettkampfbedingungen testen. 8:0 (Kirstein 2, Keßler 2, Wendschuch, Bury, Stelmak, Berger) hieß es gegen SK Starý Plzenec. Da war Testspieler Marco Lauricella von Dukla Prag schon wieder daheim. Der Stürmer hatte nach einem Kreuzbandriss keinen Vertrag mehr bekommen und versucht nun einen Neustart. Er wird im Testspiel gegen Meuselwitz seine Chance bekommen.


    Am letzten Abend stand ein von den Fans organisiertes Essen in den historischen Kellern der weltberühmten „Pilsner Urquell“-Brauerei auf dem Programm. Gemeinsam schwor man sich auf die Rückrunde ein und stieß mit einem Bierchen an. Also noch ein kleines „Zuckerbrot“ zum Abschluss ...


    Jens Fuge


    Quelle: LVZ Sportbuzzer

  • Einen Tag vorher platzte die Absage ins Haus. Von einer Warnung durch das deutsche BKA war die Rede, von angeblich anreisenden Hooligans aus Leipzig. Eine Nachfrage durch die BSG bei der Leipziger Polizei ergab, dass da wohl etwas nicht stimmte.

    Ganz so ohne Substanz war es dann doch nicht. Ein paar örtliche Tschechische Erstligahooligans waren wohl der Meinung ein paar Ultras eines Deutschen Fünftligisten am Hotel wegboxen zu können.......nunja sie haben sich wohl getäuscht :streichel:

  • Einen Tag vorher platzte die Absage ins Haus. Von einer Warnung durch das deutsche BKA war die Rede, von angeblich anreisenden Hooligans aus Leipzig. Eine Nachfrage durch die BSG bei der Leipziger Polizei ergab, dass da wohl etwas nicht stimmte.

    Ganz so ohne Substanz war es dann doch nicht. Ein paar örtliche Tschechische Erstligahooligans waren wohl der Meinung ein paar Ultras eines Deutschen Fünftligisten am Hotel wegboxen zu können.......nunja sie haben sich wohl getäuscht :streichel:

    Ironie der Situation. Am Ende wurde dann Pilsen weggeboxt. Genau genommen bis in ihre eigene Kneipe... :bsg:


    Wo ist eigentlich der Zeitzer? Die Story ist doch was für ihn. :pfeif:

  • @holli

    mach doch nicht aus einer Kneipen Schlägerei mit einem besoffenen Tschechen einen Hooligangeschichte. Es stand doch in der LVZ, Zitat: "Und außerdem hat Chemie Leipzig gar keine Hooligans":streichel::kratz::p

    Du bist auch so eine Kneipenschlägerei mit einem besoffenen Tschechen.

    Und wieder erweist er sich als echter (Nicht)Kenner der Szene. Und beruft sich als Krönung auf einen Satz in der LVZ.

    Wenn es bei Chemie keine Hools gibt dann gibt es bei Lok auch keine Ultras. Diese Behauptung wäre zumindest in etwa dasselbe.

    Hooligans im eigentlichen Sinne gibt es darüber hinaus in der Tat kaum noch welche. Die Ultraszenen aller Vereine grasen soweit alles an Potenzial ab und was es dann noch härter braucht, geht auf Wald- und Wiesenkämpfe. Diese Expertenkreise sind jedoch bundesweit überschaubar, auch auf Grund der Überwachung und der Kriminalisierung dieses Hobbys. „Fightclub“ trifft es daher schon besser. „Hooligan“ in Oldschool wie in den 80ern und 90ern ist nahezu tot und das kommt auch nicht wieder. Sagen sogar alte Veteranen dieser Zunft. Genau genommen könnte man die Ereignisse in Pilsen sogar im weitesten Sinne als Oldschool bezeichnen.

    Ich habe dir nicht umsonst schon mal dringend geraten, dich bei solcherlei Beurteilungen zurück zu halten. Gegen die Jungs welche heutzutage innerhalb sämtlicher Ultraszenen ordentlich hinlangen, hätten nicht wenige „Hools“ oder solche die sich dafür halten gar keine Chance. Schon gar nicht die saufenden Prügelknaben der vergangenen Jahrzehnte. Die würden dich z.B. allemal in der Pfeife rauchen. Und das meine ich nicht mal despektierlich.


    http://www.hooligans.cz/domain…wCgmHBW3moKibAlBfdpmP0BwQ

  • Gegen die Jungs welche heutzutage innerhalb sämtlicher Ultraszenen ordentlich hinlangen, hätten nicht wenige „Hools“ oder solche die sich dafür halten gar keine Chance. Schon gar nicht die saufenden Prügelknaben der vergangenen Jahrzehnte.

    Naja ,aus dem Bauch heraus würde ich es (Sinnbildlich) eher so sehen:


    FIGHTS FRÜHER (Beispielbilder) :


    FIGHTS HEUTE (siehe Plzenvideo ;) ) :


    :ironie:


    Aber ansonsten gebe ich dir schon Recht, aus heutiger Sicht betrachtet waren "unsere" Vorbilder und Helden mit den Lederjacken ,der Kippe im Mund und der Bulle Schnaps in der Hand schon asoziale Alkoholiker-andere Zeiten andere Sitten. Heutzutage kostet (zum Beispiel) allein eine neue Kauleiste beim Zahnarzt schon fast die Existenz.

    Ich bin definitiv zu Alt für den Scheiss ....:prost:

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

    • Hintergründe zu Auseinandersetzung mit Chemie-Fans


    Der Oberligist BSG Chemie Leipzig absolvierte zuletzt ein Trainingslager im tschechischen Pilsen. Ein eigentlich für Freitag angesetztes Testspiel gegen die zweite Mannschaft von Viktoria Pilsen wurde abgesagt. Zu Auseinandersetzungen zwischen Viktoria Pilsen und Chemie Leipzig-Fans kam es trotzdem.

    Am Samstagabend soll eine Gruppe von etwa 15 Viktoria Pilsen-Hooligans die Gruppe mitgereister Chemie Leipzig-Fans im Courtyard by Marriott Hotel in Pilsen angegriffen haben. Zunächst soll ein einzelner Fan aus der Gruppe der Viktoria-Fans im Hotel einen Stuhl nach den Chemie-Fans geworfen haben. Die Chemie-Fans wussten sich offenbar zu wehren und konnten den Angriff der geschätzten 15 Viktoria-Hools vereiteln. Die Gruppe Chemie-Fans soll sich schnell vor dem Hotel formiert haben. Die Angreifer schienen von der Größe der Gruppe von 40 Chemie-Fans offenbar überrascht gewesen zu sein. Laut tschechischen Medienberichten flüchteten die Angreifer anschließend in eine gegenüber des Hotels liegende Gaststätte, wo die Auseinandersetzungen eine Fortsetzung gefunden haben sollen. Die Hooligans von Viktoria Pilsen sollen laut Augenzeugen für ihren Angriff teilweise mit Mundschutz und Teleskopschlagstöcken bewaffnet gewesen sein. Bei den Auseinandersetzungen selbst haben beide Fanlager offenbar mit Gegenständen geworfen. Die vom Hotel alarmierte Polizei rief schnell alle verfügbaren Kräfte zusammen und fuhr zum Ort der Auseinandersetzung. Dort sollen die Beamten auch Reizgas eingesetzt haben, um die Auseinandersetzungen zu beenden. Zudem soll es zu Personalienkontrollen gekommen sein. Im Nachgang der Auseinandersetzung sollen die Chemie-Fans sogar ein Vase, die bei den Vorfällen zu Bruch ging, bezahlt haben und damit alle Schäden, die im Hotel aufgetreten sind selbst beglichen haben.

    Laut Angaben von Hotelmitarbeitern gibt es ein weiteres Video aus der Hotellobby, das jedoch bisher nicht veröffentlicht wurde, da das Hotel noch in Rücksprache mit der Polizei halte. Als verkündet wurde, dass das für Freitag geplante Testspiel beider Vereine abgesagt wurde, machten bereits Gerüchte die Runde, dass die Absage aus Sicherheitsgründen erfolgte, da Auseinandersetzungen zwischen rechtsgerichten Viktoria-Pilsen-Fans und antirassistisch Chemie Leipzig-Fans befürchtet wurden. (Faszination Fankurve, 23.01.2019)


    https://www.faszination-fankur…news_detail&news_id=19685

  • Ich denke die politischen Ansichten haben, wenn denn, nur eine eher unterschwellige Rolle gespielt.

    Man kann es ja kurz und knackig abkürzen. Die Einen hatten die große Klappe und die Anderen haben diese große Klappe sehr eindrucksvoll gestopft.

    Warum aber diese Pilsener Hoolgruppe nicht schon am Vorabend durch die offene Präsenz von über 100 Chemikern in der Innenstadt gewarnt war, bleibt wohl für immer deren Geheimnis.