Carl Zeiss Jena U23 - BSG Chemie Leipzig

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    Faninfo für das Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena II

    Liebe Chemiker, bitte beachtet die folgenden Fanhinweise für unser Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena II am Sonntag den 10. März 2019 im Ernst-Abbe-Sportfeld, die uns Heimverein und Fanprojekt übermittelt haben.

    - Das Spiel beginnt 14 Uhr – bitte kommt rechtzeitig zum Spiel!

    - Anreise mit dem Zug: Es gibt eine gemeinsame Zuganreise. Der Treffpunkt für alle Zugreisenden ist 11 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof. In Jena-Paradies angekommen, ergibt sich im Regelfall ein Fußweg von knapp 20 Minuten zum Stadion/Gästeeingang. Der Weg vom Bahnhof zum Ernst-Abbe-Sportfeld wird durch die Landespolizei zur Verkehrsabsicherung begleitet.

    - Anreise mit dem PKW/Kleinbus: Mit dem Auto anreisende Leipziger Fans kommen am besten über die A9/A4 nach Jena. Bitte fahrt die Abfahrt Jena-Zentrum ab und folgtder B88/ Stadtrodaer Straße stadteinwärts bis zum Stadion. Die Stadtrodaer Straße verlasst ihr dann links Richtung Stadion und folgt den Anweisungen der Ordner. Es gibt leider keine konkrete Adresse, als Ziel für das Navi sollte aber Oberaue, 07745 Jena zielführend sein. Eine Anfahrtsskizze findet ihr hier.

    - Parken: Offizielle Parkmöglichkeit für Gäste ist der „Bäderparkplatz“. Hier sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Der Parkplatz liegt direkt hinter dem Gästeblock. Parkgebühren fallen keine an.

    - Tickets: Die insgesamt zwei Tageskassen für die Fans der BSG Chemie öffnen pünktlich um 12:30 Uhr. Der Eintrittspreis beläuft sich auf 7 Euro für Vollzahler. Ermäßigte Tickets für 5 Euro gibt es mit gültigem Nachweis. Ermäßigt sind Schüler (bis 16 Jahre), Studenten und Schwerbeschädigte ab 50%. Kinder bis einschließlich 6 Jahre haben freien Eintritt.

    - Folgende Fanutensilien sind erlaubt: Zaunfahnen (bis 1,20 m, bitte unbedingt Fluchttore freilassen), Fahnen, (max. 1,50 m lang und 2 cm Durchmesser), große Schwenker, Doppelhalter, Megaphone und Trommeln (eine Seite offen). Spruchbänder werden kontrolliert.

    - PressevertreterInnen bitte vorher akkreditieren lassen!

    - Rucksäcke und Taschen. Es gibt wenige Abgabemöglichkeiten für Rucksäcke, Taschen etc., Gürteltaschen sind erlaubt. Bitte lasst die Sachen im Auto oder zu Hause.

    - Catering ist im Gästeblock natürlich vorhanden. Neben alkoholfreien Getränken wird auch Bier ausgeschenkt.


    Der FC Carl Zeiss Jena wünscht allen Chemie Fans eine gute Anreise und ein tolles Spiel.

  • Hausaufgaben gemacht (übrigens der dritte Punktspielsieg in Serie). Luckenwalde gewinnt auch (4:1 in Gera). Da Inter am Freitag bereits in Eilenburg verloren hat, ist es seit heute sicherlich nur noch ein Zweikampf um den Aufstieg.


    Weiter geht's, nächste Woche im Heimspiel gegen Bernburg zählen natürlich wieder nur drei Punkte, Luckenwalde wird zuhause gegen Zorbau kaum etwas liegen lassen (auch, wenn die seit drei Spielen ungeschlagen sind).

  • Ich habe das Spiel im Fünfeck.FM verfolgt da ich arbeiten mußte und es hörte sich so an als waren wir klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen, aber für uns zählen auch nur Siege.:schal:

    Es ist schon ein bißchen erschreckend wie souverän Luckenwalde durch die Liga marschiert, schade das wir unseren 7 Punke Vorsprung so leichtfertig verspielt haben.:kratz:

  • Ich habe das Spiel im Fünfeck.FM verfolgt da ich arbeiten mußte und es hörte sich so an als waren wir klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen, aber für uns zählen auch nur Siege.:schal:

    Es ist schon ein bißchen erschreckend wie souverän Luckenwalde durch die Liga marschiert, schade das wir unseren 7 Punke Vorsprung so leichtfertig verspielt haben.:kratz:

    "Klar die bessere Mannschaft" kann man sicher nicht sagen, dafür hat Jena zu gut mitgespielt und zuviel nach vorne gemacht. Das einzige, was man sagen kann, ist das unsere Offensivbemühungen tendenziell zu den gefährlicheren Chancen geführt haben und insofern kann man sicherlich von einem verdienten (Arbeits-)Sieg sprechen. Ja, wir hätten den Sack schon deutlich eher zumachen können, aber ganz ehrlich, wenn's blöd läuft, kann man da auch zwei Punkte liegen lassen. Ist halt ne zweite Mannschaft mit aufstrebenden Jungspielern, denen die Tabelle egal ist und die sich in ihrem Verein und darüber hinaus für höhere Aufgaben empfehlen wollen, also nicht gerade ein dünnes Brett. Gut, dass wir das jetzt hinter uns haben, Luckenwalde muss noch gegen beide Zweitvertretungen ran.

  • Wie immer, Vitlafits Video vom Spiel :



    Schon krass wie der Jenaer Torhüter ausserhalb des Torraumes in den Mann springt (Min 7:25) -und noch krasser, dass es dafür keinen Elfer UND eine Rote Karte gibt!:fuck:

    Genauso schlimm die Gelbe Karte für Chemie weil der Spieler den ins Toraus gegangenen Ball zum Torwart von Jena spielt (Min 8:30) ! WAS FÜR EINE PFEIFE VON SCHIEDSRICHTER!!!!

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Was den Torwart angeht, stimme ich dir zu, der muss runter (und gehört eigentlich nachträglich gesperrt: möglich ist das ja, weil der Schiri die Situation im Spiel nicht bewertet hat und somit keine Tatsachenentscheidung vorliegt).


    Die Gelbe für Benny Schmidt geht allerdings völlig in Ordnung: In dem Moment, wo er den Ball zurückspielt, hat der TW sich den Ball schon zum Abstoß hingelegt und Benny sieht das auch (guckt in dem Moment genau in die Richtung). Hab ich in dem Moment schon vom Gästeblock aus so gesehen und das Vitlafit-Video bestätigt mich in der Ansicht. Mit dieser Schlitzohrigkeit hat er vielleicht den schnellen Gegenstoß in Überzahl verhindert, aber dafür muss man dann eben mit der Gelben Karte für Unsportlichkeit leben, so sind die Regeln (der Bumerang wird hoffentlich nicht in Form einer Gelb-Sperre zu einem ungünstigen Zeitpunkt zurückkommen). Was meinst du, was im AKS los wäre, wenn ein Gegenspieler das in bei dem Spielstand macht? Können wir uns beide gut vorstellen, also alles OK...

  • Die Gelbe für Benny Schmidt geht allerdings völlig in Ordnung: In dem Moment, wo er den Ball zurückspielt, hat der TW sich den Ball schon zum Abstoß hingelegt und Benny sieht das auch (guckt in dem Moment genau in die Richtung). Hab ich in dem Moment schon vom Gästeblock aus so gesehen und das Vitlafit-Video bestätigt mich in der Ansicht. Mit dieser Schlitzohrigkeit hat er vielleicht den schnellen Gegenstoß in Überzahl verhindert, aber dafür muss man dann eben mit der Gelben Karte für Unsportlichkeit leben, so sind die Regeln (der Bumerang wird hoffentlich nicht in Form einer Gelb-Sperre zu einem ungünstigen Zeitpunkt zurückkommen). Was meinst du, was im AKS los wäre, wenn ein Gegenspieler das in bei dem Spielstand macht? Können wir uns beide gut vorstellen, also alles OK...

    Von der Situationsbeschreibung hast du sicher Recht aber hier war es nicht so, daß der Spieler eine halbe Minute nach dem Torhaus hinter dem Ball herannte um ihn dann den Torwart zuzuspielen um Zeit zu schinden. Zwischen dem Überquerren des Balls der Torauslinie und dem Zurückspiel zum Torhüter liegen gerade mal 3 Sekunden! Zeitspiel? Der Spieler hat auch nicht irgendwie umständlich gestoppt ,sich den Ball zurrechtgelegt-vielleicht noch die Schuhe zugebunden-um ihn dann 20 Sekunden später zum Torhüter zu spielen. Alles war eine flüssige Aktion-wie gesagt der Ball war 3 Sekunden (!!!) ausserhalb des Spielfeldes. Dafür eine gelbe Karte? Einspruch! Das kann ich nur dem Verein nahelegen-diese Gelbe wird kassiert.

    "Ich wurde in dem Moment zum Patrioten, als mir klar wurde,daß man mir verbieten will, einer zu sein"

  • Die Gelbe für Benny Schmidt geht allerdings völlig in Ordnung: In dem Moment, wo er den Ball zurückspielt, hat der TW sich den Ball schon zum Abstoß hingelegt und Benny sieht das auch (guckt in dem Moment genau in die Richtung). Hab ich in dem Moment schon vom Gästeblock aus so gesehen und das Vitlafit-Video bestätigt mich in der Ansicht. Mit dieser Schlitzohrigkeit hat er vielleicht den schnellen Gegenstoß in Überzahl verhindert, aber dafür muss man dann eben mit der Gelben Karte für Unsportlichkeit leben, so sind die Regeln (der Bumerang wird hoffentlich nicht in Form einer Gelb-Sperre zu einem ungünstigen Zeitpunkt zurückkommen). Was meinst du, was im AKS los wäre, wenn ein Gegenspieler das in bei dem Spielstand macht? Können wir uns beide gut vorstellen, also alles OK...

    Von der Situationsbeschreibung hast du sicher Recht aber hier war es nicht so, daß der Spieler eine halbe Minute nach dem Torhaus hinter dem Ball herannte um ihn dann den Torwart zuzuspielen um Zeit zu schinden. Zwischen dem Überquerren des Balls der Torauslinie und dem Zurückspiel zum Torhüter liegen gerade mal 3 Sekunden! Zeitspiel? Der Spieler hat auch nicht irgendwie umständlich gestoppt ,sich den Ball zurrechtgelegt-vielleicht noch die Schuhe zugebunden-um ihn dann 20 Sekunden später zum Torhüter zu spielen. Alles war eine flüssige Aktion-wie gesagt der Ball war 3 Sekunden (!!!) ausserhalb des Spielfeldes. Dafür eine gelbe Karte? Einspruch! Das kann ich nur dem Verein nahelegen-diese Gelbe wird kassiert.

    Ich bleibe dabei, es war klare Absicht von Benny, die Ausführung des Abstoßes zu unterbinden, guck dir in Ruhe das Vitlafit-Video an: Er dreht sich um, sieht, dass der Torwart schnell ausführen will (und dass er selbst 5-10 m hinter der Grundlinie steht, entsprechend ziemlich Gas geben muss, um als Abwehrspieler noch nach hinten zu kommen) und tritt dann den Ball (relativ heftig und unpräzise) aufs Spielfeld. Mir war in dem Moment sofort klar: "Das gibt garantiert Gelb"...und das mit grün-weißer Brille ;-). Ob die Aktion notwendig ist, darüber kann man streiten, in der Regelauslegung ist der Fall klar, klassische Unsportlichkeit, ist mit einer gelben Karte zu ahnden.


    Und abgesehen davon: Einspruch wäre sinnlos, weil: Tatsachenentscheidung. Die Situation wurde vom Schiedsrichter beurteilt und geahndet, das wird das Sportgericht nicht mehr aufschnüren (wäre statutenwidrig). Würden wir uns nur mit lächerlich machen.

  • Rechtshilfekollektiv Chemie Leipzig

    Fanfreundlichkeit?

    Ist eigentlich maßlos untertreiben, um nach einem Oberbegriff zu suchen, der die ziemlich schockierende Situation am vergangenen Sonntag im Jenaer Gästeblock zu beschreiben vermag. Besonders schwere versuchte Körperverletzung trifft es eher: gemeint ist der Zaun im Gästeblock des Ernst-Abbe Sportfeldes. Dessen Zacken haben am Sonntag beim Spiel gegen Jenas Zweite einen Chemie-Fan möglicherweise den Finger gekostet. Beim Torjubel blieb er an einer Spitze hängen und verletzte sich schwer. Er liegt derzeit, nach einer nächtlichen OP im Krankenhaus.

    In diesem Zusammenhang kommt erschwerend hinzu, dass weder der gewerbliche Sicherheitsdienst noch die beiden anwesenden Sanitäter die Ernsthaftigkeit der Situation erkannt und dementsprechend reagiert haben. Erst durch das couragierte Auftreten einzelner Fans, gelang es den Sicherheitsdienst davon zu überzeugen, dass Fluchttor aufzuschließen und den Verletzten in ärztliche Behandlung zu übergeben.

    Der Jenaer Zaun ist berühmt-berüchtigt. Zum wiederholten Male haben sich hier Gästefans erheblich verletzt. Die Chirurgen in der Jenaer Uniklinik können ein Lied davon singen. Fans, Fanprojekte, Sicherheitsakteure und sogar der Heimverein haben schon öfter mit Vehemenz auf die Gefährlichkeit der besonders scharfkantigen Zacken hingewiesen. Das so genannte Fluchttore verschlossen sind und erst mit einem Schlüssel geöffnet werden können, passt da leider gut ins Bild. Passiert ist Seitens der Verantwortlichen der Stadt Jena bisher nichts: die ist als Eigentümer für die Beschaffenheit des Blocks zuständig.

    Wir wünschen dem verletzten Chemiker gute Besserung und schnellstmögliche Genesung! Und fordern von den Verantwortlichen in Jena – egal ob beim Verein oder im Stadtrat – die sofortige Entschärfung der baulichen Gegebenheiten im Gästeblock!