Personal bei Chemie

  • Anfang letzte Saison, 4. Spieltag.... Es gab aber einen Podcast von und mit J.F und Alex kurz vor Weihnachten, wo er seine Kniebehandlung mit einer besonderen Maßnahme beschrieb und sehr zuversichtlich war, dass die gut anschlägt und er bald wieder ins Training einsteigen will...

    Das Video oben habe ich bisher noch nicht angesehen, das gibt bestimmt Aufschluss für seine entgültige Entscheidung.

  • Nu habsch das Video gesehen, und es stellt sich mir die Frage... Was macht eigentlich Kay Druschky, der müsste doch jetzt so ca. 31 Jahre sein, also noch im besten Fussball-Alter. Könnte mir vorstellen, dass man solch einen Stürmer gut gebrauchen könnte - er war ja für die unmöglichen Tore zuständig. Auch Stephane Mvibudulu, im selben Alter, ist irgendwie in der 6. oder 7. Liga verschollen... dabei hatte er bei uns seine beste Zeit.

  • Sicher wird unsere Leitung um den Trainer eine Lösung in der Schublade haben, wie man und mit wem man unseren Bury ersetzen könnte ,da sich dieser Abschied ja auch etwas angegekündigt hatte bei so einer Verletzung ,wir warten einmal ab wem sie aus dem Hut zaubern werden in den nächsten Wochen,daß sehe ich gelassen ,weil auf jeden Fall etwas da passiert.

  • Regionalliga Nordost

    Zurück in die Zukunft: Sportchef Steffen Ziffert will mit Chemie Leipzig weiter wachsen

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    Von 1995 bis 1998 kickte Steffen Ziffert selbst beim FC Sachsen. Nun kehrt der 59-Jährige nach Leutzsch zurück – und hat als Sportlicher Leiter große Pläne mit Chemie Leipzig.


    Jens Fuge Jens Fuge 19.06.2024, 17:00 Uhr



    Leipzig. Manchmal schließen sich Kreise – ganz unerwartet und nach langer Zeit: Chemie Leipzigs neuer Sportlicher Leiter Steffen Ziffert begann seine Karriere einst in der F-Jugend von Stahl Bad Lausick – mit einer herben 0:21-Niederlage bei der BSG Chemie. „Da wollte ich eigentlich gleich wieder aufhören“, sagt Ziffert. Zum Glück tat er es nicht, startete eine veritable Karriere und kann heute all seine Erfahrung zum Wohle des einstigen sportlichen Gegners und späteren Station seiner Spielerkarriere einbringen.

    1995 kam er nach Leutzsch, hatte nach steilem Start über Markkleeberg, Chemnitz und Jena erst in die Schweiz nach Schaffhausen gefunden, wo er in der 2. Liga kickte. Dort wurde am Nachmittag trainiert, aber dennoch hohe Ziele verfolgt. Erst in der Aufstiegsrunde scheiterte das Team am Aufstieg, und im Schweizer Pokalfinale unterlagen „Ziff“ und Co. den Grashoppers Zürich im legendären Wankdorfstadion nur knapp.


    90er Jahre in Leutzsch: „Viel Gedöns, aber wenig Substanz“

    Im Alfred-Kunze-Sportpark kam Ziffert vom Regen in die Traufe. Nach dem gescheiterten Aufstiegsfinale in Jena (1:4) nebst folgendem Abgang prägender Persönlichkeiten wurde ein Neuaufbau gestartet, der im Chaos endete. „Nach Achim Steffens im ersten Jahr kam Uwe Reinders. Da war ganz viel Gedöns, aber wenig Substanz.“ Im dritten Jahr kamen Immobilienmakler Wienhold, angebliche Millionen und ganz viel Theater nach Leutzsch. „Da war ich lange Zeit verletzt, habe glücklicherweise nicht alles mitbekommen. Aber es war schlimm“, erinnert sich der Defensivspieler.

    Nach drei Jahren war Schluss, es folgte noch die Station FC Grimma, wo er sechs weitere Jahre spielte. Es folgte die zweite Karriere, die zwischen Trainerstuhl und Chefsessel wechselte. Als Spielertrainer in Grimma sammelte er erste Coaching-Erfahrungen, ehe er erst Naunhof und dann Taucha übernahm. Es folgte die Station Cottbus, wo Steffen Ziffert vier Jahre lang im Nachwuchs als Leiter der Nachwuchsabteilung arbeitete. Dann der Wechsel nach Aue in gleicher Funktion. Nach zwei Jahren wurde er gefragt, ob er als Co-Trainer einspringen könne. Er konnte, wurde nach einem Dreivierteljahr dann Sportvorstand.


    Mit Frank Kühne bildete er das Naunhofer Trainergespann

    Mit den eigenwilligen Leonhardt-Brüdern als Chefs kommt nicht jeder klar – auch Ziffert machte seine ganz eigenen Erfahrungen. Er baute ein komplett neues Team nach dem Abstieg 2015 auf, das Ziel Wiederaufstieg gelang auch. Dennoch gab es gegenläufige Ansichten, was ihm letztlich das Amt kostete. „Eine akzeptable und verständliche Begründung meiner für alle überraschenden Freistellung gab es von den dafür verantwortlichen Personen nicht!“, erinnert sich „Ziff“.


    Fachsimpeln mit Kaffee am Laptop: Miroslav Jagatic (r.) und Steffen Ziffert.

    Fachsimpeln mit Kaffee am Laptop: Miroslav Jagatic (r.) und Steffen Ziffert.

    Quelle: BSG Chemie


    Als der Chemnitzer FC ihn um Hilfe bat, folgte er dem Ruf seines einstigen Vereines, später wurde er wieder Trainer, seit 2022 wieder in Grimma. Und nun Chemie! „Das hier ist ein total interessantes Projekt, eine schöne Aufgabe. Ich finde den Weg Chemies gut, ich habe in den Gesprächen schnell gemerkt, dass hier alles sehr vernünftig angepackt wird“, sagt der 59-Jährige. Der Kontakt mit dem BSG-Vorstandsvorsitzenden Frank Kühne bestand immer, beide bildeten in Naunhof einst das Trainergespann und ticken ganz ähnlich.

    „Diese Mentalitätsspieler findet man immer seltener“

    Nach dem Klassenerhalt mit Grimma widmet sich Ziffert nun mit voller Kraft seinem neuen Verein. Das Grundgerüst der Mannschaft steht, am Montag trifft sich das Team zum Trainingsauftakt im AKS. „Es sind noch einige Lücken im Kader, aber bis zum Punktspielstart sollten diese geschlossen sein“, sagt Ziffert. Bis dahin werde man ganz ruhig bleiben: „Es sind immer gute Spieler auf dem Markt.“ Auch ein paar Probespieler seien angedacht, die Einladungen gehen demnächst raus. „Klar wachsen die Bäume nicht in den Himmel, aber hier ist ein gutes Terrain für junge Spieler, die sich entwickeln und den Sprung nach oben vollziehen wollen.“


    Bei gestandenen Führungsspielern sieht das schon schwieriger aus: „Diese Mentalitätsspieler findet man immer seltener. Aber wir bieten hier eine tolle Plattform, wo jeder Fußballer gern auflaufen würde“, so der Sportliche Leiter, der auch den gesamten Nachwuchs verantworten wird. Auch hier gibt es viel Potenzial, die bisher geleistete Arbeit schätzt er sehr: „Hier steckt so viel Herzblut drin, das habe ich gleich gemerkt. Ich muss echt den Hut ziehen!“

    Pläne hat er viele, aber erst mal gehe es um die erste Mannschaft. Ein Umzug aus Chemnitz zurück in die alte Heimat hat er fest eingeplant. Den Weg mit seinem alten Verein in Leutzsch einige Zeit weiterzugehen, reizt Steffen Ziffert ungemein. Zurück in die Zukunft – ein passender Slogan.

    (Bezahlschranke)

  • Nun hat auch Max verlängert, der letzte, der aus der vergangenen Saison noch keinen neuen Vetrag hatte:

    ...zwischenzeitlich klang es mal im Interview, dass er wieder nach Berlin zurück wollte, sehr gut, dass der sich nun doch für eine neue Spielzeit bei Chemie entschieden hat, seine gute Entwicklung scheint noch längst nicht abgeschlossen.

    Teaser-Bild

  • Thilo Gildenberg war der letzte Spieler, der noch keinen neuen Vertrag hatte, der alte ging bis 01.07.2024.

    Seit heute wird er auf Transfermarkt.de als "vereinslos" geführt, damit sollte er raus sein - finde ich echt schade. >>>

    Was Offizielles habe ich bisher noch nicht gefunden.

    Thilo Gildenberg

    Der jetzige Kader hat einen "Marktwert" von 0,88 Mio €. Der Marktwert in der letzten Saison betrug meineswissens 1,27 Mio €.