Beiträge von HolladieWaldfee

    Das diese ganze korrupte Stadt im Hintern von Immobilienhaien und einem mit ihnen geschäftlich verhandelten Limonadenkonzern steckt, ist ja kein Geheimnis. Es ist ein einziger Skandal. Auf die LVZ kann man dabei kaum hoffen. Diese ist ja der verlängerte Arm dieser üblen Seilschaften. Quasi die Propagandaabteilung.

    Böse Zungen behaupten, Inter sei ursprünglich für den AKS vorgesehen gewesen... Zumal wir ja alle wissen das die CG-Gruppe mit Immobilien handelt bzw. selber baut. Man denke sich seinen Teil.

    Die Hartnäckigkeit der BSG Chemie und der sportliche Erfolg haben die städtischen Inter-Pläne erfolgreich torpediert. Daher sind sie auch heimatlos. Ursprünglich war das sicherlich anders geplant.

    das du mir mal recht gibst...:cool:

    Ich muss keine Fakten abstreiten nur weil ich sie vielleicht nicht wahrhaben will bzw. weil sie mir nicht in den Krempel passen.

    Ja, es gab Sachen da haben Chemiker und Lokisten auch zusammen was gemacht. Selten, aber es kam vor und einzelne Szenegrößen auf beiden Seiten liebäugelten zumindest kurz, ob da nicht dauerhaft sogar mehr ginge. Ist aber gescheitert weil die Mehrheit hier wie dort den Gegenüber, auch aus historischen und persönlichen Befindlichkeiten, zu sehr gehasst hat.

    Sowas gabs auch in Berlin („Eisern Berlin“), ist aber auch nach kurzen Versuchen gescheitert. Die Befis waren wohl ein paar Mal zum gucken bei Union. Das waren aber auch so ziemlich die Einzigen vor denen die Unioner sowas wie Respekt hatten... Zumindest in Ansätzen.

    Ganz Unrecht hat der Zeitzer da leider nicht. Da hing beim Relegationsspiel 84 tatsächlich eine Weile was Blau-Gelbes am Zaun des Blockes vor der Geschäftsstelle.

    Ich meinte mal gehört zu haben das es wohl mit gemeinsamen beiderseitigen Bestrebungen mancher Erlebnisorientierter der damaligen Zeit zusammenhing. Es wohl tatsächlich Überlegungen gab auf Krawallebene gemeinsam zu agieren und das körperliche Kriegsbeil zu begraben. Da aber nach 1985 und dem DDR-Liga-Abstieg von Chemie in Leutzsch eh vieles einschlief, manch Chemie-Schlägertyp sogar zu Lok „überlief“, hatte sich das eh erledigt. Chemie blieb bis zur Wendezeit zweitklassig und Lok hatte seine sportlichen Glanzzeiten.


    Grün-Weiße Klamotten fand man in Probstheida wohl nie in Form „der gemeinsamen Sache“ im Heimbereich, wenngleich öfter mal Chemiker auch in kleinen Gruppen bei relevanten Spielen zugegen waren. Umgekehrt war es aber auch nicht anders. Die relevanten Gruppen der 70er und 80er kannten sich ja recht gut. Wenn man sich nicht gerade irgendwo an Spieltagen zufällig getroffen oder auch gewollt ordentlich geprügelt hatte, hat man sich respektiert und kam soweit miteinander klar. Musste man ja auch weil man sich ja notgedrungen manche Discos und Jugendclubs teilen musste. Kann man mit dem Hier und Heute überhaupt nicht vergleichen.

    Leider falsch . Dann fragt doch mal die Berliner wer hier wenn gejagt hat. Ecke Lenin/Ecke Riebeckstraße. Die BfCer haben kein Problem damit das zuzugeben.

    Oder in Berlin, vor deren Kneipe.Oder in Weissensee, Biergarten.

    1990 war sicher keiner von Lok bei Grünweiß.das hast du sicher geträumt.

    Vorher waren immer Lokisten in Leutzsch wenn es gegen Berlin ging. das stimmt. Chemiker habe ich in Probstheida dagegen keine gesehen wenn es gegen Berlin ging. Nur mal kurzzeitig Unioner Punks wenn es gegen den BFC ging.

    Da bist du ein bissel schlecht informiert bzw. werden da andere Dinge von einigen chemischen Veteranen berichtet bzgl. 1990. Da muss ich nichts träumen.


    Ein gewisser Herr Bogs, seines Zeichens Cheftrainer des BFC, wurde in Probstheida ziemlich oft heftig belöffelt. Und zwar von einem nicht so kleinem Haufen hinter der Trainerbank der sich eigentlich explizit zum Spiel Lok - BFC dort traf. Etliche damals bekannte Chemiker darunter, ohne damals aktive Fangruppen explizit zu benennen. Es waren in jedem Fall etwas sorglosere Leute. Und zu diesem Spiel akzeptiert von den Lokis. Waren aber auch wirklich andere Zeiten.

    Lok war einmal ohne eigenen Spielbezug und teils offen erkennbar mit einem größeren Haufen in Leutzsch. Zum Relegationsspiel 84 gegen Union im Block vor der Geschäftsstelle.

    Und was da los war. Besonders als sie euch in schöner Regelmäßigkeit die Prager Straße hoch und runter gescheucht haben. Das habt ihr euch aber auch hart erarbeitet mit eurem Fahnenklau... Naja. Trotzdem habt ihr deren Hilfe gern angenommen bei einigen Derbies, wenngleich weite Teile der Hardcore-Befis solchen Krawalltourismus nicht gut fanden und finden.

    Deren Chredo war und ist „Der BFC boxt nur allein.“

    Ich finde dieses Thema ohnehin interessant.

    Weil es auch Zeiten gab wo Chemiker und Lokis auch mal gemeinsame Sache gegen BFC und Union machten. Sowohl in Leutzsch als auch in Probstheida. Also so ein Leipzig-Ding. Auf der anderen Seite standen dann plötzlich auch mal die Befis und Unioner zusammen. Sei es in Leipzig als auch in Berlin. Komische Geschichte irgendwie.

    War wohl in den 80ern. Bei der Geschichte mit Polley 1990 in Leutzsch blickt dann keiner mehr wirklich durch. Einige Chemie-Rabauken und ein paar Lokis auf dem Dammsitz vor der Geschäftsstelle („Leipzig-Ding“), aber eben auch so einige Blau-Gelbe bei den Befis („Leutzsch anzünden“). Ihr wart schon immer etwas verwirrt... :kratz:


    P.S. Hätte, wäre, wenn. Ihr wart nie DDR-Meister. Hättet ihr alle anderen Spiele gewonnen, so hättet ihr auch mal die Meisterschaft geholt. BFC-Schiris hin oder her. Das waren nur 2 Spiele pro Saison. Selbst Schuld. Also heult leise.

    Chemie hat auch in Sachen Altersstruktur innerhalb der Fanszene stark aufgeholt.

    Die Jugend erklärte ja die lokistische Dominanz der 90er. Bundesliga und die ausgeprägte, organisierte erlebnisorientierte Szene spülte viele junge Männer nach Probstheida, während Leutzsch im eigenen alten Saft schmorte. Bis auf ein paar hartgesottene junge Leute welche sich später mit ein paar verwegenen Alten Richtung 3. Halbzeit orientierten (eher zum Selbstschutz), gab es ja nur die Generation Ü40 und älter bei Chemie (FC Sachsen). Bei Highlights (z.B. Jena 94) sah es auch mal anders aus aber im Großen und Ganzen hatte Lok (VfB) in der Stadt physisch vieles im Griff. Ausnahmen bestätigen die Regel. Das änderte sich erst um die Jahrtausendwende mit dem Auftauchen der Ultrakultur in Leutzsch, wovon ja eine Zeit lang sogar die recht überschaubare, aber sich stetig entwickelnde chemische Hooliganszene profitierte. Wo das dann endete, ist eine andere Geschichte. Siehe FC Sachsen...

    Fakt ist. Ohne Ultraszene wäre in Leutzsch wohl heute gar nichts mehr los.

    So ist aber alles vorhanden. Viele junge Leute, eine kleine (für Ober- und Regionalligaverhältnisse große) aber in sich geschlossene, wehrhafte Fanszene, eine motivierte Mannschaft samt sportlicher Leitung und weitsichtige Verantwortungsträger.

    Wir müssen nur gemeinsam was daraus machen! Ohne dabei auf andere zu schauen!


    P.S. Alfred ist auch in Charkow. :cool:

    Und sieht gleich mal das 1:0 für die Eintracht. :pyro::sge:

    Fazit:

    Punktgewinn für Frankfurt. Eintracht und Chemie hatten akustisch alles im Griff. Zu Fuß ist man schneller am HBF als mit einem Shuttlebus der LVB. Und Fantrennung kann man sich am Zentralstadion schenken wenn sich danach am HBF und der Innenstadt sowieso wieder alles über den Weg läuft. Daher sind die Maßnahmen der Bullerei völlig sinnentleert. Zumal man in den RB-Clowns und Konsumenten eh keinen Gegner sieht. Zumindest so lange sie nicht frech werden.

    Das Konzept RB funktioniert mittel- bis langfristig nur in der 1. Bundesliga. Bereits ab Liga 2 würden dort im Schnitt keine 10.000 mehr hingehen, eher ein Schnitt im Bereich VfB zu Bundesligazeiten. So etwa 7.000 inklusive Gästefans.

    Die Zuschauerzahlen bei Chemie oder Lok lägen in Liga 2 sicherlich kurz- und mittelfristig um einiges höher. Wie es aussähe wenn der erste Hype verflogen wäre, kann man natürlich nicht vorhersagen. Beide sind davon auch viel zu weit entfernt.

    Nach meinen Informationen haben wir für den AKS auch keinen langfristigen Pachtvertrag.

    Vielleicht will BSV Schönau 1983 ja das Gelände in Leutsch übernehmen, RB würde sicher gern die Finanzierung übernehmen.:kratz:

    Hau mal nicht durch. Sicherlich sitzen bei der Stadt einige Orgelpfeifen, nur soweit gehen die nicht. Schon allein, weil wir der um ein Vielfaches größere Verein in einer viel höheren Liga sind.

    Maximal käme da noch die Frage nach Untermietung. Da wir jedoch gut ausgelastet sind und ein Großteil der Plätze sowie der Sozialtrakt langfristig saniert werden müssen, stellt sich die Frage schon aus mangelnden Kapazitätsgründen überhaupt nicht.

    Pech für Schönau. Wer einen Pakt mit der Brausebande macht, bekommt im Nachgang Probleme.


    Natürlich sollte man immer aufpassen, sich nicht von der Stadt bzw. dem Sport- und Bäderamt erpressbar zu machen.

    Wir brauchen endlich einen langfristigen Pachtvertrag!

    Ich denke die politischen Ansichten haben, wenn denn, nur eine eher unterschwellige Rolle gespielt.

    Man kann es ja kurz und knackig abkürzen. Die Einen hatten die große Klappe und die Anderen haben diese große Klappe sehr eindrucksvoll gestopft.

    Warum aber diese Pilsener Hoolgruppe nicht schon am Vorabend durch die offene Präsenz von über 100 Chemikern in der Innenstadt gewarnt war, bleibt wohl für immer deren Geheimnis.

    @holli

    mach doch nicht aus einer Kneipen Schlägerei mit einem besoffenen Tschechen einen Hooligangeschichte. Es stand doch in der LVZ, Zitat: "Und außerdem hat Chemie Leipzig gar keine Hooligans":streichel::kratz::p

    Du bist auch so eine Kneipenschlägerei mit einem besoffenen Tschechen.

    Und wieder erweist er sich als echter (Nicht)Kenner der Szene. Und beruft sich als Krönung auf einen Satz in der LVZ.

    Wenn es bei Chemie keine Hools gibt dann gibt es bei Lok auch keine Ultras. Diese Behauptung wäre zumindest in etwa dasselbe.

    Hooligans im eigentlichen Sinne gibt es darüber hinaus in der Tat kaum noch welche. Die Ultraszenen aller Vereine grasen soweit alles an Potenzial ab und was es dann noch härter braucht, geht auf Wald- und Wiesenkämpfe. Diese Expertenkreise sind jedoch bundesweit überschaubar, auch auf Grund der Überwachung und der Kriminalisierung dieses Hobbys. „Fightclub“ trifft es daher schon besser. „Hooligan“ in Oldschool wie in den 80ern und 90ern ist nahezu tot und das kommt auch nicht wieder. Sagen sogar alte Veteranen dieser Zunft. Genau genommen könnte man die Ereignisse in Pilsen sogar im weitesten Sinne als Oldschool bezeichnen.

    Ich habe dir nicht umsonst schon mal dringend geraten, dich bei solcherlei Beurteilungen zurück zu halten. Gegen die Jungs welche heutzutage innerhalb sämtlicher Ultraszenen ordentlich hinlangen, hätten nicht wenige „Hools“ oder solche die sich dafür halten gar keine Chance. Schon gar nicht die saufenden Prügelknaben der vergangenen Jahrzehnte. Die würden dich z.B. allemal in der Pfeife rauchen. Und das meine ich nicht mal despektierlich.


    http://www.hooligans.cz/domain…wCgmHBW3moKibAlBfdpmP0BwQ

    Einen Tag vorher platzte die Absage ins Haus. Von einer Warnung durch das deutsche BKA war die Rede, von angeblich anreisenden Hooligans aus Leipzig. Eine Nachfrage durch die BSG bei der Leipziger Polizei ergab, dass da wohl etwas nicht stimmte.

    Ganz so ohne Substanz war es dann doch nicht. Ein paar örtliche Tschechische Erstligahooligans waren wohl der Meinung ein paar Ultras eines Deutschen Fünftligisten am Hotel wegboxen zu können.......nunja sie haben sich wohl getäuscht :streichel:

    Ironie der Situation. Am Ende wurde dann Pilsen weggeboxt. Genau genommen bis in ihre eigene Kneipe... :bsg:


    Wo ist eigentlich der Zeitzer? Die Story ist doch was für ihn. :pfeif: