Beiträge von FC Presse

    Das Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport informiert:

    Leipzig-Leutzsch: Neuer Kunstrasen für Alfred-Kunze-Sportpark

    Der Alfred-Kunze-Sportpark bekommt ein neues Kunstrasenfeld. Ein Förderbescheid über 352.000 Euro ist auf dem Weg zum Sportverein BSG Chemie Leipzig e.V. Die Mittel fließen in den Umbau eines Tennen-Großspielfeldes in einen Kunstrasenplatz, einschließlich neuer Ballfangzäune und Beleuchtungsanlagen. An den Gesamtkosten von 933.000 Euro beteiligt sich auch der Freistaat Sachsen mit 440.000 Euro. Der Verein als Bauherr ist mit erheblichen Eigenmitteln dabei.

    „Erst die Unterstützung für das vier Millionen Euro teure neue Funktionsgebäude und jetzt das nächste Großvorhaben aus dem Entwicklungskonzept - nach Jahren der Stagnation geht es im altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark endlich vorwärts“, freut sich Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal. „Die künftige Infrastruktur ermöglicht eine höhere Auslastung dieser traditionellen Sportplatzanlage und ermöglicht so insbesondere im Jugendbereich wieder mehr Mitglieder für die BSG Chemie.“

    2019 hatten Sportverein und Stadt das Entwicklungskonzept für den Alfred-Kunze-Sportpark bis zum Jahr 2040 abgestimmt. Dies war Basis für eine kommunale Bewerbung um Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Im Ergebnis erhielt ein Ersatzneubau für das verschlissene Umkleide- und Sanitärgebäude den Zuschlag auf Förderung. Eine Auslastungsanalyse kommunaler Sportplätze aus dem Jahr 2018 hatte aufgezeigt, dass dem Alfred-Kunze-Sportpark künftig eine hohe Bedeutung bei der Aufnahme von Vereinsfußballerinnen und Vereinsfußballern aus den Stadtbezirken Alt-West und Mitte zukommen wird.

    Der Alfred-Kunze-Sportpark ist mit 38.000 Quadratmetern Gesamtsportfläche eine der flächengrößten Sportplatzanlagen in Leipzig. Trotz jetzt schon gestiegener Mitgliederzahlen in der Fußballabteilung der BSG Chemie Leipzig e.V. würde künftig jedem Mitglied mehr Sportfläche zur Verfügung stehen, als auf den Leipziger Sportplatzanlagen mit dem höchsten Auslastungsgrad. Allerdings sind einige Anlagenbestandteile aufgrund ihres schlechten Bauzustandes derzeit nicht mehr nutzbar. +++


    Download: 881-quo-Kunze-Sportpark.pdf

    By Chemie Leipzig 8. November 2020



    Liebe Chemiefans,

    Brücken schlagen – das ist nicht nur die Aufgabe unserer BSG Chemie Leipzig als Verein, sondern wohl auch allgemein ein wichtiges Schlagwort der aktuellen Zeit.

    Ganz konkret wird dies für unsere Chemie am S-Bahn-Haltepunkt Leutzsch ein Thema. Durch die Sanierung der Georg-Schwarz-Straße wird dort der Bau einer Behelfsbrücke für Fußgänger notwendig. Diese wird für den dem Sportpark zugewandten Teil der Bahnsteige geplant.

    Für euch als Zuschauer der Spiele, für uns als Verein, für unsere Entwicklungsmöglichkeiten und für unser Verkehrskonzept wäre es ein ungemeiner Vorteil, wenn nach der temporären Behelfsbrücke dort eine dauerhafte Fußgängerbrücke als Stadtteilverbindung zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg entstehen würde.

    Dies wird in einer aktuellen Beschlussvorlage der Stadt Leipzig (https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015239) bereits untersucht. Für uns als Verein sind besonders die Varianten 1 und 2 der möglichen dauerhaften Brücke ideal.

    Und hier kommt ihr ins Spiel: Unter https://www.openpetition.de/!bruecke findet ihr eine Petition, die diese dauerhafte Querung der Bahngleise fordert. Wir bitten euch: unterzeichnet diese Petition, verbreitet sie, macht Werbung – und setzt euch als Bürger unser Stadt Leipzig für diese dauerhafte Querung ein!


    Wir danken euch!

    Corona-Update: Auswirkungen des Teil-Lockdowns auf Chemie

    By Chemie Leipzig 2. November 2020

    Liebe Chemiefans,

    wie ihr wisst gilt seit heute ein Teil-Lockdown für das öffentliche Leben. Dies hat auch auf unseren Verein Auswirkungen:

    • Die Geschäftsstelle im Alfred-Kunze-Sportpark bleibt für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen.
    • Wir sind aber weiterhin per Mail (verein@chemie-leipzig.de) und Telefon (+49 (0)341 – 355 406 96) erreichbar.
    • Der Trainings- und Spielbetrieb all unserer Mannschaften wird bis auf Weiteres eingestellt.
    • Der Hackebeiltag am 7. November 2020 muss leider abgesagt werden.

    Am Mittwoch, 4. November 2020, wird eine Telefonkonferenz des NOFV mit den Regionalligavereinen stattfinden. Unser Ziel ist es, zu erreichen, dass zumindest der Trainingsbetrieb unserer Mannschaften unter Maßgabe der etablierten Hygienekonzepte stattfinden kann.

    Spielbetrieb in der Regionalliga wird unterbrochen

    By Chemie Leipzig 31. Oktober 2020



    Es scheint keine echte Neuigkeit zu sein, doch tatsächlich ist es erst seit gestern so richtig offiziell: der Spielbetrieb in der Regionalliga Nordost wird ab den 2. November 2020 bis auf Weiteres ruhen. Dies teilte der NOFV den Vereinen der Regionalliga, also auch unserer BSG Chemie Leipzig, gestern per Rundschreiben mit.

    Der NOFV hatte die Hoffnung, dass die Regionalliga Nordost von den Ländern als halb-professionell eingestuft wird und deshalb den Spiel- oder zumindest den Trainingsbetrieb fortsetzen darf. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt, entsprechend wird der Spielbetrieb nun ausgesetzt.

    Holger Fuchs, Geschäftsführer des NOFV, ruft in dem Schreiben dazu auf, am vorerst letzten Spieltag an diesem Wochenende auf die unbedingte Einhaltung der Hygienekonzepte zu achten um so zu zeigen, dass der Fußball nicht der Verursacher von Infektionsketten ist. Der NOFV wird nach seinen Worten gemeinsam mit den Vereinen alles in seiner Macht stehende zu tun, damit der Ball frühestmöglich wieder rollt.


    :(

    Hygienekonzept im AKS – Dringende Bitte an alle DK-Besitzer!


    Liebe Chemiefans,

    die aktuellen Corona-Fallzahlen der Neuinfizierten steigen deutlich an. Aus diesem Grund sind alle folgenden Schritte unseres Vereins darauf bedacht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und im Sinne der Gesundheit aller Mitmenschen zu handeln.

    Die aktuell geltende Corona-Schutz-Verordnung besagt, dass die 7-Tage-Inzidenz von 20 in den Tagen vor einer Großveranstaltung nicht überschritten werden darf, sonst muss die Gesamtzuschauerzahl auf 999 Personen reduziert werden. Am heutigen Tag ist dieser Wert noch nicht überschritten, aber auch das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig rechnet mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass dies zeitnah passieren wird.

    Wir stehen im regen Austausch mit dem Gesundheitsamt und möchten die nächsten Tage nutzen, um die Entwicklung weiter zu verfolgen. Sollte die Inzidenz-Zahl wieder fallen, werden wir aller Voraussicht nach den Ticketverkauf für das kommende Heimspiel unter Vorbehalt wieder aufnehmen. Bitte versteht unsere Vorsicht in diesen Zeiten.

    Unabhängig von einer möglichen Zuschauerbeschränkung möchten wir hiermit alle Dauerkartenbesitzer bitten, sich für das Heimspiel am Samstag gegen den Bischofswerdaer FV abzumelden, sofern eine Teilnahme nicht möglich ist. Dies dient zur besseren Planung einer möglichen Auslastung unseres Alfred-Kunze-Sportparks. Meldet euch dazu bitte bis Donnerstag, den 22.10.2020 um 12 Uhr, unter Angabe des vollständigen Namens des Karteninhabers und eurer Kartennummer, unter abmeldung@chemie-leipzig.de ab.

    Wir danken euch für euer Verständnis!

    UPDATE 19.10., 13:15 Uhr: Ticketvorverkauf kurzfristig gestoppt!

    Aufgrund der steigenden Zahlen rund um das Infektionsgeschehen und einer Vorabinfo zu möglichen Zuschauerbeschränkungen müssen wir kurzfristig den Ticketvorverkauf für das Heimspiel am Sonnabend gegen den Bischofswerdaer FV stoppen. Wir bitten, dies zu beachten. In den nächsten Tagen werden weitere Meldungen folgen – wir halten euch auf den Laufenden.

    Fanhinweise für das Auswärtsspiel beim VfB Auerbach


    Liebe Chemiefans,

    bitte beachtet die Fanhinweise für das Auswärtsspiel unserer BSG Chemie Leipzig am Sonnabend, den 17. Oktober 2020, um 13:30 Uhr im VfB-Stadion Auerbach gegen den VfB Auerbach, die uns Gastgeberverein und Fanprojekt übermittelt haben.

    Vorab: Die Pandemie-Situation hat sich leider weiter verschärft: wir befinden uns in einer exponentiellen Phase, das bedeutet, die Zahl der Corona-Infektionen steigt sehr schnell an. Das bedeutet aber auch: Achtsamkeit und Einhaltung aller notwendigen Einschränkungen sind besonders wichtig. Wir wollen bei Chemie einen großen Teil dazu beitragen, dass sich der Virus nicht weiterverbreitet. Bitte achtet daher auch gegenseitig auf euch.

    – Im VfB-Stadion in Auerbach gibt es keine Cluster wie bei uns, bitte stellt euch mit 1,50 m Abstand zur Nebenperson in den Gästebereich! Achtet bitte auf die Markierungen.

    – Beim Betreten des Stadions bitte einen Mund-Nase-Schutz tragen. Auch auf dem Weg zur Toilette oder zum Getränkestand ist der Schutz zwingend notwendig. Wir empfehlen außerdem, den Schutz auch während des Spiels zu tragen.

    – Bitte passt auf, dass ihr am Einlass, auf dem Weg zum Platz oder zur Toilette die Abstandsregeln einhaltet

    – Wichtig! Bitte bringt einen Personalausweis mit, damit ggf. Ticket und Käufer/in am Einlass abgeglichen werden können.

    – Achtet außerdem bitte auf Laufwege und Beschilderungen. Nutzt bitte die Desinfektionsmöglichkeiten vor Ort. Leistet bitte den Anweisungen der Fanordner Folge.

    Zum Spiel selbst:

    Anpfiff: Das Spiel beginnt 13:30 Uhr im VfB-Stadion. Bitte reist rechtzeitig an.

    Anfahrt mit dem PKW/Kleinbus: Mit dem Auto anreisende Leipziger Fans gelangen am besten über die A72 nach Auerbach. Achtung: die eigentliche Ausfahrt Treuen ist gesperrt. Bitte fahrt bereits bei Reichenbach von der Autobahn und dann über die B94/Lengenfeld nach Auerbach. Hier die Adresse des Gästezugangs: Ziegeleiweg 20.

    Parken: Es gibt einen großen Gästeparkplatz „Am Schlachthof“. Hier die Adresse fürs Navi: Feldstraße 1. Für die Nutzung des Parkplatzes wird eine Gebühr von 1 EUR pro Auto erhoben. Bitte haltet das Geld nach Möglichkeit passend bereit.

    Tickets/Einlass: Achtung! Es wird keine Tageskasse vor Ort geben. Nutzt den VVK in Leipzig. Für Chemiefans öffnet der klassische Gästeblock ab 12:00 Uhr. Gästefans können auf der Gegengerade und hinterm Tor das Spiel verfolgen, es gibt Steh- und Sitzplätze. Falls ihr kein Ticket im VVK ergattern konntet, macht die Anreise keinen Sinn.

    Fanutensilien: Zaun- und Schwenkfahnen sind in Auerbach erlaubt. Ebenso Doppelhalter und eine Trommel. Zaunfahnen bitte am hinteren Zaun anbringen.

    PressevertreterInnen: bitte – wie immer – vorher beim Gastgeber akkreditieren lassen.

    Taschen und Rucksäcke: Eine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke besteht nicht. Turnbeutel und Gürteltaschen (nicht größer als A4) sind im Stadion erlaubt. Schirme können nur in kleiner Taschenform mitgenommen werden.

    Catering: Die Mitnahme von Getränken (auch in Plastikflaschen) ist nicht erlaubt. Der Heimverein wird mehrere Catering-Stände im Block aufbauen. Es gibt Bier, alkoholfreie Getränke, außerdem natürlich einen Grillstand mit einheimischen Spezialitäten.

    Der VfB Auerbach und die BSG Chemie wünschen allen Gästen eine entspannte Anreise und ein schönes Regionalligaspiel. Bitte achtet selbständig auf die Einhaltung der Coronaregeln – vielen Dank!

    Auf zum Pokalfight in Reichenbach


    Nachdem die BSG bisher nur in der Liga in Aktion war, steht nun auch die erste Runde im Sachsenpokal an. Mit dem Siebtligisten Reichenbacher FC treffen die Chemiker am Sonntag um 14:00 Uhr auf einen alten Bekannten, mit dem man sich noch in der Sachsenliga duellierte.

    Die Historie des Reichenbacher FC reicht weit zurück. Bereits 1907 wurde man als VfB Reichenbach gegründet und spielte kurzzeitig in der 1a-Klasse des Gaues Westsachsen. Nach dem 2. Weltkrieg und der damit verbundenen Teilung Deutschlands waren nur noch locker organisierte Sportgemeinschaften auf lokaler Ebene erlaubt, nachdem das Verbot für Sportvereine durch die sowjetische Besatzungsmacht ausgesprochen wurde. Somit entstand die SG Reichenbach, bei der die Fußballspieler nur eine untergeordnete Rolle spielten.

    Um 1950, nach der Einführung des ostdeutschen Betriebssportgemeinschaftssystems, wurde der Verein in die BSG Einheit Reichenbach umgewandelt. Durch die damit geschaffene solide ökonomische Basis konnte man sich sportlich weiterentwickeln. 1962 wurde man auf Anhieb Meister in der Bezirksliga und qualifizierte sich somit für die 2. DDR-Liga. Erst konnte man in dieser Liga überraschender Weise den 4. Platz ergattern, ehe man im darauffolgenden Jahr wegen der Auflösung der 2. DDR-Liga abstieg. Auch im FDGB-Pokal konnte man für Furore sorgen, als man sich bis in die 3. Hauptrunde kämpfte, ehe man dort von Oberligaabsteiger Lok Stendal 1:2 geschlagen wurde. Auch bei der zweiten Teilnahme im FDGB-Pokal in der Saison 1968/69 war man, mittlerweile umfirmiert in SG Blau-Weiß Reichenbach, für eine Überraschung gut, als man den damaligen Zweitligisten FSV Lok Dresden schlug, doch in Runde 2 war gegen Motor Eisenach, ebenfalls in der damaligen 2. Liga spielend, nach Wiederholungsspiel Schluss. Mittlerweile waren die Reichenbacher in die Bezirksklasse abgestiegen, wo der Verein auch, mit Ausnahme zweier Bezirksliga-Saisons ab 1981, bis zur Wende verweilte.

    Nach der Einführung des DFB-Spielbetriebs wurde man, immer noch als SG Blau-Weiß Reichenbach, aber nun ohne Trägerbetrieb, in die Bezirksliga Chemnitz, also in die fünfthöchste Spielklasse, eingegliedert. 1995 wurde nach dem Abstieg in die Bezirksklasse die Fußballabteilung ausgegliedert und der Reichenbacher FC gegründet. Der RFC arbeitete sich hoch und schaffte 2015 den Aufstieg in die Sachsenliga. Dort gelang dank der finanziellen Probleme vom Heidenauer SV zunächst der Klassenerhalt. Nach der Saison 2017/18 musste man dann doch den Gang in Liga 7 antreten. Doch derzeit läuft es für die Vogtländer: Mit 4 Siegen aus 4 Spielen ist der Start in die Landesklasse West für das Trainerduo Ronald Färber (ehemals Plauen) und Steve Gorschinek optimal gelaufen. Auch die bisherige Pokalsaison ist für die Reichenbacher ein Genuss. Nach Siegen über die SG Rotation Leipzig (4:2) und dem SV Merkur Oelsnitz (4:1) steht man nun in der 3. Hauptrunde des Sachsenpokal.

    Somit wartet auf unsere BSG ein Gegner, der das Gefühl einer Niederlage vielleicht fast gar nicht mehr kennt. Dirkte Duelle gegen Reichenbach gab es in der Saison 2015/16. Dort gewann Chemie zuhause 4:0 (dreifacher Torschütze damals unser heutiger sportlicher Leiter Andy Müller-Papra), auswärts sprang leider nur ein 1:1-Unentschieden aus. Doch seitdem hat sich Einiges geändert. Mit Platz 4 in der Regionalliga steht Chemie deutlich besser da, als man gedacht hätte. Zuletzt besiegte die Mannschaft von Trainer Miroslav Jagatic Aufsteiger FSV Luckenwalde äußerst souverän mit 2:0. Nachdem man in der letzten Saison nur 20 Tore in 23 Spielen erzielte, trafen die Chemiker in dieser Spielzeit bereits nach 9 Spielen 15-mal ins Schwarze. Mit dieser offensiven Wucht will man auch in Reichenbach bestehen.

    Die letzte Pokalsaison lief nicht wie gewünscht. Nach dem 3:0-Sieg beim damaligen Sechstligist Budissa Bautzen folgte eine 0:1-Niederlage bei Oberligist FC Eilenburg. Damit das diese Saison besser läuft, entwarf man ein eigenes Pokaltrikot. Mit dem Pokaltrikot ,,Leutzscher Holz“, das ab sofort im Chemie-Fanshop erhältlich ist, will man diese Saison im Sachsenpokal weit kommen. Doch die Konkurrenz ist groß. Zu den üblichen Favoriten wie dem Rekordpokalsieger Chemnitzer FC oder dem ambitionierten Drittligisten FSV Zwickau kommt nun auch Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden. Doch dass die Chemiker gegen jeden Gegner eine Chance haben, zeigten sie schon in der Liga. Erstmal aber geht es gegen den Reichenbacher FC. Dabei muss Trainer Miroslav Jagatic auf einige Spieler verzichten. Definitiv werden Manuel Wajer, Max Keßler und Philipp Wendt für Sonntag ausfallen. Ungewiss sind zudem die Einsätze von Kapitän Stefan Karau (dickes Knie) und Tarik Reinhard (Rückkehr ins Training erst diese Woche). Doch zum Glück hat Jagatic einen auch in der Qualität stärker aufgebauten Kader in dieser Saison.

    Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Seidl, der bisher ausschließlich Oberligafußball pfiff, seine Assistenten heißen Florian Ordon und John Bartsch. Wir wünschen gutes Gelingen! 1000 Zuschauer sind im Stadion am Wasserturm zugelassen, wobei 400 Gäste aus Leutzsch das Spiel sehen dürfen. Wir freuen uns auf einen tollen Fußballnachmittag am Sonntag!

    Bauvoranfrage bestätigt: Flutlicht für die BSG Chemie Leipzig auf gutem Weg

    Es ist eines der Bau-Großprojekte der BSG Chemie Leipzig: Der Alfred-Kunze-Sportpark soll (und muss) eine Flutlichtanlage bekommen. Nun ist eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg dorthin genommen.


    Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig ist auf ihrem Weg zu einer Flutlichtanlage für den Alfred-Kunze-Sportpark wieder ein gutes Stück vorangekommen. Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege hat die Einrichtung einer so genannten Mastflutlichtanlage als bauplanrechtlich „zulässig“ anerkannt und damit die Bauvoranfrage des Regionalligisten positiv beschieden. Das geht aus dem Newsletter hervor, den die BSG am Wochenende an ihre Mitglieder verschickte. Damit kann die Planung einer Anlage mit vier 35 Meter hohen Masten samt LED-Flutlichtleuchten in die nächste Runde gehen. Dafür soll im kommenden halben Jahr der Bauantrag unter anderem in Sachen Statik, Baugrundgutachten, Sicherheitskonzept und Bauablauf konkretisiert werden.


    Aktuell 405.000 Euro in der Flutlichtkasse

    intergrund für diese grundlegende Veränderung in Leipzig-Leutzsch ist eine Vorgabe des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) Regionalligastadien. Flutlicht ist dort als Standard definiert. Aktuell spielt die BSG mit einer Ausnahmegenehmigung, die zunächst für zwei Jahre gilt. Danach müssten die Grün-Weißen, den Regularien entsprechend, ein Ausweichstadion benennen. Hat ein Club allerdings bereits einen entsprechenden Bauantrag gestellt, kann die Ausnahmeregelung verlängert werden.



    Die Grün-Weißen befassen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema. Alle Bemühungen laufen unter dem Motto "Flutlicht für Leutzsch" zusammen. Zu den in diesem Rahmen organisierten Aktionen gehörten beispielsweise das Gastspiel der BSG bei Eintracht Frankfurt am 6. September 2019 oder die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am 22. Mai 2019. Aktuell befinden sich 405.000 Euro im Sparstrumpf. Die für Herbst geplante Versteigerung und Ausstellung im Museum der bildenden Künste zugunsten der Flutlichtkasse wurde derweil in das nächste Jahr verschoben.


    Mehr Licht im Alfred-Kunze-Sportpark ist natürlich nicht das einzige Bauprojekt der BSG. So werden in diesem Herbst weitere Maßnahmen abgeschlossen bzw. begonnen. Dazu gehören etwa die Vorbereitung zur Abnahme der historischen Tribüne für 500 Menschen, die Aufstellung von 21 Sozialcontainern am Fuchsbau und die Einrichtung von Platz 5 als Großfeld. Die Nachbearbeitung für den Kunstrasenneubau wird vom Planungsbüro angefordert.



    https://www.sportbuzzer.de/art…ie-leipzig-auf-gutem-weg/

    BSG Chemie erhöht Ticketkontingent gegen Jena

    Im nächsten Heimspiel begrüßt die BSG Chemie Leipzig die Kicker des FC Carl Zeiss Jena. Dabei steigt das Kartenkontingent. 2500 Fans dürfen ins Stadion.


    Leipzig. Schritt für Schritt erhöht die BSG Chemie Leipzig die Zuschauerzahlen im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark. Wenn am nächsten Mittwoch Drittligaabsteiger FC Carl Zeiss Jena zu Gast ist, können 2500 statt der zuletzt erlaubten 2000 Fans dabei sein. Der Ticketverkauf für die Regionalliga-Partie beginnt am Mittwoch um 15 Uhr Tickets. Es können Karten für den Dammsitz und den Familienblock erworben werden. Wermutstropfen für die Anhänger der Thüringer: Der Gästeblock muss nach wie vor leer bleiben.


    https://www.sportbuzzer.de/art…8XoFUFiFyG1r03UXpcZz6InjY

    Nicht alle, aber doch einige mehr!

    By Chemie Leipzig 2. September 2020



    Wir freuen uns sehr, dank des vorbildlichen Besucherverhaltens bei den ersten beiden Heimspielen zur kommenden Partie gegen den Berliner AK nun endlich auch alle Dauerkartenbesitzer im Alfred-Kunze-Sportpark begrüßen zu dürfen.

    Und da unser Hygienekonzept und die seit gestern gültige neue Coronaschutzverordnung Sachsens mit bis zu 2000 Besuchern ein doppelt so hohes Ticketkontingent erlaubt, können wir erstmals in dieser Saison auch Tagestickets in begrenztem Umfang anbieten. Natürlich liegen wir damit noch weit hinter unseren Wunschvorstellungen und der sicherlich viel größeren Nachfrage zurück. Es ist jedoch ein kleiner Schritt, der Hoffnung macht.

    Die begehrten Tagestickets gibt es ab morgen, 3.September 2020 exklusiv im Online-Ticketshop. Im Angebot sind Tickets ausschließlich für den Bereich Dammsitz zu 12,- € für Vollzahler und 10,- € ermäßigt. Kinder unter 8 Jahren dürfen weiterhin nur im Familienblock und in Begleitung eines Elternteils ins Stadion.

    Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass das Spiel mit Publikumsbeteiligung nur unter der Maßgabe der Umsetzung eines Hygienekonzept möglich ist. Während der gesamten Aufenthaltsdauer im AKS gelten die Vorschriften zu den Kontaktbeschränkungen sowie die allgemeinen und besonderen Infektionsschutzregeln.


    http://www.chemie-leipzig.de

    Englische Woche in Ostberlin – Chemie muss nach Lichtenberg



    „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Selten enthält die alte Herberger-Floskel mehr Wahrheit als in der englischen Woche. Nach dem Heimremis gegen die Hertha-U23 erwartet die BSG Chemie Leipzig morgen mit dem SV Lichtenberg 47 die nächste Herausforderung. Für die Grün-Weißen ist es bereits der vierte Gegner aus der Bundeshauptstadt. Anstoß in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ ist 17:30 Uhr.

    Auch wenn er nicht zu den ganz großen Adressen im DDR-Fußball gezählt haben mochte, gehört unser morgige Gastgeber gleich in mehrfacher Hinsicht zu den Geheimtipps der Regionalliga. Schon der Stadionname lädt zur Recherche ein. So erhielt das Hans-Zoschke-Stadion, traditionelle Heimstätte der Lichtenberger, im Oktober 2009 gegen Sponsoringleistungen den Namen einer Berliner Wohnungsbaugesellschaft. Originell: Der eigentliche Namensgeber, der von den Nazis 1944 hingerichtete Widerstandskämpfer Hans Zoschke, gerät dank des Namenszusatzes nicht in Vergessenheit. Ähnlich wie unser Alfred-Kunze-Sportpark wurde die Kapazität der 1952 eröffneten Sportstätte nach dem Mauerfall deutlich reduziert, von 18.000 auf 9900. Die Errichtung einer Flutlichtanlage ist geplant. Und noch eine Gemeinsamkeit mit dem AKS: Das „Zoschke“ ist ein reines Fußballstadion, ohne Laufbahn – in ostdeutschen Gefilden bekanntlich eher eine Seltenheit.

    Der SV Lichtenberg 47 selbst hat seine Wurzeln im Jahr 1923 und spielte 1950/51 sogar in der DDR-Oberliga. Hier begegneten sie als SG Lichtenberg 47 auch unseren Chemikern, die sich mit 4:0 vor 15.000 Zuschauern im Georg-Schwarz-Sportpark und mit 2:3 vor 8000 Zuschauern im Zoschke-Stadion zweimal durchsetzen konnten. Am Ende holten die Fünfeck-Träger die erste Meisterschaft nach Leutzsch. Bis zur Wende hatten die vornehmlich in Rot gekleideten Ostberliner gegen die starke lokale Konkurrenz BFC Dynamo und Union Berlin keine echte Chance, als Fahrstuhlmannschaft spielte man meist Bezirksliga (3. Liga) und DDR-Liga (2. Liga).

    Auch nach 1990 sorgte der SV Lichtenberg vor allem auf lokaler sportlicher Ebene für Schlagzeilen. Dies sollte sich spätestens 2019 ändern, als die 47er vor 1452 Zuschauern (Nachwenderekord!) im Zoschke-Stadion gegen Verfolger Tennis Borussia erstmalig den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen konnten. In ihrer ersten Spielzeit in Deutschlands vierthöchster Spielklasse wusste sich die Elf von Trainerduo Uwe Lehmann und Sven Gruel gegen einige Schwergewichte der ostdeutschen Fußballlandschaft gleich mal sehr ordentlich zu behaupten, schlug Mannschaften wie den Berliner AK, Wacker Nordhausen oder Hertha II und belegte vor dem vorzeitigen Saisonende direkt vor unseren Chemikern einen stabilen Platz 11 in der Quotiententabelle. Das Hinrundenspiel zwischen beiden Vereinen hatte Chemie zu Hause mit 2:0 gewonnen.

    Nach der für alle Beteiligten problematischen Corona-Pause setzte der SVL zu Saisonbeginn beim als Spitzenteam gehandelten Energie Cottbus gleich mal eine echte Duftmarke, drehte den 1:0-Rückstand kurz vor Schluss noch in einen 1:2-Auswärtssieg. Gegen die ebenfalls zum Favoritenkreis zählende VSG Altglienicke (2:4) setzte es danach jedoch ebenso eine Niederlage wie beim alten Oberligarivalen TeBe (0:2), gegen den sich auch die beiden Platzverweise gegen Christian Gawe (Rot) und Oliver Hofmann (Gelb-Rot) aus der Vorwoche negativ bemerkbar machten. So steht vorerst der 16. Tabellenplatz zu Buche, nach gerade einmal drei Spieltagen freilich nicht mehr als eine bloße Momentaufnahme.

    Mit ihren spielerischen und mentalen Stärken haben die Lichtenberger aber auch in dieser Saison gute Chancen, die Klasse erneut zu halten. Als kleiner Nachteil könnte sich hingegen die relative Unerfahrenheit der gesund jungen Truppe (Durchschnittsalter 25,1 Jahre) im höherklassigen Fußball erweisen: Nur neun Akteure aus dem 26-Mann-Kader haben 40 oder mehr Regionalligaeinsätze auf dem Buckel, die meisten Rückenhaare haben diesbezüglich die Innenverteidiger David Hollwitz (31 Jahre, 154 RL-Spiele) und Jonas Schmidt (27 J., 96x RL), Rechtsverteidiger Oliver Hofmann (28 J., 138x RL) sowie Mittelfeldmann Nils Fiegen (26 J., 102x RL). Dass vergleichsweise geringe Viertligaerfahrung jedoch keineswegs mangelnde fußballerische Qualität bedeuten muss, zeigt beispielsweise der 31-jährige Mittelstürmer Sebastian Reiniger, der in seiner Premierensaison in der Regionalliga 2019/20 gleich siebenmal traf und damit Toptorjäger der 47er war.

    Chemie-Trainer Miroslav Jagatic hat ohnehin mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Seine Mannen müssen es von der Arbeit rechtszeitig in den Bus und dieser es anschließend pünktlich zum Spiel nach Berlin-Lichtenberg schaffen. Dort erwartet unser Coach „ein kampfbetontes Spiel mit einem galligen Gegner, vor dem wir auf jeden Fall Respekt haben“. Einstellen wird er seine Elf besonders auch auf Standard- sowie schnelle Umschaltsituationen, „bei denen wir auf der Hut sein müssen“, so Jagatic, der sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Schützlinge vom Samstag ist, als diese nach dem Rückstand ein mehr als 30-minütiges Dauerpressing aufzogen, das letztlich von Erfolg gekrönt war, aber auch Kraft gekostet habe. Deshalb sei von entscheidender Bedeutung, nach der Anreise „sofort den Schalter umzulegen und von Anfang an hochkonzentriert ins Spiel zu gehen“.

    Dabei wird er nicht nur auf Benjamin Boltze (Trommelfellriss), sondern auch auf Tomáš Petráček verzichten müssen, der sich im Training verletzte und morgen definitiv nicht zur Verfügung stehen wird. Gute Besserung an dieser Stelle! Ebenfalls noch nicht mit von der Partie sind Benjamin Schmidt und Pascal Pannier, die noch nicht wieder auf 100 Prozent sind. Dafür kehrt Alexander Bury nach abgesessener Rot-Sperre wieder in den Kader zurück. Ein weiterer nicht unwesentlicher Akteur ohne Teilnahmeberechtigung ist dagegen der zwölfte Mann, die Chemie-Fans, denen Trainer Jagatic für die große Unterstützung gegen Hertha „noch mal ein großes Dankeschön“ ausspricht. Die Begegnung ist ausverkauft, die Tageskassen bleiben geschlossen. Der MDR überträgt die Partie, die unter der Leitung von Schiedsrichter Daniel Köppen (Rathenow) sowie seinen Assistenten Tobias Hagemann und Andy Stolz steht („Gut Pfiff!“), ab 17:30 Uhr im Livestream.

    Drücken wir unserer Chemie-Elf umso fester die Daumen.

    Forza BSG!