Beiträge von FC Presse

    Mehrere Chemnitzer Fanclubs wollen mit ihrem Boykott gegen eine befürchtete Übernahme ihres Vereines durch einen Investor und die „Schaffung eines Konstruktes a la RB Leipzig“ demonstrieren.
                           


    Chemnitz. Mehrere Fanclubs von Fußball-Drittligist Chemnitzer FC haben zu einem Boykott des nächsten Heimspiels aufgerufen. In einem Informationsflyer mit der Überschrift „Wir lassen uns nicht erpressen“, der auf mehreren Internetseiten am Donnerstag veröffentlicht wurde, kritisieren die Anhänger vor der Partie gegen den 1. FC Magdeburg am Freitag (19.00 Uhr) neben Insolvenzverwalter Klaus Siemon und den Gesellschaftern der CFC Fußball GmbH auch Trainer David Bergner sowie Geschäftsführer Thomas Sobotzik.


    „Der Trainer kritisiert nach dem HSV-Spiel erneut die eigenen Fans, trotz bedingungsloser Unterstützung der Mannschaft. Thomas Sobotzik spricht vielen Anhängern die Liebe zum eigenen Verein ab“, heißt es in dem Aufruf, fernzubleiben.



    Die Anhänger befürchten, dass die „50+1“-Regel ausgehebelt und die „Schaffung eines Konstruktes a la RB Leipzig“ vorangetrieben werden soll. Dieser Weg ließe sich nicht mit den Werten und Interessen der Fans vereinbaren. „Aus diesem Grund möchten wir zum Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg ein Zeichen setzen und die GmbH dort treffen, wo es ihr am meisten wehtut: In ihrem Geldbeutel“, erklären die Initiatoren des Fan-Boykotts.


    „Um den sportlichen Aspekt geht es aktuell in keinster Weise! Spieler kommen und gehen, was bleibt ist der Verein. Dieser ist in akuter Gefahr!“, fordern die Unterzeichner des Aufrufs unter anderem den Erhalt des insolventen Chemnitzer FC e.V. und des Nachwuchsleistungszentrums.


    Quelle: https://www.sportbuzzer.de/art…magdeburg-heimspiels-auf/

    Chemie muss sich International Leipzig geschlagen geben

    Wie war das? Wenn die Generalprobe missglückt, klappt die Premiere? Chemie verlor heute nach anfänglicher, früher Führung denkbar knapp mit 1:2 (1:1) gegen den FC International Leipzig.

    Tore:

    1:0 Florian Schmidt (9.)

    1:1 Marcelo Franceschi (30.)

    1:2 Oliverira Tshomba (78.)

    Zuschauer: 473

    Liebe Chemiker,

    heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriger Schatzmeister, Siegfried Klose, am 6. Juni 2019 verstorben ist.

    „Siggi“, wie er von allen genannt wurde, war von 2011 bis 2017 im Vorstand der BSG.

    Vor allem in seiner Funktion als Schatzmeister trug er maßgeblich dazu bei, dass unsere BSG heute dort steht, wo sie ist. Er war eine der treibenden Kräfte, die immer wieder dafür einstanden, niemals mehr Geld auszugeben, als man hat - Eine Philosophie, die bis heute Bestand hat und auf ewig die Grundlage jeder wirtschaftlichen Überlegung im Verein sein soll.

    Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Familie, der wir unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme übermitteln.

    Wir werden dich vermissen, Siggi.


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    :zaun:
    Mitteilung des LFV Sachsen Leipzig vom 2. Juni 2019
    BITTERER TAG FÜR UNSEREN VEREIN...


    Das Wetter passte, unsere Fans waren voller Vorfreude und der Tenor unter der Woche lautete: Angriff und möglichst Punkte holen. Das in dieser Saison allerdings bei unseren Verein kaum etwas noch normal verläuft wurde allen

    Fans, Vereinsaktiven und Führungspersonen wiedermal schnell klar...

    Kurz vor dem Spiel wurde verlautet das unsere Mannschaft NICHT zum heutigen Heimspiel antritt. Wir können die Wut, das Entsetzen und auch die mittlerweile zu häufig erlebte Enttäuschung verstehen - nehmen dies allerdings nicht als Ausrede, keinesfalls.

    Die Mannschaft war heute als solche nicht spielfähig, nicht annähernd komplett und auch wir als Verein müssen uns somit fragen ob das so in dieser Situation das ist, was wir als Aufsteiger in dieser Saison den Fans und Vereinsmitgliedern zeigen wollten...wir schämen uns zutiefst.

    Die Personalsituation welche sich seit 2-3 Monaten wie ein dunkler Schatten über unseren Verein legt und so jeden Spieltag aufs Neue zu einer Achterbahn aus Hoffen, Bangen und Zittern darlegt ist der bisherigen jungen Vereinsgeschichte nicht würdig. Wir wollten nie das unsere Außendarstellung in so einer Katastrophe hingelangt.

    Es gibt Spieler im aktuellen Kader welche kämpfen wollen, aber leider angesichts fehlender Mitstreiter (die Gründe sollten sich die Gemeinten ernsthaft hinterfragen!) auf verlorenen Posten stehen...

    Wir als Verein möchten uns daher zutiefst bei unseren Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Sympathisanten für die derzeitige Lage entschuldigen und werden jetzt die nächsten Tage abwarten müssen.

    Der Vereinsvorstand möchte sich unter der Woche zusammensetzen und die aktuelle Lage des Vereins analysieren und daraus ggf. auch richtungsweisende Schlüsse ziehen.

    Wir danken dennoch allen treuen Seelen welche uns in dieser Zeit tapfer und kämpferisch zur Seite stehen, egal wie schwer es auch ist.


    Der Vorstand

    Regionalliga-Aufstieg jetzt? BSG-Hardcore-Fans geben sich gelassen

    large-16-9Die Anhänger der BSG Chemie Leipzig gelten als äußerst verrückte Fans...



    Steigt Chemie Leipzig am Sonntag in die Regionalliga auf? Dietrich Senf vom Fanclub Delitzsch befindet sich zwischen Ruhe und Aufregung.


    Leipzig. Es brodelt schon seit Tagen draußen im Leutzscher Holz. Der Aufstieg und damit die Rückkehr in die viertklassige Regionalliga ist möglich. Die als besonders begeisterungsfähig bekannten Chemie-Fans fiebern auf das (vor)entscheidende Spiel der BSG gegen den FC Eilenburg (Sonntag, 14 Uhr, Alfred-Kunze-Sportpark) hin. Seit über 50 Jahren mit viel Herzblut dabei ist Dietrich Senf (60). Er gehört dem ältesten Fanclub von Chemie, dem „Fanclub Delitzsch“, an.

    Besuch in der einem Museum gleichenden Wohnung des Hardcore-Chemikers, der alles sammelt, was mit Chemie zu tun hat und die grün-weißen Farben trägt. Wimpel, Gläser, Anstecknadeln, Kissen, Bilder – was es eben so gibt. „Es ist nicht immer erfreulich, was da an Preisen aufgerufen wird. Aber sammeln ist auch leiden“. Vor dem Spiel und dem möglichen Aufstieg gibt sich Dietrich betont gelassen: „Wir sind das doch gewohnt. Wir haben so viele Auf- und Abstiege hinter uns, da wirft uns das nicht aus der Bahn“. Seit 1967 ist er dabei, als ihn ein paar ältere Freunde seines Bruders mit ins Zentralstadion nahmen, wo im Rahmen der Friedensfahrtankunft die BSG Chemie gegen Derby County spielte. Vor 40 000 Fans verloren die Chemiker mit 1:2, doch Dietrichs Herz schlug von nun an grün-weiß.

    Bald emanzipierte sich Klein-Dietrich und hing dann irgendwann mit dem Fanclub Delitzsch ab, der sich 1977 gründete. Schnell merkte er: Chemiker müssen leidensfähig sein. Aufstiegsrunden mit und ohne Erfolg, Abstiegskampf in der Oberliga, unverstandene Schiedsrichterpfiffe gegen die Seinen, Niederlagen gegen den Ortsrivalen – die Liste ist lang. Sehr lang. Nach der Wende wurde alles noch viel schlimmer, Profilneurotiker und Schnellboot-Kapitäne gaben sich die Klinke in die Hand. Aus dem System-Underdog wurde eine Lachnummer.


    Aufstieg soll Highlight der Entwicklung sein


    Seit zehn Jahren nun haben die Leutzscher ihren Stolz wieder, spätestens nach Beginn des Spielbetriebes 2008. Aus jener Zeit rührt das letzte Trauma des Dietrich S.: „Als sich dann auch noch die SG Leipzig-Leutzsch gründete und die grün-weißen Farben blamierte, war das Ende der Leidensfähigkeit fast erreicht. Das hat doch kein Außenstehender mehr verstanden – und wir auch nicht“. Die Ego-Show einiger weniger hatte sich trotz Unterstützung durch die Stadt schnell erledigt, die BSG setzte sich mit seriöser Arbeit durch – und steht nun vor dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Entwicklung: dem erneuten Aufstieg in die Regionalliga.


    Den Anspruch der Chemie-Fans formuliert Dietrich vorsichtig-realistisch: „Es reicht uns die Regionalliga, da muss man realistisch sein. Ich glaube nicht, dass für eine 3. Liga die Auflagen erfüllbar wären. Und einen Umzug in ein anderes Stadion müssen wir uns nie wieder antun.“ Gegen die nach einem Aufstieg dann wieder namhafteren Gegner würde es schwer genug, prophezeit er. Schön sei, dass dann Vereine kämen, die ebenfalls viele Zuschauer haben. „Uns steht doch dann ein erstes tolles Jahr bevor. Da können wir sicher auch bestehen, ohne größenwahnsinnig zu werden. Wir haben einen Vorstand, der das umsetzen kann.“ Die Verantwortlichen hätten ihre Hausaufgaben gemacht, glaubt Dietrich, er vertraue ihnen, er habe sie als Vereins-Mitglied ja auch gewählt.

    Nun aber erst gegen Eilenburg. Wie optimistisch ist man nach all den Erfahrungen einer langen Fan-Karriere? „Ich gehe davon aus, dass wir es gleich im ersten Schritt gegen Eilenburg schaffen. Ich bin noch nie zu einem Chemiespiel gegangen und habe gesagt, heute verlieren wir. Mir wäre vor allem lieb, die Jungs regeln das jetzt, denn zum letzten Spiel gegen Wismut Gera bin ich im Urlaub!“


    Quelle: LVZ-Sportbuzzer

    Fortuna-Fans solidarisieren sich mit Chemie Leipzig

    2.717-Euro-Spende durch Verkauf von Soli-Tickets

    Mit dem Testspiel bei der BSG Chemie Leipzig (1:1) endete die Spielzeit 2018/19 endgültig für die Mannschaft von Cheftrainer Friedhelm Funkel. Für die Leipziger war es eine besondere Partie, denn sie fand zugunsten der Flutlichtkampagne des Traditionsvereins statt. Die Fortuna unterstützte diese Initiative nicht nur durch ihren Besuch in Leipzig: Fans, die sich nicht mit auf den Weg nach Sachsen machen konnten, spendeten zusätzlich durch den Erwerb von symbolischen Eintrittskarten, so genannten Soli-Tickets.


    In der Halbzeitpause des Testspiels am Mittwochabend konnte dann der entsprechende Scheck an die „Chemiker“ überreicht werden: Aufsichtsratsmitglied Sebastian Fuchs sowie die Organisatoren Alexander Sodel und Ronny Orlob gaben ihn an Vertreter von Chemie Leipzig. „Wir können uns noch gut an die Zeit erinnern, in der die Fortuna selbst unterklassig gespielt hat. Daher wollten wir Chemie auf diese Art helfen“, erklärte Fuchs.

    Die symbolischen Eintrittskarten waren in den letzten Wochen und rum um das F95-Heimspiel gegen Hannover 96 erhältlich. Sie kosteten zwar nur fünf Euro, viele Fans bezahlten aber gerne den doppelten Preis, um den ostdeutschen Traditionsclub zu unterstützen. Nach zahlreichen verkauften Soli-Tickets rechneten die aus Fankreisen stammenden Organisatoren zusammen: 2.717 Euro Unterstützung sind es dank der Hilfe der Fortuna-Anhänger geworden. Insgesamt sind bei dem Spiel 30.000 Euro zusammengekommen, die für den Bau einer Flutlichtanlage für den Alfred-Kunze-Sportpark genutzt werden.


    Quelle: https://www.f95.de/aktuell/new…XEfxgJgQEg_-Xme-YyMGMm5rg



    Showdown in Leutzsch – Luckenwalde kommt zum Topspiel

    Nach den DFB-Pokal-Begegnungen gegen den SSV Jahn Regensburg (2:1) und den SC Paderborn (0:3) steigt am Sonntag das dritte absolute Saison-Highlight im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark. Es ist das unangefochtene Topspiel der Oberliga Süd, selbst der Mitteldeutsche Rundfunk wird die Partie per Livestream übertragen. Vor ausverkauftem Haus empfängt der Tabellenführer BSG Chemie Leipzig am Sonntag um 14.00 Uhr mit dem FSV Luckenwalde seinen ärgsten Verfolger – seit Wochen wird fast ausschließlich nur noch über dieses Match geredet.


    Vier Punkte trennen aktuell beide Kontrahenten, welche sich seit Wochen und Monaten einen regelrechten Abnutzungskampf in Sachen Regionalliga-Aufstieg liefern. Nach einem traumhaften Saisonstart mit zehn Siegen aus den ersten zehn Begegnungen waren die Leutzscher dem ärgsten Widersacher schon mit sieben Punkten enteilt, doch eine Schwächeperiode der Chemiker im Spätherbst nutzten die Brandenburger, um den Rückstand zu egalisieren und sich später sogar die Herbstmeisterschaft zu sichern. In der Rückrunde fanden die Grün-Weißen jedoch wieder zurück in die Erfolgsspur. Mit neun Siegen und zwei Unentschieden sind die Leutzscher als einziges Team noch ungeschlagen, so dass man sich durch diese Serie die Tabellenführung zurückeroberte. Luckenwalde verlor in der zweiten Halbserie zwar auch erst ein einziges Mal (0:1-Heimniederlage gegen Ludwigsfelde, Anfang Dezember 2018), doch spielte die Elf im Jahr 2019 zusätzlich vier Mal unentschieden.

    Davon profitierte die BSG und löste zusätzlich die eigenen Hausaufgaben. Zwar glänzte man dabei nicht immer, wie beispielsweise am vergangenen Sonntag in Hohenstein-Ernstthal (1:0), doch letztlich sprechen die Ergebnisse für die Leutzscher. Somit hat sich die Mannschaft von Trainer Miroslav Jagatic vor diesem Spitzenspiel eine Top-Ausgangsposition geschaffen, welche man natürlich in den letzten vier entscheidenden Wochen verteidigen und eventuell sogar noch ausbauen will.

    ....

    Die Leutzscher ihrerseits scharren schon mit den Hufen und können es kaum erwarten sich vor ausverkauftem Haus zu präsentieren. Lange haben die Jagatic-Schützlinge auf dieses Topspiel hingearbeitet. Durch extrem fokussierte und konzentrierte Trainingsleistungen hat die Mannschaft den Grundstein für diese sehr gute Ausgangsposition gelegt, in den Meisterschaftsspielen konnte man diese guten Eindrücke meist bestätigen. Natürlich ist es nicht immer einfach, gegen stark defensiv orientierte Mannschaften Woche für Woche Lösungen zu finden, doch 29 von möglichen 33 Rückrunden-Punkten verdeutlichen, dass die Truppe dies meist geschafft hat. So haben sich die Leutzscher mittlerweile eine Serie von zwölf ungeschlagenen Spielen in Folge aufgebaut – zuletzt verlor man Ende November 2018 in Eilenburg (0:2). Gut vorbereitet möchte man diese Euphorie natürlich weiter mitnehmen und diese Serie auch nach den 90 Minuten gegen Luckenwalde bestehen lassen. Doch dafür wird man gegen diesen sehr unbequemen Gegner über die komplette Spielzeit alles investieren müssen.

    Die Mannschaft wird mit Sicherheit von den euphorischen Fans getragen – auch in kritischen Situationen standen die Zuschauer wie eine Wand hinter ihrer Truppe. Dafür gilt unserem „12. Mann“ schon jetzt ein riesiges Kompliment – eigentlich ist die Unterstützung der Leutzscher Fans nicht in Worte zu fassen. So wird sich der ausverkaufte Alfred-Kunze-Sportpark mit Sicherheit in ein Tollhaus verwandeln und über 90 Minuten lang wird der BSG-Anhang richtig Rambazamba veranstalten. Dann muss der Funke einzig auf die Mannschaft überspringen, doch einer zusätzlichen Motivation sollte es für die Truppe im Vorfeld eigentlich nicht bedürfen. Die Kulisse wird die Elf auf dem Rasen nach vorn peitschen, zumal das Hinspiel bei allen Leutzscher Akteuren noch tief in den Köpfen verankert ist. Anfang November erwischte die BSG in Luckenwalde einen rabenschwarzen Tag und ging im Werner-Seelenbinder-Stadion sang- und klanglos mit 0:5 unter. Dabei war man in den 90 Minuten mit dem Ergebnis noch bestens bedient, leicht hätte die Niederlage noch höher ausfallen können. Dieses Spiel hat man im BSG-Lager mit Sicherheit nicht vergessen, zumal man zeitweise von den Brandenburgern mit dem Nasenring durch die Manege geführt wurde. Dies gipfelte darin, dass der FSV bei einer Strafstoß-Ausführung die Chemiker komplett lächerlich machen wollte, was jedoch dank BSG-Keeper Julien Latendresse-Levesque misslang.

    Die Mannschaft brennt daher auf Revanche, ohne jedoch zu überdrehen. Man wird keinem Zweikampf aus dem Weg gehen, über 90 Minuten alles investieren und in die Waagschale werfen. Dringend erforderlich ist zweifelsohne eine kompakte Defensive und jede Menge Ideen und Spielwitz im Vorwärtsgang. Sollte dies gelingen, ist man guten Mutes auch aus dieser Begegnung ein zählbares Resultat zu erzielen. Personell ist soweit alles an Deck, wenn man mal die Langzeitverletzten Sebastian Berg, Lars Schmidt und Florian Kirstein ausklammert. Kapitän Stefan Karau hat seine Gelbsperre in Hohenstein-Ernstthal abgesessen, auch der zuletzt verletzungsbedingt fehlende Marc Böttger hat in dieser Woche ebenso wieder trainiert, wie Kai Druschky, der sich in Westsachsen eine leichte Blessur am Arm zuzog. Ein kleines Fragezeichen steht einzig hinter dem Einsatz von Max Keßler, der in dieser Woche leicht kränkelte.

    Schiedsrichter des Topspiels am Sonntag ist der 20-jährige Richard Lorenz aus Bad Langensalza. Für den Thüringer ist es bereits der elfte Saison-Einsatz in der Oberliga Süd. Gegen Hohenstein-Ernstthal (0:0) machte er bereits Bekanntschaft mit dem Alfred-Kunze-Sportpark. Mit dem FSV Luckenwalde hat Lorenz in dieser Serie noch keine Berührungspunkte gehabt. Assistiert wird der Referee von Florian Butterich (Adelhausen) und Johannes Drößler (Gotha).

    Faninfo für das Auswärtsspiel beim Ludwigsfelder FC

    Liebe Chemiker,

    bitte beachtet die folgenden Fanhinweise für unser Auswärtsspiel beim Ludwigsfelder FC am Sonnabend, den 13. April 2019 im Waldstadion Ludwigsfelde, die uns Heimverein und Fanprojekt übermittelt haben:


    - Das Spiel beginnt 14:00 Uhr – das Waldstadion befindet sich in der Straße der Jugend in Ludwigsfelde.

    - Anreise mit dem Zug: Zuganreisen sind über Bitterfeld/Wittenberg oder Falkenberg möglich. Ankunft in Ludwigsfelde wäre 11:59 bzw. 12:59 Uhr. Der Weg vom Bahnhof zum Stadion, ca. 2,5 km, wird durch die Landespolizei begleitet.

    - Anreise mit dem PKW/Kleinbus/Reisebus: Mit dem Auto anreisende Leipziger Fans gelangen am besten über die A9/A10 nach Ludwigsfelde. Dort bitte die Abfahrt Ludwigsfelde-West nehmen. Dann über die Landstraßen L795 und L79 bis nach Ludwigsfelde fahren, am Einkaufszentrum vorbei, Richtung „Kristall-Therme“. Dort befindet sich auch der Parkplatz. Fürs Navi: Ludwigsfelde, Straße der Jugend/Ostverbinder eingeben.

    - Parken: Parkmöglichkeiten findet ihr direkt Stadion/Gästeblock. Entweder auf dem Parkplatz der Kristall-Therme (Ostverbinder). Oder auf dem Schotterparkplatz daneben. Oder notfalls unter der angrenzenden Autobahnbrücke. Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden.

    - Tickets: Die insgesamt zwei Tageskassen für die Fans der BSG Chemie öffnen pünktlich um 12:30 Uhr. Der Eintrittspreis beläuft sich auf 8 Euro für Vollzahler. Ermäßigte Tickets für 5 Euro gibt es für StudentInnen, Rentner und Schüler (bis 12 Jahre) gegen Nachweis.

    - Folgende Fanutensilien sind erlaubt: Zaunfahnen, kleine und große Schwenker, Doppelhalter, Megaphone und Trommeln (eine Seite offen). Spruchbänder werden auf beleidigende Inhalte überprüft. Bitte beachtet außerdem, dass das Betreten des Infields durch Fans nicht erlaubt ist.

    - PressevertreterInnen bitte vorher akkreditieren lassen!

    - Taschen und Rucksäcke: Turnbeutel und Gürteltaschen sind erlaubt. Bitte lasst alle größeren Taschen in den Autos oder einfach zu Hause.

    - Catering: Das Mitbringen von Getränken in Flaschen ist nicht erlaubt. Im Gästefanbereich gibt es zwei Versorgungsmöglichkeiten (Bier, Alkoholfreies und einen Grill).


    Die Gastgeber vom Ludwigsfelder FC wünscht allen Chemie-Fans eine gute Anreise und ein tolles Fußballspiel.

    BSG Chemie gewinnt 3:1 gegen den VfL Halle 96

    Leipzig. Das Wetter optimal, die Stimmung bestens, die Vorzeichen gut: Konnte da was schiefgehen, beim Mittwochabend-Oberliga-Kick von Chemie Leipzig gegen den VfL Halle? Nein, konnte nicht. Mit 3:1 gewannen die Leutzscher und grüßen weiter von der Tabellenspitze.


    Der Tabellenführer gegen den Vorletzten, die Rollen waren klar verteilt. So legte Chemie denn auch gleich los wie die Feuerwehr. Nach drei Minuten hätte Alexander Bury einnetzen können, nach zehn Minuten hatte Kapitän Stefan Karau das 1:0 auf dem Fuß. Die Führung war nur eine Frage der Zeit. Nach einer Viertelstunde war es dann soweit, dabei halfen die Gäste mit dicken Patzern mit. Einen Hammer-Schuss von Alex Bury aus 15 Metern faustete VfL-Keeper Nicholas Waite direkt nach vorne ab, Daniel Heinze stand genau richtig und konnte abstauben – 1:0. Fünf Minuten später bestrafte Kai Druschky eine Tändelei der Gästeabwehr – 2:0. Spätestens jetzt war klar: Das könnte ein entspannter Abend im Kunze-Sportpark werden. In einem ziemliche einseitigen Spiel hatten die Chemiker noch Chancen für weitere Treffer, doch mit 2:0 ging‘s in die Kabinen.


    Auch wenn die Partie verflachte (englische Woche!) gab es nie Zweifel, wer das Match gewinnen würde. Das 3:0 besorgte Alexander Bury (59.), Druschky und Karau hatten Chancen für weitere Treffer. Dass Tommy Kind in Minute 72 mit einem schönen Freistoß an alter Wirkungsstätte den Ehrentreffer für die Hallenser erzielte, gehörte in die Kategorie „sei ihm gegönnt“. Denkste, wenig später hatte Halle noch die Chance zum zweiten Treffer, die BSG auch zum vierten, doch es blieb beim 3:1. Wie erwartet gewonnen, doch Miroslav Jagatic wirkte nicht ganz zufrieden. „Es ist mir schleierhaft, warum wir nach dem 2:0 mit halber Kraft weitergemacht haben“, klagte der Chemie-Coach. „So geht das nicht weiter. In Ludwigsfelde am Samstag müssen wir uns strecken.“


    Chemie: Latendresse-Levesque – Karau , Trogrlic, Böttger (69. Opolka), B. Schmidt, Wendschuch, Berger, Heinze, Keßler (78.) Wajer), Bury, Druschky (84. Omote).

    Zuschauer: 3150. Tore: 1:0 Heinze (16.), 2:0 Druschky (21.), 3:0 Bury (59.), 3:1 Kind (72.)


    Jens Fuge/Uwe Köster

    Quelle: https://www.sportbuzzer.de/art…1-gegen-den-vfl-halle-96/

    Bund bewilligt Millionen für Sanierung des Leipziger Kunze-Sportparks

    Im Finanzausschuss des Bundestages gab es am Mittwoch grünes Licht für millionenschwere Sanierungsmaßnahmen im Alfred-Kunze-Sportpark des Oberligisten Chemie Leipzig.


    Leipzig. Fußball-Oberligist BSG Chemie Leipzig kann sich bei der Sanierung seines Stadions über eine kräftige Finanzspritze der Bundesregierung freuen. Im Rahmen eines Förderprogramms für kommunale Sport- und Kulturstätten wurden am Mittwoch in Berlin insgesamt 2,25 Millionen Euro für den Alfred-Kunze-Sportpark bewilligt. Dazu kommen weitere 2,25 Millionen Euro Eigenmittel der Kommune, die bereits vom Stadtrat abgenickt worden waren. Letztlich fließen somit insgesamt 4,5 Millionen Euro in den kommenden Monaten nach Leutzsch. Ein Quantensprung für den Fünftligisten.


    Unterirdische Erneuerung dringend nötig


    Schicke 3D-Modelle, auf denen die Investitionen schon zu sehen sind, gibt es allerdings nicht. Denn weder ist der Bau von raumgreifenden ViP-Logen, noch von neuen Tribünensitzen oder von modernen Trainingsplätzen geplant. Es wird auch keinen Damm-Durchbruch im Leutzscher Holz für einfacheren Zugang zum Ultrablock geben. Stattdessen soll das Geld weitgehend unspektakulär für die Instandsetzung der maroden Leitungen im Boden des 38.000 Quadratmeter großen Areals verwendet werden. Und die ist dringend notwendig.

    Denn seit Jahren geht im Kunze-Sportpark jeden Tag mehr Wasser verloren als letztlich am Hahn ankommt. Nachdem Chemie Leipzig mit tatkräftiger Hilfe seiner Fans bereits Familienblock, Geschäftsstelle, Holztribüne und Sporthalle sanieren konnte, suchten Verein und Stadt Leipzig nach Wegen, auch die unterirdische Erneuerung angehen zu können. Aufgrund des hohen Finanzbedarfs erst ohne Erfolg. Dann kam im vergangenen Jahr ein kurzfristig anberaumtes Förderprogramm aus dem Bundesamt für Bauwesen wie gerufen, weil darin explizit Projekte in Sport- und Kulturstätten gefordert werden, die den Klimaschutz verbessern.



    Alfred-Kunze-Sportpark als Kernsportstätte


    Unterstützend kam hinzu: Im Vorfeld hatte die Leipziger Ratsversammlung bereits Planungsmittel bereitgestellt, so dass das Sanierungskonzept schon fertig in der Leutzscher Schublade lag. Das dürfte den Bewilligungsprozess in Berlin erleichtert haben. „Die Entscheidung ist eine gute Botschaft für die Stadt Leipzig und insbesondere für den Alfred-Kunze-Sportpark“, sagt Christopher Zenker. Der Leipziger SPD-Fraktionschef macht sich seit Jahren für Sanierung des ehrwürdigen, inzwischen fast 100 Jahre alten Stadions stark und war Mitinitiator der Förderanträge bei Bund und Kommune. „Die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Alfred-Kunze-Sportparks sind intakte und moderne Strom-, Wasser-, Abwasser- und Gasleitungen“, sagte er am Mittwoch. Ohne diese könnten auch künftige Bauabschnitte, wie ein geplanter neuer Sozialtrakt, das Flutlicht – für das die Fanszene seit Monaten sammelt – oder auch ein Kunstrasenplatz nicht realisiert werden. „Mit der Entscheidung wird jetzt auch die klare Botschaft gesendet: Wir wollen den Alfred-Kunze-Sportpark als eine Kernsportstätte für Leipzig-Altwest und angrenzende Gebiete weiterentwickeln“, sagte Zenker.


    Bei Chemie Leipzig war die Freude am Mittwoch entsprechend groß: "Die Mittelfreigabe ist zwingend notwendig für den Erhalt des Alfred-Kunze-Sportparks als Sport- und Begegnungsstätte im Leipziger Westen", sagte Vereinssprecher René Jacobi gegenüber der LVZ. Der Antrag der Stadt Leipzig sei ein Willensbekenntnis, in die Zukunft des Sportparks und unser Vereinsleben zu investieren. "Die heutige Entscheidung des Bundes eine weitere Bestätigung, die projektierten und unumgänglichen Sanierungen schnellstmöglich umzusetzen", so Jacobi weiter


    Nicht zuletzt werden auch noch andere Leipziger Sportstätten wohl von der Entscheidung des Bundes profitieren – zumindest indirekt. Für den Fall, dass Chemie beim Schöpfen aus dem insgesamt 200 Millionen Euro schweren Fördertopfes leer ausgegangenen wäre, sollten Mittel des Freistaates einspringen, erklärt Dirk Panter, SPD-Fraktionschef im Dresdner Landtag. „Dadurch können wir die Landesmittel, die dafür vorgesehen waren, an anderen Stellen für die Leipziger Sportinfrastruktur einsetzen." Die permanent wachsende Messestadt sei nicht in der Lage, den Investitionsbedarf für ihre Sportstätten allein zu decken. Dafür bedürfe es weitere finanzielle Unterstützung von Bund und Freistaat, betonte der Sozialdemokrat.


    Quelle: https://www.sportbuzzer.de/art…ipziger-kunze-sportparks/


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