Beiträge von ChemieSchmidti

    Regionalliga Nordost

    Zurück in die Zukunft: Sportchef Steffen Ziffert will mit Chemie Leipzig weiter wachsen

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    Von 1995 bis 1998 kickte Steffen Ziffert selbst beim FC Sachsen. Nun kehrt der 59-Jährige nach Leutzsch zurück – und hat als Sportlicher Leiter große Pläne mit Chemie Leipzig.


    Jens Fuge Jens Fuge 19.06.2024, 17:00 Uhr



    Leipzig. Manchmal schließen sich Kreise – ganz unerwartet und nach langer Zeit: Chemie Leipzigs neuer Sportlicher Leiter Steffen Ziffert begann seine Karriere einst in der F-Jugend von Stahl Bad Lausick – mit einer herben 0:21-Niederlage bei der BSG Chemie. „Da wollte ich eigentlich gleich wieder aufhören“, sagt Ziffert. Zum Glück tat er es nicht, startete eine veritable Karriere und kann heute all seine Erfahrung zum Wohle des einstigen sportlichen Gegners und späteren Station seiner Spielerkarriere einbringen.

    1995 kam er nach Leutzsch, hatte nach steilem Start über Markkleeberg, Chemnitz und Jena erst in die Schweiz nach Schaffhausen gefunden, wo er in der 2. Liga kickte. Dort wurde am Nachmittag trainiert, aber dennoch hohe Ziele verfolgt. Erst in der Aufstiegsrunde scheiterte das Team am Aufstieg, und im Schweizer Pokalfinale unterlagen „Ziff“ und Co. den Grashoppers Zürich im legendären Wankdorfstadion nur knapp.


    90er Jahre in Leutzsch: „Viel Gedöns, aber wenig Substanz“

    Im Alfred-Kunze-Sportpark kam Ziffert vom Regen in die Traufe. Nach dem gescheiterten Aufstiegsfinale in Jena (1:4) nebst folgendem Abgang prägender Persönlichkeiten wurde ein Neuaufbau gestartet, der im Chaos endete. „Nach Achim Steffens im ersten Jahr kam Uwe Reinders. Da war ganz viel Gedöns, aber wenig Substanz.“ Im dritten Jahr kamen Immobilienmakler Wienhold, angebliche Millionen und ganz viel Theater nach Leutzsch. „Da war ich lange Zeit verletzt, habe glücklicherweise nicht alles mitbekommen. Aber es war schlimm“, erinnert sich der Defensivspieler.

    Nach drei Jahren war Schluss, es folgte noch die Station FC Grimma, wo er sechs weitere Jahre spielte. Es folgte die zweite Karriere, die zwischen Trainerstuhl und Chefsessel wechselte. Als Spielertrainer in Grimma sammelte er erste Coaching-Erfahrungen, ehe er erst Naunhof und dann Taucha übernahm. Es folgte die Station Cottbus, wo Steffen Ziffert vier Jahre lang im Nachwuchs als Leiter der Nachwuchsabteilung arbeitete. Dann der Wechsel nach Aue in gleicher Funktion. Nach zwei Jahren wurde er gefragt, ob er als Co-Trainer einspringen könne. Er konnte, wurde nach einem Dreivierteljahr dann Sportvorstand.


    Mit Frank Kühne bildete er das Naunhofer Trainergespann

    Mit den eigenwilligen Leonhardt-Brüdern als Chefs kommt nicht jeder klar – auch Ziffert machte seine ganz eigenen Erfahrungen. Er baute ein komplett neues Team nach dem Abstieg 2015 auf, das Ziel Wiederaufstieg gelang auch. Dennoch gab es gegenläufige Ansichten, was ihm letztlich das Amt kostete. „Eine akzeptable und verständliche Begründung meiner für alle überraschenden Freistellung gab es von den dafür verantwortlichen Personen nicht!“, erinnert sich „Ziff“.


    Fachsimpeln mit Kaffee am Laptop: Miroslav Jagatic (r.) und Steffen Ziffert.

    Fachsimpeln mit Kaffee am Laptop: Miroslav Jagatic (r.) und Steffen Ziffert.

    Quelle: BSG Chemie


    Als der Chemnitzer FC ihn um Hilfe bat, folgte er dem Ruf seines einstigen Vereines, später wurde er wieder Trainer, seit 2022 wieder in Grimma. Und nun Chemie! „Das hier ist ein total interessantes Projekt, eine schöne Aufgabe. Ich finde den Weg Chemies gut, ich habe in den Gesprächen schnell gemerkt, dass hier alles sehr vernünftig angepackt wird“, sagt der 59-Jährige. Der Kontakt mit dem BSG-Vorstandsvorsitzenden Frank Kühne bestand immer, beide bildeten in Naunhof einst das Trainergespann und ticken ganz ähnlich.

    „Diese Mentalitätsspieler findet man immer seltener“

    Nach dem Klassenerhalt mit Grimma widmet sich Ziffert nun mit voller Kraft seinem neuen Verein. Das Grundgerüst der Mannschaft steht, am Montag trifft sich das Team zum Trainingsauftakt im AKS. „Es sind noch einige Lücken im Kader, aber bis zum Punktspielstart sollten diese geschlossen sein“, sagt Ziffert. Bis dahin werde man ganz ruhig bleiben: „Es sind immer gute Spieler auf dem Markt.“ Auch ein paar Probespieler seien angedacht, die Einladungen gehen demnächst raus. „Klar wachsen die Bäume nicht in den Himmel, aber hier ist ein gutes Terrain für junge Spieler, die sich entwickeln und den Sprung nach oben vollziehen wollen.“


    Bei gestandenen Führungsspielern sieht das schon schwieriger aus: „Diese Mentalitätsspieler findet man immer seltener. Aber wir bieten hier eine tolle Plattform, wo jeder Fußballer gern auflaufen würde“, so der Sportliche Leiter, der auch den gesamten Nachwuchs verantworten wird. Auch hier gibt es viel Potenzial, die bisher geleistete Arbeit schätzt er sehr: „Hier steckt so viel Herzblut drin, das habe ich gleich gemerkt. Ich muss echt den Hut ziehen!“

    Pläne hat er viele, aber erst mal gehe es um die erste Mannschaft. Ein Umzug aus Chemnitz zurück in die alte Heimat hat er fest eingeplant. Den Weg mit seinem alten Verein in Leutzsch einige Zeit weiterzugehen, reizt Steffen Ziffert ungemein. Zurück in die Zukunft – ein passender Slogan.

    (Bezahlschranke)

    Relegation zur Landesklasse

    Optimale Ausgangsituation: Chemie II gewinnt Hinspiel gegen Zschortau 4:1

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    Mit einer fulminanten Endphase hat Fußball-Stadtmeister Chemie Leipzig II die SG Zschortau daheim im Relegations-Hinspiel 4:1 bezwungen. Damit haben die Leutzscher den Landesklasse-Aufstieg vor Augen.


    Leipzig. Im Hinspiel der Landesklasse-Relegation hat die BSG Chemie Leipzig II gegen die SG Zschortau im Alfred-Kunze-Sportpark eine einen riesigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Nach einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel erzielte der Meister der Leipziger Stadtliga gegen den Klassenprimus aus der Nordsachsenliga in der letzten Viertelstunde drei Tore und setzte sich vor 350 Zuschauern 4:1 (1:1) durch.

    Das Spiel startete auf dem AKS-Kunstrasenplatz spektakulär: Nach fünf Minuten brachte Nick Rollin die Gäste mit seinem zehnten Saisontor in Führung – zum Jubel der 50 Zschortauer Anhänger. Chemie zeigte sich unbeeindruckt. Eine Minute später traf Paul Trettner zum Ausgleich für Grün-Weiß. Erst spät in der zweiten Halbzeit brachte sich Chemie in eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag (15 Uhr) auf der Rudolf-Gehrhardt-Anlage in Rackwitz. Der kurz zuvor eingewechselte Ahmad Albaghdadi traf in der 79. Minute zum 2:1, drei Minuten vor Schluss stellte Eugene Winkler auf 3:1. In der Nachspielzeit schnürte Albaghdadi mit seinem achten Saisontreffer noch seinen Doppelpack zum Endstand.


    Chemie-Trainer Marcus Wolf sagte: „Das war ein absolut verdienter Erfolg. Wir haben den Ball besser laufen lassen und Chancen erspielt, aber phasenweise auch Probleme, unsere Struktur zu finden.“ Sein Team habe viel investiert und sich am Ende belohnt. Bereits unter der Woche seien Motivation und Anspannung groß gewesen. „Im Training waren Feuer und Emotionen drin, das ist gut so und hat Spaß gemacht.“ Allerdings sei der Aufstieg mit dem 4:1 noch nicht perfekt. Chemie brauche noch einmal eine solch konzentrierte Leistung.

    „Grundsätzlich haben wir 70 Minuten das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Letztlich fällt das Ergebnis ein, zwei Tore zu hoch aus“, sagt Gäste-Trainer Gäste-Trainer Marco Bothur. „Es ist schade, dass wir nicht auf dem Hauptplatz auf Rasen gespielt haben. Der Kunstrasen hat Chemie in die Hände gespielt – diesen sind wir nicht gewohnt.“ Dennoch sei es noch nicht vorbei: „Wir haben noch unsere Chance.“

    (lvz)

    Es gibt Zeltplätze, da hat jeder zweite Dauercamper eine Reichskriegsflagge am Dach, z.t. hängen die dann verkehrt herum. Wenn man die Behörden allerdings richtig ärgern will, muss man nur eine Deutschlandfahne mit Bundesadler aufhängen - das ist tatsächlich streng verboten, wird aber zur EM/WM-Zeit zähneknirschend geduldet.

    Noch dämlicher ist dieser Streit mit dem saufenden Adler...

    Der Adler mit dem Bier ... Das Logo der Party Nationalmannschaft

    Da predigt man immer Ökologie und Nachhaltigkeit... Warum findet dann Deutschland gegen Schottland nicht z.B. in Hamburg statt und Ungarn gegen Schweiz in München oder Stuttgart... das würde tausende Fahr- und Flugkilometer für die Fans sparen... Irgendwie hat man da von UEFA- und Ausrichterseite ein Brett vor dem Kopf.

    Sorry, aber die Schotten waren Kreisklasse, das war nix, völlig falsch eingestellt. Da hatten unser mal so richtig Glück - es sei ihnen vergönnt. Waren alle ganz gut, nur Sane war mal wieder der Fremdkörper in der Mannschaft, weiß nicht, warum der immer dabei sein muss.
    Völlig enttäuscht bei den Schotten hat mich Andrew Roberton von Liverpool, aber sein Marktwert ist auch am Sinken...


    Übrigens... leider auch so wird die EM in Schland "gefeiert":

    Ist möglicherweise ein Bild von Fußball, Football, Gras und Text „RELEGATION ZUR LANDESKLASSE CHEME U23 . SG ZSCHORTAU BSG SG e.V. Zschortau Zschorom 1920 LEIPZIG“

    Die U23 gehört gefeiert und unterstützt!


    Am Sonntag steigt das Aufstiegs-Hinspiel unserer U23 gegen die SG Zschortau. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz im Alfred-Kunze-Sportpark ist 15 Uhr.

    Seid dabei und unterstützt die chemische U23 auf ihrem Weg in die Landesklasse!

    Bitte beachtet die Baumaßnahmen am Alfred-Kunze-Sportpark. Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, über die Gustav-Esche-Straße, in Richtung Waldparkplatz auf dem alten Kunstrasen zu parken! Außerdem findet zeitgleich das F-Jugendturnier im Hauptstadion des AKS statt. Fußgänger erreichen den neuen Kunstrasenplatz nur direkt durch das Stadion.


    Ist möglicherweise ein Bild von ‎Fußball und ‎Text „‎AUESTIEGS RÜCKSPIEL CHEMIE U17 VS. RADEBEULER BC U17 華 BSG ও PHDEREULE 1908 LEIPZIG Ballspiel CHUBN نم Club‎“‎‎

    Auch die U17 gehört unterstützt!

    Am Samstag steigt das Rückspiel um den Aufstieg in die Landesliga. Unsere U17 hat durch den 3:0-Hinspielerfolg in Radebeul beste Karten, den Sprung in die höchste sächsische Spielklasse zu schaffen. Zuvor erwarten die Mannen um Trainer Leo Villa jedoch noch einmal harte 80 Minuten.

    Die Partie, die im Hauptstadion im Alfred-Kunze-Sportpark ausgetragen wird, beginnt um 11 Uhr. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung vor Ort. Alles für die BSG Chemie! 💚

    :Fahne::Fahne::Fahne::Fahne::Fahne:

    AUFSTIEG!!!

    Weiss nicht, ob man einplanen kann, in der 94. Minute noch ein Tor zu schießen. Und auf dem anderen Platz fällt kurz vorher das Eigentor. Nee das ist fast unmöglich, die haben einfach gegen den Tabellenletzten alles gegeben. Und nun sind die Spieler vom eigenen Vorstand "verarscht" worden....

    Das ist ein echt heftiges Armutzszeugnis für die Stadt Bischofswerda und den no-FV. Als Verantwortlicher einer Stadtverwaltung (bzw. Bürgermeiser) würde ich alles Mögliche in die Wege leiten, um solche Sport-Ereignisse zu ermöglichen, wo z.B. 1000....2000 Leute in die Stadt kommen und auch Geld für Gastro, Nahverkehr und Einzelhandel da lassen...

    Und als no-VF muss ich mir die Frage gefallen lassen, ob man mögliche Hinweise an den Verein und Ausnahmegenehmigungen nicht schon hätte im Vorfeld abklären können.

    DAS SPORTLICHE MUSS IMMER im Vordergrund stehen, ansosten sinkt die Attraktivität der eigenen OL und RL. In der Haut der Spieler möchte ich nicht stecken, die jetzt erkennen, ihre Knochen für 36 Freundschaftsspiele hingehalten zu haben....

    Mosambik hat gestern abend das erste Mal auswärts gegen Guinea gewonnen und könnte sich für die WM 2026 qualifizieren. Stanlay Ratifo wurde nach der Halbzeit eingewechselt, das 0:1 fiel in der 92. Minute durch einen Elfmeter.

    Nu habsch das Video gesehen, und es stellt sich mir die Frage... Was macht eigentlich Kay Druschky, der müsste doch jetzt so ca. 31 Jahre sein, also noch im besten Fussball-Alter. Könnte mir vorstellen, dass man solch einen Stürmer gut gebrauchen könnte - er war ja für die unmöglichen Tore zuständig. Auch Stephane Mvibudulu, im selben Alter, ist irgendwie in der 6. oder 7. Liga verschollen... dabei hatte er bei uns seine beste Zeit.

    Anfang letzte Saison, 4. Spieltag.... Es gab aber einen Podcast von und mit J.F und Alex kurz vor Weihnachten, wo er seine Kniebehandlung mit einer besonderen Maßnahme beschrieb und sehr zuversichtlich war, dass die gut anschlägt und er bald wieder ins Training einsteigen will...

    Das Video oben habe ich bisher noch nicht angesehen, das gibt bestimmt Aufschluss für seine entgültige Entscheidung.

    Ja, die haben es geschafft, mein Link sollte beim Live-Ticker landen, aber das hat nur paar Minuten funktioniert. Im Live-Ticker wurde das Spektakel recht gut beschrieben... einfach mal drauf klicken... Da hat der mdr wieder mal verpasst, diese interessanten Spiele zu übertragen... Plauen schießt kurz vor Schluß noch ein Eigentor und Schiebock bekommt in der 90+4. Minute einen Elfer und steigt am Ende einer langen Saison mit einem Tor plus auf...

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