Beiträge von FC Presse

    Julien Latendresse-Levesque

    Torwart muss Chemie Leipzig verlassen

    Leiser Abschied für einen einstigen Rekord-Transfer! Vier Jahre nachdem Chemie Leipzig 6000 Euro für Julien Latendresse-Levesque (30) an Stadt-Rivale Lok überwies, ist seine Zeit in Leutzsch vorbei.

    Der Torwart zu BILD: „Chemie hat mir mitgeteilt, dass sie nicht mehr mit mir planen. Mein Vertrag wird nicht verlängert.“

    Der Kanadier soll Platz für einen jungen Schlussmann machen, der hinter Stamm-Keeper Benjamin Bellot (30) die Nummer 2 wird.


    Ein Schicksal, welches auch Latendresse-Levesque die letzten zwei Jahren durchlebte. Nach 62 Partien musste er 2019 seinen Platz zwischen den Pfosten räumen und kam seitdem nur auf zwei weitere Spiele.

    Der Wahl-Leipziger: „Das war nicht immer einfach für mich. Chemie war aber trotzdem eine tolle Zeit. Besonders mit den großartigen Fans.“

    LaLe sagt Tschüss – und sucht eine neue Herausforderung! Er verrät: „Ich habe schon Angebote vorliegen. eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen...“


    https://www.bild.de/sport/fuss…lassen-76384186.bild.html

    Transfer-Coup

    Florian Brügmann wechselt zu Chemie Leipzig

    12.05.2021 - 11:05 Uhr Diese Verpflichtung ist ein echter Coup für die BSG Chemie! Nach BILD-Informationen hat Florian Brügmann (30) bei den Leutzschern unterschrieben. Der Rechtsverteidiger spielte zuletzt bei Viertliga-Konkurrent Cottbus. Zuvor kickte er für Halle, Jena und Duisburg insgesamt 176-mal in der 3. Liga.

    Noch vor einem Jahr eigentlich ein unvorstellbares Szenario. Doch Platz 3 macht sexy! Erst zuletzt gab Sportchef Andy Müller (39) zu: „So kommen wir auch für andere in Frage, wo man vielleicht sonst nicht die Möglichkeit gehabt hätte.“ So einer wie Brügmann!

    Was dazu passt: Der gebürtige Hamburger fühlt sich in Leipzig wohl, lebte auch schon bei seinen Stationen in Halle und Jena hier.

    https://www.bild.de/sport/fuss…eipzig-76364044.bild.html

    Frist läuft ab, Flutlicht fehlt noch immer: BSG Chemie Leipzig gerät unter Druck

    Ende Juni läuft die Frist ab: Bis dahin müsste die BSG Chemie Leipzig im Alfred-Kunze-Sportpark Flutlichtmasten errichten (lassen), wenn sie für die kommende Saison die Zulassung für die Regionalliga erhalten will. Das Datum ist utopisch, der Bau hat noch nicht einmal begonnen. Neben dem Club selbst steht auch der Verband unter Druck.


    Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig gerät unter Druck: Der Bau des geplanten Flutlichtes wird zum Thema beim Nordostdeutschen Fußball-Verband und konkurrierenden Vereinen. Hintergrund sind die auslaufende Zweijahresfrist, die den Aufsteigern in die Regionalliga gewährt wird, um das vorgeschriebene Flutlicht zu errichten – und ein Streit des NOFV mit dem Berliner AK.

    Der Bau einer Flutlichtanlage verschlingt Geld, viel Geld. Von mindestens 400.000 Euro Anschaffungskosten gehen die Leutzscher aus, die baulichen Gegebenheiten (Untergrund, Baufreiheit) im alten Stadion machen die Angelegenheit zum teuren Spaß. Diese Summe kam bei den vier von der aktiven Fanszene organisierten Freundschaftsspielen gegen Schalke (U23), 1860 München, Düsseldorf und Frankfurt zusammen.


    https://www.sportbuzzer.de/art…eipzig-gerat-unter-druck/

    Drei Jahre nach dem Leipziger Derby: Freispruch für Chemie-Fans in dritter Instanz bestätigt

    Das Oberlandesgericht in Bautzen hat die Freisprüche gegen Fans der BSG Chemie Leipzig wegen angeblicher Straftaten während des Derbys beim 1. FC Lok im November 2017 bestätigt. Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft in dem Fall sorgt bei Verteidiger Christian Friedrich für Verwunderung. Von 30 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit besagter Regionalliga-Partie konnte die Anklagebehörde lediglich in zwei Fällen Verurteilungen erreichen.

    Leipzig. Das Derby zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und der BSG Chemie Leipzig im November 2017 im Bruno-Plache-Stadion hat mehr als drei Jahre später mindestens in Teilen ein juristisches Ende gefunden. Am Freitag bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) in Bautzen zwei Freisprüche des Landgerichts für Fans der Grün-Weißen. Die Staatsanwaltschaft in Leipzig war zuvor in Revision gegangen. Den Anhängern waren Verstöße gegen das Sächsische Versammlungsgesetz vorgeworfen worden.


    Weg durch drei Instanzen


    Bereits im Vorfeld hatte des Rechtshilfekollektiv der BSG Chemie (RHK) der Anklagebehörde einen merkwürdigen "Ermittlungseifer" vorgeworfen. Christian Friedrich, der ingesamt sechs Mandanten vertrat, die im Nachgang des Derbys Strafbefehle erhalten hatten, pflichtet dieser Einschätzung bei – „absolut“ so Friedrich. Gegen seine Mandanten war im Rahmen des Paragraphen 28, Absatz 2 (Vermummung, um die Identitätsfeststellung absichtlich zu verschleiern) ermittelt worden. Laut Friedrich waren alle sechs Betroffenen zuvor „strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten“. Dies ist auch dem Urteil des Landgerichts zu entnehmen, das dem SPORTBUZZER vorliegt.

    Wie die Mühlen der Justiz mahlten, sei an einem Beispiel erklärt. Das Amtsgericht Leipzig hatte einen der nun endgültig freigesprochenen Chemie-Anhänger im Sommer 2020 zunächst zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 40 Euro verurteilt, immerhin also 1200 Euro. Dagegen hatte er Revision eingelegt. Das Landgericht der Messestadt folgte den Argumenten der Verteidigung und sprach den Angeklagten am 9. November 2020 in zweiter Instanz frei. Dagegen wiederum legte die Staatsanwaltschaft Revision ein und unterlag nun vor dem Oberlandesgericht erneut.


    Videomaterial nicht ausreichend gesichtet?


    Aber was war überhaupt Ausgangspunkt all dessen? Während des Derbys vor reichlich drei Jahren waren im Fanblock der BSG Pyrotechnik gezündet und gegnerische Fanuntensilien verbrannt worden. Diese Vergehen ahndete das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes, brummte Gastgeber Lok 12.000 Euro und der BSG 10.000 Euro Geldstrafe auf. Polizei und Staatsanwaltschaft beschäftigten sich darüber hinaus mit einzelnen Personen. Dabei geriet auch der Mandant von Christian Friedrich ins Visier der Ermittler. Er hatte, während in seiner unmittelbaren Umgebung Flammen loderten, seinen Fanschal mit einer Hand über das Gesicht gehalten, um sich vor dem entstandenen Rauch zu schützen. Der Vorgang dauerte wenige Minuten. Zuvor hatte der Fan über zwei Stunden ohne Gesichtsbedeckung im Gästeblock an ein und demselben Platz gestanden. Trotzdem urteilte das Amtsgericht, dass er sich durch diese Geste mutwillig der Identifizierung entziehen wollte.


    Für Rechtsanwalt Friedrich steht fest, dass das sehr umfangreiche Videomaterial des Spieltags von den Richtern in der ersten Instanz nur sehr selektiv in Augenschein genommen wurde. Daher beantragte er für die Verhandlung am Landgericht eine sorgfältigere Prüfung hinsichtlich der Anklage. Insgesamt 1,6 TeraByte Videomaterial existieren von besagtem Derby. Allein im Bruno-Plache-Stadion lag die Anzahl der eingesetzten Kameras im zweistelligen Bereich. Die genaue Überprüfung des Materials ergab schließlich, dass „schlicht und ergreifend kein Anfangsverdacht der Vermummung“ vorlag, so der Verteidiger. Der Richter in der zweiten Instanz folgte bei dem Freispruch dieser Argumentation.


    Friedrich kommt zu dem Schluss: „Die von der Staatsanwaltschaft angestrebten Revisionen gegen die Freisprüche beim OLG in Dresden unterstreichen, dass ein starker Staat gegen Fußballfans vorgehen will.“ Das passiert „unter eindeutigem politischen Druck“, wobei aus seinen Erfahrungen im Prozess im Zusammenhang mit dem Überfall auf Connewitz 2016 auch ablesbar ist, dass „mit zweierlei Maß“ vorgegangen wird.


    Staatsanwaltschaft wehrt sich


    Gegen diesen Vorwurf wehrt sich die Anklagebehörde. Kein politischer Druck, „sondern auf eine die Staatsanwaltschaft bindende gesetzliche Grundlage“, leitete die Untersuchungen, teilte sie auf SPORTBUZZER-Anfrage mit. „Das Fußballstadion ist kein rechtsfreier Raum“, so Staatsanwältin Jana Friedrich. Sie erklärt, dass es für „Außenstehende“ nicht verständlich gewesen wäre, wenn keine Ermittlungen stattgefunden hätten. Allerdings konnte der Anfangsverdacht des schweren Landfriedensbruchs „zumindest gegen die namentlich bekannt gemachten Personen aus beiden Fanlagern mit den zur Anklageerhebung erforderlichen Beweismitteln nicht weiter untersetzt werden.“


    Der „Ermittlungseifer der Staatsanwaltschaft findet seine Grundlage in der Strafprozessordnung und ist nicht losgelöst von den der Staatsanwaltschaft zugewiesenen Aufgaben der Strafverfolgung zu sehen.“ In ihren Ausführungen zu den vorliegenden Fällen beschreibt Friedrich „Verwendung von Pyrotechnik, das Anlegen von Vermummung und das Abfeuern von Pyrotechnik auf die Anhänger der jeweils gegnerischen Mannschaft sowie auf Polizeibeamte“ und die Verurteilung durch das Sportgericht. Mit den am Freitag stattgefundenen Revisionsverfahren hat das dann aber nichts zu tun. Denn in Dresden urteilte das OLG: „Es sind keine Rechtsfehler erkennbar und der Tatbestand der Vermummung wird nicht erfüllt.“


    Kaum Verurteilungen


    Die Bilanz der Ermittlungen rund um das Derby im November 2017 sieht aktuell so aus: Von 30 Ermittlungsverfahren steht eine Hauptverhandlung noch aus, zwei Geldstrafen wurden verhängt, acht Fans freigesprochen und der Rest – 19 – eingestellt. Das geht aus der Antwort des sächsischen Justizministeriums auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Die Linke) zu Jahresbeginn hervor.


    Die Politikerin begrüßt daher die Bestätigung der Freisprüche. „Vor dem Hintergrund des Ermittlungseifers, den die Behörden gegen Fans der BSG Chemie an den Tag gelegt haben, macht die Bilanz der Verfahren schon stutzig. Die Staatsanwaltschaft scheute sich nicht, auf einer fraglichen Faktenbasis Anklage zu erheben. Alles frei nach dem Motto, dass es sich mit Fußballfans doch machen lässt.“


    Auch das Rechtshilfekollektiv begrüßte die Entscheidung am Freitag. Pressesprecherin Miriam Feldmann hielt dabei fest: „Das Landgericht und das Oberlandesgericht haben juristisch sauber argumentiert, warum die Fans von den Tatvorwürfen freizusprechen sind. Problematisch erscheint uns nach wie vor das Vorgehen der Leipziger Polizei und Staatsanwaltschaft.“ Das RHK prüft derzeit, „ob möglicherweise Rechtsbeugung vorliegt.“


    Quelle: https://www.sportbuzzer.de/art…-fans-in-dritter-instanz/

    Regionalliga Nordost: Spielbetrieb soll bis Ende Januar ruhen

    Wie der NOFV mitteilte, soll die Regionalliga Nordost bis zum 31. Januar 2021 pausieren. Ein Grund hierfür sei, dass die eingereichten Vorschläge der Vereine kein einheitliches Meinungsbild widerspiegelten.

    Leipzig. Der Spielbetrieb in der Fußball-Regionalliga Nordost soll bis zum 31. Januar 2021 ruhen. Das teilte der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) nach einer Videokonferenz der Arbeitsgruppe "Fortführung Spielbetrieb" mit. Der NOFV-Spielausschuss muss die Empfehlung der Arbeitsgruppe, die nur beratenden Charakter hat, allerdings noch bestätigen. Der Verband hatte zuvor eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs für Mitte Januar anvisiert.

    Der Aufforderung des Verbandes, Vorschläge für die Fortführung der Saison zu unterbreiten, kamen laut NOFV-Mitteilung 19 von 20 Vereinen nach. "Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die eingereichten Vorschläge kein einheitliches Meinungsbild widerspiegeln, zum Teil nur auf die eigene Tabellensituation reflektieren und auch im Widerspruch zu den Festlegungen der NOFV-Spielordnung stehen", heißt es in der Erklärung.


    Einigkeit herrsche aber darüber, die Saison 2020/21 möglichst sportlich fortzuführen und zu werten. Oberste Prämisse habe zunächst die Beendigung der Hinrunde als Grundlage für weitere Entscheidungen. Der Aufstieg in die 3. Liga müsse gewährleistet werden, auch der Abstieg aus der Regionalliga Nordost "soll zwingend erfolgen". Beendet werden soll die Spielzeit spätestens bis zum 30. Juni 2021.

    Für Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußballverbandes (SFV), sei es wichtig, dass die Vereine direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden sind. Der 57-Jährige mahnt aber an: „Bei aller Liebe zu unserem regionalen Fußball sollten wir in der schwierigen Situation nicht versuchen auf Teufel komm raus wieder zu beginnen, sondern uns mit innovativen Ideen auf das Beendigen der Halbserie verständigen. In dieser Zeit ist Fußball nicht das Maß aller Dinge.“ Man müsse vor allem auch an die Wirtschaft – die Sponsoren denken.

    Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe ist für den 13. Januar geplant.


    Sebastian Wutzler


    https://www.sportbuzzer.de/art…ll-bis-ende-januar-ruhen/

    Geschäftsstelle aufgehübscht - Das Geheimnis der Chemie-Buchstaben

    Seit Anfang Dezember bilden sie nun den Vereinsnamen an der Chemie-Geschäftsstelle



    Seit kurzem erstrahlt die Geschäftsstelle von Chemie Leipzig in neuem Glanz. Blickfang dabei: der Vereinsname über dem Eingang. Der Clou: Die Buchstaben, welche dafür genutzt wurden, sind „Second Hand“!

    Bis Sommer gehörten sie zum Schriftzug „Leipziger Färberei und Chemische Reinigung“, der an der Ruine der Alten Färberei in der Friedrich-Bosse-Straße 71 in Wahren hing.

    BSG-Sprecher René Jacobi (45), der diesen mit einem weiteren findigen Chemiker entdeckte: „Vorm Abriss des Gebäudes wurden die Buchstaben entfernt und zur Seite gelegt. Wir haben sie gesichert und erstmal eingelagert.“


    Bis Juni waren die Buchstaben Teil des Schriftzugs der Alten Färberei in Wahren
    Bis Juni waren die Buchstaben Teil des Schriftzugs der Alten Färberei in Wahren Foto: BSG

    Ein Metallbauer restaurierte die Blech-Letter und brachte sie letztendlich an der Chemie-Zentrale wieder an, nachdem die Fassade zuvor gereinigt wurde.

    Das Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport informiert:

    Leipzig-Leutzsch: Neuer Kunstrasen für Alfred-Kunze-Sportpark

    Der Alfred-Kunze-Sportpark bekommt ein neues Kunstrasenfeld. Ein Förderbescheid über 352.000 Euro ist auf dem Weg zum Sportverein BSG Chemie Leipzig e.V. Die Mittel fließen in den Umbau eines Tennen-Großspielfeldes in einen Kunstrasenplatz, einschließlich neuer Ballfangzäune und Beleuchtungsanlagen. An den Gesamtkosten von 933.000 Euro beteiligt sich auch der Freistaat Sachsen mit 440.000 Euro. Der Verein als Bauherr ist mit erheblichen Eigenmitteln dabei.

    „Erst die Unterstützung für das vier Millionen Euro teure neue Funktionsgebäude und jetzt das nächste Großvorhaben aus dem Entwicklungskonzept - nach Jahren der Stagnation geht es im altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark endlich vorwärts“, freut sich Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal. „Die künftige Infrastruktur ermöglicht eine höhere Auslastung dieser traditionellen Sportplatzanlage und ermöglicht so insbesondere im Jugendbereich wieder mehr Mitglieder für die BSG Chemie.“

    2019 hatten Sportverein und Stadt das Entwicklungskonzept für den Alfred-Kunze-Sportpark bis zum Jahr 2040 abgestimmt. Dies war Basis für eine kommunale Bewerbung um Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Im Ergebnis erhielt ein Ersatzneubau für das verschlissene Umkleide- und Sanitärgebäude den Zuschlag auf Förderung. Eine Auslastungsanalyse kommunaler Sportplätze aus dem Jahr 2018 hatte aufgezeigt, dass dem Alfred-Kunze-Sportpark künftig eine hohe Bedeutung bei der Aufnahme von Vereinsfußballerinnen und Vereinsfußballern aus den Stadtbezirken Alt-West und Mitte zukommen wird.

    Der Alfred-Kunze-Sportpark ist mit 38.000 Quadratmetern Gesamtsportfläche eine der flächengrößten Sportplatzanlagen in Leipzig. Trotz jetzt schon gestiegener Mitgliederzahlen in der Fußballabteilung der BSG Chemie Leipzig e.V. würde künftig jedem Mitglied mehr Sportfläche zur Verfügung stehen, als auf den Leipziger Sportplatzanlagen mit dem höchsten Auslastungsgrad. Allerdings sind einige Anlagenbestandteile aufgrund ihres schlechten Bauzustandes derzeit nicht mehr nutzbar. +++


    Download: 881-quo-Kunze-Sportpark.pdf

    By Chemie Leipzig 8. November 2020



    Liebe Chemiefans,

    Brücken schlagen – das ist nicht nur die Aufgabe unserer BSG Chemie Leipzig als Verein, sondern wohl auch allgemein ein wichtiges Schlagwort der aktuellen Zeit.

    Ganz konkret wird dies für unsere Chemie am S-Bahn-Haltepunkt Leutzsch ein Thema. Durch die Sanierung der Georg-Schwarz-Straße wird dort der Bau einer Behelfsbrücke für Fußgänger notwendig. Diese wird für den dem Sportpark zugewandten Teil der Bahnsteige geplant.

    Für euch als Zuschauer der Spiele, für uns als Verein, für unsere Entwicklungsmöglichkeiten und für unser Verkehrskonzept wäre es ein ungemeiner Vorteil, wenn nach der temporären Behelfsbrücke dort eine dauerhafte Fußgängerbrücke als Stadtteilverbindung zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg entstehen würde.

    Dies wird in einer aktuellen Beschlussvorlage der Stadt Leipzig (https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1015239) bereits untersucht. Für uns als Verein sind besonders die Varianten 1 und 2 der möglichen dauerhaften Brücke ideal.

    Und hier kommt ihr ins Spiel: Unter https://www.openpetition.de/!bruecke findet ihr eine Petition, die diese dauerhafte Querung der Bahngleise fordert. Wir bitten euch: unterzeichnet diese Petition, verbreitet sie, macht Werbung – und setzt euch als Bürger unser Stadt Leipzig für diese dauerhafte Querung ein!


    Wir danken euch!

    Corona-Update: Auswirkungen des Teil-Lockdowns auf Chemie

    By Chemie Leipzig 2. November 2020

    Liebe Chemiefans,

    wie ihr wisst gilt seit heute ein Teil-Lockdown für das öffentliche Leben. Dies hat auch auf unseren Verein Auswirkungen:

    • Die Geschäftsstelle im Alfred-Kunze-Sportpark bleibt für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen.
    • Wir sind aber weiterhin per Mail (verein@chemie-leipzig.de) und Telefon (+49 (0)341 – 355 406 96) erreichbar.
    • Der Trainings- und Spielbetrieb all unserer Mannschaften wird bis auf Weiteres eingestellt.
    • Der Hackebeiltag am 7. November 2020 muss leider abgesagt werden.

    Am Mittwoch, 4. November 2020, wird eine Telefonkonferenz des NOFV mit den Regionalligavereinen stattfinden. Unser Ziel ist es, zu erreichen, dass zumindest der Trainingsbetrieb unserer Mannschaften unter Maßgabe der etablierten Hygienekonzepte stattfinden kann.

    Spielbetrieb in der Regionalliga wird unterbrochen

    By Chemie Leipzig 31. Oktober 2020



    Es scheint keine echte Neuigkeit zu sein, doch tatsächlich ist es erst seit gestern so richtig offiziell: der Spielbetrieb in der Regionalliga Nordost wird ab den 2. November 2020 bis auf Weiteres ruhen. Dies teilte der NOFV den Vereinen der Regionalliga, also auch unserer BSG Chemie Leipzig, gestern per Rundschreiben mit.

    Der NOFV hatte die Hoffnung, dass die Regionalliga Nordost von den Ländern als halb-professionell eingestuft wird und deshalb den Spiel- oder zumindest den Trainingsbetrieb fortsetzen darf. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt, entsprechend wird der Spielbetrieb nun ausgesetzt.

    Holger Fuchs, Geschäftsführer des NOFV, ruft in dem Schreiben dazu auf, am vorerst letzten Spieltag an diesem Wochenende auf die unbedingte Einhaltung der Hygienekonzepte zu achten um so zu zeigen, dass der Fußball nicht der Verursacher von Infektionsketten ist. Der NOFV wird nach seinen Worten gemeinsam mit den Vereinen alles in seiner Macht stehende zu tun, damit der Ball frühestmöglich wieder rollt.


    :(

    Hygienekonzept im AKS – Dringende Bitte an alle DK-Besitzer!


    Liebe Chemiefans,

    die aktuellen Corona-Fallzahlen der Neuinfizierten steigen deutlich an. Aus diesem Grund sind alle folgenden Schritte unseres Vereins darauf bedacht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und im Sinne der Gesundheit aller Mitmenschen zu handeln.

    Die aktuell geltende Corona-Schutz-Verordnung besagt, dass die 7-Tage-Inzidenz von 20 in den Tagen vor einer Großveranstaltung nicht überschritten werden darf, sonst muss die Gesamtzuschauerzahl auf 999 Personen reduziert werden. Am heutigen Tag ist dieser Wert noch nicht überschritten, aber auch das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig rechnet mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass dies zeitnah passieren wird.

    Wir stehen im regen Austausch mit dem Gesundheitsamt und möchten die nächsten Tage nutzen, um die Entwicklung weiter zu verfolgen. Sollte die Inzidenz-Zahl wieder fallen, werden wir aller Voraussicht nach den Ticketverkauf für das kommende Heimspiel unter Vorbehalt wieder aufnehmen. Bitte versteht unsere Vorsicht in diesen Zeiten.

    Unabhängig von einer möglichen Zuschauerbeschränkung möchten wir hiermit alle Dauerkartenbesitzer bitten, sich für das Heimspiel am Samstag gegen den Bischofswerdaer FV abzumelden, sofern eine Teilnahme nicht möglich ist. Dies dient zur besseren Planung einer möglichen Auslastung unseres Alfred-Kunze-Sportparks. Meldet euch dazu bitte bis Donnerstag, den 22.10.2020 um 12 Uhr, unter Angabe des vollständigen Namens des Karteninhabers und eurer Kartennummer, unter abmeldung@chemie-leipzig.de ab.

    Wir danken euch für euer Verständnis!

    UPDATE 19.10., 13:15 Uhr: Ticketvorverkauf kurzfristig gestoppt!

    Aufgrund der steigenden Zahlen rund um das Infektionsgeschehen und einer Vorabinfo zu möglichen Zuschauerbeschränkungen müssen wir kurzfristig den Ticketvorverkauf für das Heimspiel am Sonnabend gegen den Bischofswerdaer FV stoppen. Wir bitten, dies zu beachten. In den nächsten Tagen werden weitere Meldungen folgen – wir halten euch auf den Laufenden.

    Fanhinweise für das Auswärtsspiel beim VfB Auerbach


    Liebe Chemiefans,

    bitte beachtet die Fanhinweise für das Auswärtsspiel unserer BSG Chemie Leipzig am Sonnabend, den 17. Oktober 2020, um 13:30 Uhr im VfB-Stadion Auerbach gegen den VfB Auerbach, die uns Gastgeberverein und Fanprojekt übermittelt haben.

    Vorab: Die Pandemie-Situation hat sich leider weiter verschärft: wir befinden uns in einer exponentiellen Phase, das bedeutet, die Zahl der Corona-Infektionen steigt sehr schnell an. Das bedeutet aber auch: Achtsamkeit und Einhaltung aller notwendigen Einschränkungen sind besonders wichtig. Wir wollen bei Chemie einen großen Teil dazu beitragen, dass sich der Virus nicht weiterverbreitet. Bitte achtet daher auch gegenseitig auf euch.

    – Im VfB-Stadion in Auerbach gibt es keine Cluster wie bei uns, bitte stellt euch mit 1,50 m Abstand zur Nebenperson in den Gästebereich! Achtet bitte auf die Markierungen.

    – Beim Betreten des Stadions bitte einen Mund-Nase-Schutz tragen. Auch auf dem Weg zur Toilette oder zum Getränkestand ist der Schutz zwingend notwendig. Wir empfehlen außerdem, den Schutz auch während des Spiels zu tragen.

    – Bitte passt auf, dass ihr am Einlass, auf dem Weg zum Platz oder zur Toilette die Abstandsregeln einhaltet

    – Wichtig! Bitte bringt einen Personalausweis mit, damit ggf. Ticket und Käufer/in am Einlass abgeglichen werden können.

    – Achtet außerdem bitte auf Laufwege und Beschilderungen. Nutzt bitte die Desinfektionsmöglichkeiten vor Ort. Leistet bitte den Anweisungen der Fanordner Folge.

    Zum Spiel selbst:

    Anpfiff: Das Spiel beginnt 13:30 Uhr im VfB-Stadion. Bitte reist rechtzeitig an.

    Anfahrt mit dem PKW/Kleinbus: Mit dem Auto anreisende Leipziger Fans gelangen am besten über die A72 nach Auerbach. Achtung: die eigentliche Ausfahrt Treuen ist gesperrt. Bitte fahrt bereits bei Reichenbach von der Autobahn und dann über die B94/Lengenfeld nach Auerbach. Hier die Adresse des Gästezugangs: Ziegeleiweg 20.

    Parken: Es gibt einen großen Gästeparkplatz „Am Schlachthof“. Hier die Adresse fürs Navi: Feldstraße 1. Für die Nutzung des Parkplatzes wird eine Gebühr von 1 EUR pro Auto erhoben. Bitte haltet das Geld nach Möglichkeit passend bereit.

    Tickets/Einlass: Achtung! Es wird keine Tageskasse vor Ort geben. Nutzt den VVK in Leipzig. Für Chemiefans öffnet der klassische Gästeblock ab 12:00 Uhr. Gästefans können auf der Gegengerade und hinterm Tor das Spiel verfolgen, es gibt Steh- und Sitzplätze. Falls ihr kein Ticket im VVK ergattern konntet, macht die Anreise keinen Sinn.

    Fanutensilien: Zaun- und Schwenkfahnen sind in Auerbach erlaubt. Ebenso Doppelhalter und eine Trommel. Zaunfahnen bitte am hinteren Zaun anbringen.

    PressevertreterInnen: bitte – wie immer – vorher beim Gastgeber akkreditieren lassen.

    Taschen und Rucksäcke: Eine Abgabemöglichkeit für Taschen und Rucksäcke besteht nicht. Turnbeutel und Gürteltaschen (nicht größer als A4) sind im Stadion erlaubt. Schirme können nur in kleiner Taschenform mitgenommen werden.

    Catering: Die Mitnahme von Getränken (auch in Plastikflaschen) ist nicht erlaubt. Der Heimverein wird mehrere Catering-Stände im Block aufbauen. Es gibt Bier, alkoholfreie Getränke, außerdem natürlich einen Grillstand mit einheimischen Spezialitäten.

    Der VfB Auerbach und die BSG Chemie wünschen allen Gästen eine entspannte Anreise und ein schönes Regionalligaspiel. Bitte achtet selbständig auf die Einhaltung der Coronaregeln – vielen Dank!

    Auf zum Pokalfight in Reichenbach


    Nachdem die BSG bisher nur in der Liga in Aktion war, steht nun auch die erste Runde im Sachsenpokal an. Mit dem Siebtligisten Reichenbacher FC treffen die Chemiker am Sonntag um 14:00 Uhr auf einen alten Bekannten, mit dem man sich noch in der Sachsenliga duellierte.

    Die Historie des Reichenbacher FC reicht weit zurück. Bereits 1907 wurde man als VfB Reichenbach gegründet und spielte kurzzeitig in der 1a-Klasse des Gaues Westsachsen. Nach dem 2. Weltkrieg und der damit verbundenen Teilung Deutschlands waren nur noch locker organisierte Sportgemeinschaften auf lokaler Ebene erlaubt, nachdem das Verbot für Sportvereine durch die sowjetische Besatzungsmacht ausgesprochen wurde. Somit entstand die SG Reichenbach, bei der die Fußballspieler nur eine untergeordnete Rolle spielten.

    Um 1950, nach der Einführung des ostdeutschen Betriebssportgemeinschaftssystems, wurde der Verein in die BSG Einheit Reichenbach umgewandelt. Durch die damit geschaffene solide ökonomische Basis konnte man sich sportlich weiterentwickeln. 1962 wurde man auf Anhieb Meister in der Bezirksliga und qualifizierte sich somit für die 2. DDR-Liga. Erst konnte man in dieser Liga überraschender Weise den 4. Platz ergattern, ehe man im darauffolgenden Jahr wegen der Auflösung der 2. DDR-Liga abstieg. Auch im FDGB-Pokal konnte man für Furore sorgen, als man sich bis in die 3. Hauptrunde kämpfte, ehe man dort von Oberligaabsteiger Lok Stendal 1:2 geschlagen wurde. Auch bei der zweiten Teilnahme im FDGB-Pokal in der Saison 1968/69 war man, mittlerweile umfirmiert in SG Blau-Weiß Reichenbach, für eine Überraschung gut, als man den damaligen Zweitligisten FSV Lok Dresden schlug, doch in Runde 2 war gegen Motor Eisenach, ebenfalls in der damaligen 2. Liga spielend, nach Wiederholungsspiel Schluss. Mittlerweile waren die Reichenbacher in die Bezirksklasse abgestiegen, wo der Verein auch, mit Ausnahme zweier Bezirksliga-Saisons ab 1981, bis zur Wende verweilte.

    Nach der Einführung des DFB-Spielbetriebs wurde man, immer noch als SG Blau-Weiß Reichenbach, aber nun ohne Trägerbetrieb, in die Bezirksliga Chemnitz, also in die fünfthöchste Spielklasse, eingegliedert. 1995 wurde nach dem Abstieg in die Bezirksklasse die Fußballabteilung ausgegliedert und der Reichenbacher FC gegründet. Der RFC arbeitete sich hoch und schaffte 2015 den Aufstieg in die Sachsenliga. Dort gelang dank der finanziellen Probleme vom Heidenauer SV zunächst der Klassenerhalt. Nach der Saison 2017/18 musste man dann doch den Gang in Liga 7 antreten. Doch derzeit läuft es für die Vogtländer: Mit 4 Siegen aus 4 Spielen ist der Start in die Landesklasse West für das Trainerduo Ronald Färber (ehemals Plauen) und Steve Gorschinek optimal gelaufen. Auch die bisherige Pokalsaison ist für die Reichenbacher ein Genuss. Nach Siegen über die SG Rotation Leipzig (4:2) und dem SV Merkur Oelsnitz (4:1) steht man nun in der 3. Hauptrunde des Sachsenpokal.

    Somit wartet auf unsere BSG ein Gegner, der das Gefühl einer Niederlage vielleicht fast gar nicht mehr kennt. Dirkte Duelle gegen Reichenbach gab es in der Saison 2015/16. Dort gewann Chemie zuhause 4:0 (dreifacher Torschütze damals unser heutiger sportlicher Leiter Andy Müller-Papra), auswärts sprang leider nur ein 1:1-Unentschieden aus. Doch seitdem hat sich Einiges geändert. Mit Platz 4 in der Regionalliga steht Chemie deutlich besser da, als man gedacht hätte. Zuletzt besiegte die Mannschaft von Trainer Miroslav Jagatic Aufsteiger FSV Luckenwalde äußerst souverän mit 2:0. Nachdem man in der letzten Saison nur 20 Tore in 23 Spielen erzielte, trafen die Chemiker in dieser Spielzeit bereits nach 9 Spielen 15-mal ins Schwarze. Mit dieser offensiven Wucht will man auch in Reichenbach bestehen.

    Die letzte Pokalsaison lief nicht wie gewünscht. Nach dem 3:0-Sieg beim damaligen Sechstligist Budissa Bautzen folgte eine 0:1-Niederlage bei Oberligist FC Eilenburg. Damit das diese Saison besser läuft, entwarf man ein eigenes Pokaltrikot. Mit dem Pokaltrikot ,,Leutzscher Holz“, das ab sofort im Chemie-Fanshop erhältlich ist, will man diese Saison im Sachsenpokal weit kommen. Doch die Konkurrenz ist groß. Zu den üblichen Favoriten wie dem Rekordpokalsieger Chemnitzer FC oder dem ambitionierten Drittligisten FSV Zwickau kommt nun auch Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden. Doch dass die Chemiker gegen jeden Gegner eine Chance haben, zeigten sie schon in der Liga. Erstmal aber geht es gegen den Reichenbacher FC. Dabei muss Trainer Miroslav Jagatic auf einige Spieler verzichten. Definitiv werden Manuel Wajer, Max Keßler und Philipp Wendt für Sonntag ausfallen. Ungewiss sind zudem die Einsätze von Kapitän Stefan Karau (dickes Knie) und Tarik Reinhard (Rückkehr ins Training erst diese Woche). Doch zum Glück hat Jagatic einen auch in der Qualität stärker aufgebauten Kader in dieser Saison.

    Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Seidl, der bisher ausschließlich Oberligafußball pfiff, seine Assistenten heißen Florian Ordon und John Bartsch. Wir wünschen gutes Gelingen! 1000 Zuschauer sind im Stadion am Wasserturm zugelassen, wobei 400 Gäste aus Leutzsch das Spiel sehen dürfen. Wir freuen uns auf einen tollen Fußballnachmittag am Sonntag!

    Bauvoranfrage bestätigt: Flutlicht für die BSG Chemie Leipzig auf gutem Weg

    Es ist eines der Bau-Großprojekte der BSG Chemie Leipzig: Der Alfred-Kunze-Sportpark soll (und muss) eine Flutlichtanlage bekommen. Nun ist eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg dorthin genommen.


    Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig ist auf ihrem Weg zu einer Flutlichtanlage für den Alfred-Kunze-Sportpark wieder ein gutes Stück vorangekommen. Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege hat die Einrichtung einer so genannten Mastflutlichtanlage als bauplanrechtlich „zulässig“ anerkannt und damit die Bauvoranfrage des Regionalligisten positiv beschieden. Das geht aus dem Newsletter hervor, den die BSG am Wochenende an ihre Mitglieder verschickte. Damit kann die Planung einer Anlage mit vier 35 Meter hohen Masten samt LED-Flutlichtleuchten in die nächste Runde gehen. Dafür soll im kommenden halben Jahr der Bauantrag unter anderem in Sachen Statik, Baugrundgutachten, Sicherheitskonzept und Bauablauf konkretisiert werden.


    Aktuell 405.000 Euro in der Flutlichtkasse

    intergrund für diese grundlegende Veränderung in Leipzig-Leutzsch ist eine Vorgabe des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) Regionalligastadien. Flutlicht ist dort als Standard definiert. Aktuell spielt die BSG mit einer Ausnahmegenehmigung, die zunächst für zwei Jahre gilt. Danach müssten die Grün-Weißen, den Regularien entsprechend, ein Ausweichstadion benennen. Hat ein Club allerdings bereits einen entsprechenden Bauantrag gestellt, kann die Ausnahmeregelung verlängert werden.



    Die Grün-Weißen befassen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema. Alle Bemühungen laufen unter dem Motto "Flutlicht für Leutzsch" zusammen. Zu den in diesem Rahmen organisierten Aktionen gehörten beispielsweise das Gastspiel der BSG bei Eintracht Frankfurt am 6. September 2019 oder die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am 22. Mai 2019. Aktuell befinden sich 405.000 Euro im Sparstrumpf. Die für Herbst geplante Versteigerung und Ausstellung im Museum der bildenden Künste zugunsten der Flutlichtkasse wurde derweil in das nächste Jahr verschoben.


    Mehr Licht im Alfred-Kunze-Sportpark ist natürlich nicht das einzige Bauprojekt der BSG. So werden in diesem Herbst weitere Maßnahmen abgeschlossen bzw. begonnen. Dazu gehören etwa die Vorbereitung zur Abnahme der historischen Tribüne für 500 Menschen, die Aufstellung von 21 Sozialcontainern am Fuchsbau und die Einrichtung von Platz 5 als Großfeld. Die Nachbearbeitung für den Kunstrasenneubau wird vom Planungsbüro angefordert.



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