Beiträge von DEFENS

    Stellungnahme Fennzähne <-- Die hätten sich aber vorher mit dem Zeitzer absprechen sollen. Plötzlich wollten sie wohl doch gern :streichel:

    :respekt: für diese Stellungsnahme. Letzendlich bestätigt sich eines durch meine Erfahrungen der letzen Jahre : Mir ist jeder ehrliche Lokfan bei aller Rivallität-oder gerade deswegen- zehnmal lieber ,als so ein Gehirngespültes Landei ,welches von Fussball und Fansein keine Ahnung hat und ausschliesslich zu Heimspielen konsumierend in die Jahnallee rennt, aber uns die Fussballwelt erklären will !

    DERBY | Mit Sicherheit ein schwarzer Tag für den Leipziger Fußball

    Der Gästeblock bleibt zum Pokalderby leer! Eine tiefe Zäsur und ein bitterer Moment für die gelebte Fankultur. Eine Entscheidung des 1. FC Lokomotive Leipzig, der Vereinsführung und Lok-Fans, die überrascht und Fragezeichen hinterlässt. „Mit großem Bedauern und großer Verwunderung müssen wir den Boykott akzeptieren. Nach den konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten am vergangenem Montag fällt es schwer, den Entschluss nachzuvollziehen“, so Marc Walenta (BSG-Vorstand und Sicherheitsbeauftragter).

    Die vergangenen Jahrzehnte zählen eine Vielzahl spannender und emotionaler Aufeinandertreffen beider Vereine. Jedes Einzelne war geprägt durch frenetische Fanunterstützung der Mannschaften. Für die BSG Chemie Leipzig, die durch Ultras und Fans seit 2008 in neuem Glanz erstrahlt, besitzen diese Begegnungen einen besonders hohen Stellenwert. Gehört die Unterstützung der eigenen Mannschaft im Stadion zum Selbstverständnis.

    Aus diesem Selbstverständnis heraus schuf die BSG Chemie Leipzig bei den letzten beiden Begegnungen mit dem Stadtrivalen im Alfred-Kunze-Sportpark alle notwendigen Voraussetzungen für friedliche Fußballfeste. So wurde unter anderem in Kooperation mit den Behörden der Stadt Leipzig, der Polizei und den Verantwortlichen vom 1. FC Lokomotive Leipzig ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Eine Zusammenarbeit, die in bewährter Form für das nächste Derby am 15. Dezember 2018 als auch für weitere Begegnungen in Leipzig-Leutzsch vorgesehen ist.

    Die BSG Chemie Leipzig ist der Überzeugung, dass nachhaltige Kommunikation mit allen Akteuren, Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit auf hohem fachlichen Niveau der richtige Weg sind, um schwierige Situationen zu meistern. In diesem Sinn wurden die Vorkommnisse des letzten Derbys in Probstheida mit den Behörden, im Verein und mit den Fans aufgearbeitet. Spielboykotte und damit der Ausschluss friedlicher Fans aus den Stadien werden für unseren Verein zu keiner Zeit eine Lösung darstellen. Stadionverbote dieser Art bedeuten, den Fußball seines höchstens Gutes, der gelebten Fankultur zu berauben. Es liegt in unser aller Verantwortung, dies nicht zuzulassen.

    Auch wenn es für uns am kommenden Samstag, 15. Dezember 2018 nur ein halbes Derby sein wird, hoffen wir auf Eure volle Unterstützung. Jede Stimme zählt, die unsere Mannschaft zum Sieg tragen wird. Lasst uns zeigen was es bedeutet, für den Fußball, für die Fankultur, für Leutzsch und für die BSG Chemie Leipzig jederzeit einzustehen und eine eigene Meinung frei äußern zu können.

    Alles für die BSG!

    Huiii, 6:1 am Ende......uuuuunnnnnndddd....gut 10 Minuten vor Schluss liegt Luckenwalde daheim 0:1 gegen Ludwigsfelde zurück ! Abpfeifen!:NdBSG:


    Nachtrag: Aus, Aus das Spiel ist aus! Laut Fussball.de verliert Luckenwalde daheim mit 0:1 gegen Ludwigsfelde nach 97 Minuten Spielzeit!

    der einzige grund des rückzuges ist die angst in der probstheidaer führungsetage das sich brinsa und co irgendwie daneben benehmen und man im anschluss richtige probleme bekommt. laut insidern wäre die nächste strafe des nofv 50000,-€ und eine 6-wöchige platzsperre.


    da lok keinen müden cent mehr auf tasche hat musste man zähneknirschend jetzt diesen weg gehen.

    Wir als Ausrichter und Verantwortliche für die Einlasskontrollen würden aber die größere Strafe + Platzsperre bekommen! Und ganz nebenbei: Denkst du wirklich ,daß es im Fanblock ruhig und gesittet bleibt wenn Lok sich danebenbenimmt? Da sind mit Halle/Erfurt und Frankfurt viel zu viele Leute im AKS denen das nicht die Bohne interessiert.

    Also ich glaube nicht das man in einer Woche die Mannschaft 100 % verändern kann :kratz:


    http://www.sportbuzzer.de/arti…kundigt-veranderungen-an/

    Personell aber schon, indem man z.B mal junge Spieler ranlässt die unter DD auf der Ersatzbank "versauerten" obwohl andere Woche für Woche seit gut 6 Wochen den selben Grütz auf dem Platz zeigten. Auch ein Latte im Tor finde ich nicht die schlechteste Lösung, denn das Spiel mit der Mannschaft gefiel mir bei ihm weitaus besser. Aber das ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck .:cool:

    "Warum wurde diese Entscheidung getroffen?

    Selbstverständlich ist die Lösung nicht die beste im Sinne des Sports. Allerdings ist die Liste der Unwägbarkeiten einfach zu lang. Da wäre das sehr geringe Ticketkontingent von nur 500 Tickets für den Gästebereich. Bei den beiden vorangegangenen Auftritten in Leutzsch hatte es noch 750 Gäste- Tickets gegeben. Eine weitere Zumutung sind die An- und Abreisebestimmungen für Lok-Fans zum Spielort. Unter anderem dürfen unsere Fans den Treffpunkt für den Fanmarsch nicht selber wählen."


    Kann ich aber vollkommen nachvollziehen, stellen wir uns das gleiche mal umgekehrt vor.:kratz:

    Letzendlich für beide Vereine die cleverste Lösung, da beide ja noch unter Bewährung spielen mit drastischen Strafandrohungen seitens des Verbandes.

    Damit ist das Spiel allerdings alles, nur kein Derby mehr! Zu einem Derby gehören für mich auch Fanszenen beider Mannschaften welche sich messen, gegenseitig verhöhnen und eben genau diese Stimmung erzeugen welche nur bei Derbys vorkommt.

    So ganz nebenbei bekommt Lok, obwohl die vorraussichtlich keine einzige Eintrittskarte verkaufen , keinen einzigen Cent dem Caterring beisteuern trotdem gut die Hälfte der gesamten Ticketeinnahmen welche vorraussichtlich ausschließlich von Chemikern bezahlt werden. :pfeif:

    Perverse Situation.

    Ich finde angesichts der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen (!) vom Vereinsvorstand eine völlig logische Entscheidung. Manchmal muss halt das Hirn das Herz überstimmen. Selbst der Letzte dürfte gemerkt haben, daß die Chemie zwischen Teilen der Mannschaft und dem Trainer seit mehreren Wochen nicht mehr stimmte...und das schwächste Glied in der Kette ist halt immer der Trainer.

    Diese Vorstandsentscheidung war sicherlich auch keine Kurzschlussreaktion, sondern die letzte Möglichkeit nach mehreren Wochen sportlichen Abschwunges und einer Fanszene die langsam die "Schnauze voll" hatte.

    Respekt für den Mut des Vorstandes diese Entscheidung zu treffen aber wie unser Sportdirektor ganz treffend sagte: „Mit der sportlichen Situation unserer Mannschaft sind wir insgesamt absolut unzufrieden."


    Danke Dietmar Demuth für fast 3 Jahre mit vielen vielen Glücksgefühlen, aber auch dem einen oder anderen Rückschlägen-wie im Moment eben auch.

    Tja , die Demontage geht weiter! Ein 2:2 Heimpunkt und wieder kein Sieg (seit wieviel Spielen jetzt schon?) ! Die Abwehr wieder 2 Tore gefangen :kratz:, der Sturm mit vergebenen Chancen noch und nöcher brauchte 2 Strafstöße um 2 Tore zu machen :kratz:. Zu unserem Glück ließ Inter durch ein Gegentor per Elfmeter in der 92. bei Sandersdorf dort noch 2 Punkte liegen, aber Luckenwalde kann morgen auf 3 Punkte davoneilen. Gegen wem wollen wir noch gewinnen? Zorbau? Zu Hause? Die gerade bei Halle ein 1:1 geholt haben? Ich bin langsam skeptisch. Und ich zweifle langsam ob DD für einen erneuten Aufstieg noch der Richtige ist, noch die Mannschaft erreicht. Unsere Standards sind gegenüber denen anderer Mannschaften katastrophal! Sieht das der Trainer nicht???

    Ich sag mal so: Bei Lok spielte die Mannschaft gegen den Trainer, bei Bayern spielt die Mannschaft gegen den Trainer, bei uns bin ich mir langsam nicht sicher ob es nicht auch so ist. :(

    "Aus Alfred-Kunze-Sportpark wird Georg-Schwarz-Sportpark "


    so hieß die heutige Schlagzeile im LVZ Sportbuzzer (und bestimmt auch in der Printausgabe)

    Ich dacht e schon mir fällt das Brötchen aus der Hand, haben die unsäglichen Leute von "Herrengedeck" etwa wieder mal einen Anschlag auf die Chemiche Fanseele vor? Wollen die etwa den Namen des Meistertrainers und Hauptverantwortlichen für die Leutzsche Legende von 1964 aus Leutzsch verbannen?

    Beim Lesen des verlinkten Artikels dann aufatmen:


    "Die Heimspielstätte der BSG Chemie Leipzig bekommt einen neuen Namen. In Erinnerung an den antifaschistischen Widerstandskämpfer übernimmt Georg Schwarz für einen Tag die Rolle des Namensgebers von Alfred Kunze.

    Nach 25 Jahren spielt die BSG Chemie Leipzig am Samstag im Oberligaspiel gegen Wismut Gera (13 Uhr) wieder im Georg-Schwarz-Sportpark. Im Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer wird die Heimspielstätte in Leutzsch laut einer Vereinsmitteilung für einen Tag umbenannt. Bereits von 1949 bis 1992 war Schwarz der Namensgeber...."


    Puhhhh, damit kann ich leben. :Fahne:





    .....

    Dann stürme mal schön mit hunderten Lokhools Leutzscher Kneipen. Wir alle, auch du selber, wissen das es aus verschiedensten Gründen völliger Käse ist.

    Am Ende fahrt ihr sowieso wegen polizeilicher Auflagen Bus. Zumindest die, die ne Karte kriegen.

    Schönen Abend noch.

    Zumal es in Leutzsch (und auch Probstheida) eigentlich gar keine richtigen "Kneipen" in diesem Sinne mehr gibt, ich wüßte garnicht wo die zu hunderten zählenden Lok Althools nun die Kneipen belagern sollten. :kratz:

    Die Fanklubs und Altchemiker gehen zumeist vor und nach den Heimspielen in die urigen Gartenlokale in 2KM Umkreis -nur wird das zu Zeiten des Derbys (egal ob Dez. ,Jan. oder Februar ) wohl sowieso etwas zurückgefahren sein schon wegen der fehlenden Freisitzathmospäre. Und wie gesagt, das sind eher die älteren oder sehr gemäßigten Chemiker denen der Geist nach anderen steht als sich mit irgendwelchen Lok Prolls herumzuschlagen.

    Und die Jungen Chemiker die einer Auseinandersetzung nicht aus dem Wege gehen würden findet man eher in Südvorstadt und Connewitz als in Leutzsch. Aber das würde ich mir als Lokie ehh zweimal überlegen ,da den dicken Maxen zu machen. :maul::zaun::sge:

    In der Winterpause muss es auf jeden Fall noch 1-2 Neuzugänge geben.

    ich würde mir eher auf 3-4 wünschen, oder aber 1-2 die richtig einschlagen. Wir sollten doch von voriger Saison her gewarnt sein was passieren kann wenn man zu spät reagiert. Aber letztendlich entscheiden die Vernatwortlichen vom Verein nach Absprache mit Trainer und Schatzmeister und da bin ich sicher das man das für unsere Verhältnisse mögliche tun wird.

    Nichts ist im Grünen Bereich! Die Offensive hat vollkommen das Toreschießen verlernt (wie so oft bei Chemie -siehe T.Kind) , die Defensive bekommt nun schon regelmäßig Tore eingeschenkt. Seit 4 Punktspielen kein Sieg! Schon beim 2:1 gegen Kriechow taten wir uns schwer.

    Das 0:0 daheim gegen Hohenstein völlig unnötig. In Luckenwalde kann man verlieren-auch mit einem Mann weniger-aber nicht 5:0!

    Dann daheim gegen Inter. Trotz Führung und den Großteil der 2.HZ mit einem Mann mehr bettelte man mit einer unverschämten Leistung in der 2.HZ förmlich um den Ausgleich und bekam diesen dann auch folgerichtig. Nun in Eilenburg eine 2:0 Niederlage! Hier stimmt nicht mehr!

    Selbst wenn wir mit Ach und Krach irgendwie den Aufstieg schaffen, wissen wir doch aus schlechter Erfahrung selbst wie groß der Unterschied zwischen Oberliga und Regionalliga ist. Hier muss dringend gehandelt werden, das kann man nicht mehr mit fehlenden Trainingsmöglichkeiten im Winter erklären! :kratz:

    Jena wehrt sich gegen Strafe des DFB

    Das DFB-Sportgericht hat den FC Carl Zeiss Jena zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der Verein will das Urteil weiter anfechten. Der Fall zeigt: Vieles an der Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts ist unklar.Worum geht es konkret? Beim Drittligaspiel FC Carl Zeiss Jena gegen die SG Sonnenhof Großaspach (28. Juli 2018) hatten FCC-Anhänger Pyrotechnik gezündet. Der DFB verurteilte den Verein zu einer Geldstrafe von 3.500 Euro. Jena legte Einspruch ein und bat darum, dass das Verfahren mit anderen ähnlichen Fällen zusammengelegt werde, um Gerichtskosten zu sparen. Am Ende muss der Klub dann 24.900 Euro zahlen.

    Der Fall zeigt gleich mehrere Probleme, die die deutschen Fan- und Ultraszenen bei den Urteilen des DFB-Sportgerichts sehen. Sie hatten bereits im Dezember 2017 ein Positionspapier "Forderungskatalog Sportberichtsbarkeit" formuliert.

    1. Haftung und Strafe:

    Das Grundproblem bei vielen Urteilen des Gerichts, so argumentiert auch der FCC: Ein Verein haftet und wird für ein Vergehen bestraft, das er nicht selbst begangen hat. In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes gilt dazu das sogenannte "Verschuldensprinzip". Demnach kann eine Strafe nur dann ausgesprochen werden, wenn zuvor festgestellt worden ist, dass es ein Verschulden gab. Jena selbst ist davon überzeugt, alles versucht zu haben, um das Abbrennen von Pyrotechnik im Spiel gegen Großaspach zu verhindern. Diese Vorfälle komplett zu verhindern, sei allerdings nicht möglich, sagte FCC-Geschäftsführer Chris Förster.

    2. Zusammenziehen von Strafen:

    Die Summe von 24.900 Euro entstand, weil der FC Carl Zeiss gleich für mehrere Vergehen seiner Fans verurteilt worden war. Neben dem Vorfall gegen Großaspach ging es dabei um folgende Fälle:


    -In der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Union Berlin (19. August 2018) brannten Jenaer Anhänger Pyrotechnik ab und warfen Papierrollen in Richtung des Schiedsrichterassistenten. Die DFB-Strafe: 20.500 Euro.


    -Beim Drittligaspiel gegen Eintracht Braunschweig (14. September 2018) warfen Jenaer Fans Gegenstände zur Eckfahne. Dafür wurden 900 Euro Strafe verhängt.

    Die deutsche Fan- und Ultraszenen verurteilen die Vorgehensweise des DFB mehrere Fälle zusammenzufassen als ungerecht. Carl Zeiss Jena agierte in diesem Fall also juristisch gegen die Sichtweise der Fanszenen.


    Eine alte Fankritik lautet, dass das DFB-Sportgericht "in hohem Maße intransparent" sei. Deshalb sei häufig nicht nachvollziehbar, wie die Strafen zustande kämen. Auf diese Kritik hat der DFB mittlerweile reagiert und einen offiziellen Strafenkatalog festgelegt. Dort ist detailliert einsehbar, welches Vergehen mit welcher Geldstrafe geahndet wird. So kostet beispielweise das Zünden einer einzigen Pyro-Fackel in der 3. Liga 750 Euro.

    3. Vereine können Fans verantwortlich machen:

    Das Oberlandesgericht Köln entschied 2015: Der Verein kann einen Zuschauer für einen Schaden, der durch Pyrotechnik entsteht, haftbar machen. Der 1. FC Köln hatte damals einen Fan verklagt, der einen Knallkörper gezündet hatte. Der Verein bekam Recht, der Fan musste rund 20.000 Euro an den Klub zahlen. Das soll beim Verein einen Anreiz schaffen, konkrete Täter aus der eigenen Fanszene zu benennen, die dann ebenfalls haftbar gemacht werden können. Im Positionspapier der deutschen Fan- und Ultraszenen wird dieses Vorgehen als "in hohem Maße asozial" bezeichnet und abgelehnt. Sie argumentieren, dass die Höhe der Geldstrafe unverhältnismäßig sei.

    Jena kann sich Gang vors Zivilgericht vorstellen

    Der Fall Carl Zeiss Jena zeigt: Die Unklarheiten bei den Urteilen des DFB-Sportgerichts sind ein Problem für die Vereine. Der FCC will laut Geschäftsführer Förster die letzte Verhandlungsrunde beim DFB abwarten. Sollte das Sportgericht wieder so entscheiden, werde Jena darüber nachdenken, ein ordentliches Gericht anzurufen, sagte Förster dem MDR. "Es ist eine gewisse Wahrscheinlichkeit dabei, dass wir sagen, wir lassen es jetzt darauf nicht beruhen, sondern gehen den Weg weiter", so Förster.


    Quelle:  https://www.mdr.de/sport/fussball_3l/jena-gegen-dfb-sportgericht-100.html



    Ich bin der Meinung, Chemie (und andere Vereine) sollte diese Klage von Jena unterstützen, erstmal moralisch und dann (nach unseren Möglichkeiten) auch finanziell.

    An dem Tag bitte lieber die Grüngrauen Fan-Utensilien verstecken. ich weiß, dass macht ihr ja sowieso immer. aber trotzdem. ich höre nichts gutes. viele, viele, alte geben sich ein Stelldichein.

    In allen Kneipen werden die Blaugelben sitzen und euch Gewalt antun wollen.Hoffentlich bleibt alles ruhig:huh:

    Peace.

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    Mensch mal im Ernst: Leidet ihr wirklich so unter Realitätsverlust? Eure Fanszene ist tot, kaum noch Nachwuchs/Jugend und Eure "Alten" sind mittlerweile auch schon Familienväter über 40! Eure ehemalige Hochburg , das Mutantenland (MTL) , ist mittlerweile fest im Griff der Österreicher Bullenhure. Borna, Oschatz, Naunhof, Grimma, Wurzen..und ...und ..und ...rennt mittlerweile eher in die Jahnallee als in die Pferderennbahn am Südfriedhof. In Leipzig gibt es keinen einzigen Stadtteil mehr in LOK Hand-selbst in Prostheida seid ihr in der Minderheit. Das ist traurig aber leider Realität.

    Das letzte Derby in Prostheida war eine Offenbarung für Eure Fanszene, da lebte nichts mehr, keine Stimmung keine Kreativität einfach nur noch einfallsloses "EL..Ohhh...Gahhh" und "Schemiescheine raus" ....-das wars dann auch schon!

    Nunja ihr könnt ja hoffen ,daß Euch die Chaoten aus Halle und evtl die aus Pleiteerfurt unterstützen-bei uns sind dann wieder eine Menge Frankfurter da.

    Wird also eher auf einen "Stellvertreterkrieg" hinauslaufen. Mit einer Fanszene bei Lok oder Chemie wird das alles am wenigsten zu tun haben-aber Erfahrungsgemäß wird es am Ende sowieso 2:0 für die Polizei stehen. :cool:

    ….mal sehen wieviel noch den Weg nach Leutzsch finden wenn Luckenwalde an euch vorbei gezogen ist...:cool:

    Über 3000 bei dem enttäuschenden Saisonverlauf halte ich für durchaus gut. für die ersten Plätze in der Zuschauertabelle wird es auch in diesem Jahr wieder reichen.die Feier in der Kongreßhalle war übrigens ausverkauft.;)

    125 Jahre....das könnt ihr nicht nachempfinden!

    Naja wenn wir wollten könnten wir nächstes Jahr irgendwas mit 120 Jahre Fussball in Leutzsch machen, aber meiner Meinung nach ist das genauso Quatsch wie das mit den 125 Jahren in Verbindung mit Lok! Was haben denn die 1893 gegründeten Sportbrüder mit Fussball zu tun? Und in 3 Jahren feiert ihr dann 125 Jahre VFB Leipzig? In 4 Jahren 100 Jahre Stadion Probstheida? Macht Euch nicht noch lächerlicher!

    Zum einen liegen unsere Wurzeln nicht auf dem 99er bei Brittania sondern im Leutzscher Arbeitersport!

    Da könnte man die Gründung des Leutzscher Arbeitervereins 1892 heranziehen (sogar noch 1 Jahr älter wie "Eure" Sportsbrüder)

    Aber das ist sicher zu weit hergeholt. Ein interessanteres Datum ist das Jahr 1906.

    Da spaltete sich aus dem Leutzscher Arbeiterverein die Turnabteilung als eigener Verein mit dem Namen TV Jahn Leutzsch ab.

    Ebenso wurde im gleichen Jahr der FC Viktoria Leutzsch gegründet. Beide Vereine sind schicksalhaft miteinander verbunden.

    Beide spielen nämlich kurz nach der Eröffnung des Leutzscher Sportparkes 1920 auf 2 der 3 Spielfelder. (Später in Jahre 1923 kommt nach der SV Sturm 1910 Leutzsch dazu.) Beide Vereine -inzwischen TSV Jahn Leutzsch und SV Viktoria 06 Leutzsch - werden nach Machtergreifung der NSDAP 1933 Verboten und Aufgelöst.

    Später erhält die 1932 gegründete TuRa den Leutzscher Sportplatz wo sie bis zum Kriegsende und dem Verbot+Auflösung durch die Russen spielte.

    Wie du siehst-im Gegensatz zu Probstheida eine abwechslungsreiche Historie mit vielen Daten für Jubiläen.

    Aber wenn man mich fragt gibt es entweder das Jahr 1906 als Gründungsdatum von Jahn Leutzsch+FC Viktoria, das Jahr 1932 als Gründungsdatum der TuRa aber am passensten das Jahr 1950 mit der Gründung der BSG Chemie Leipzig zu feiern.

    Also in knapp 2 Jahren wär das dann 70 Jahre BSG Chemie Leipzig! Ein Jahr später (2021) kann man dann 70 Jahre Erste Deutsche Meisterschaft der BSG Chemie Leipzig feiern! Wie lang muss Lok warten bis die ihren 70.feiern können? Und wann will man die Erste Meisterschaft eines 1. FC Lok Leipzig feiern? :streichel:

    In 3 Spielen mit dem Arsch fast alles eingerissen, was man sich in den 10 Partien zuvor mühsam aufgebaut hat!

    In 4 Pflichtspielen gerade mal ein 1 Tor zustande bekommen (ok gegen Paderborn geht das in Ordnung) , dazu die Hilf- und Planlosigkeit beim "letzten Pass" in den Strafraum, das sind Zustände die ich eigentlich noch von der letzten Saison kenne und für überwunden hielt. :kratz:

    Was Chemie in der 2.HZ bis zum Gegentor bot ,war gelinde gesagt eine Frechheit! Man bettelte förmlich um den Ausgleich, selbst mit einem Mann mehr mal den Gegner "tot" spielen und das Tempo anziehen...Fehlanzeige! Statt dessen bekam die Backhaus Truppe selbst mit einem Mann weniger immer mehr Oberwasser weil Chemie das Ergebniss nur verwalten wollte. Wie es hätte gehen können, hat man dann die letzten 11 Minuten nach dem Ausgleich gezeigt, da wurde endlich mal richtig gekämpft! Bezeichnend daß bei Inter gleich 2 Spieler mit Wadenkrämpfen völlig fertig das Spielfeld verlassen mußten, die haben 120% gegeben während ich bei unserer Manschaft vielleicht 90% sehen konnte.

    Warum DD einen Stelmak bei so einem Spiel nur als Edeljoker für die letzten 10 Minuten bringt , während ein an diesem Tag völlig indisponierter Daniel Heinze das ganze Spiel auf dem Platz steht, ist mir ein absolutes Rätsel. :kratz:

    Achja: Der Schirie war für OL Verhältnisse und bei der Brisanz dieses Spieles sehr gut.:thump: Daran hats definitv nicht gelegen.