Beiträge von DEFENS

    Bitte mal auf der Spielankündigung der Homepage ändern!!! Da steht noch der 25.8. -also übermorgen als Termin drin! Am Ende ist die Spielverlegung (auf wann auch immer) vielleicht garnicht soooo schlecht. Während alle anderen eine weitere englische Woche haben, haben wir mit Mi und WE nur 2 Spiele, 2 Heimspiele wenn ich es richtig in Erinnerung habe. :pfeif:

    RB-Arena am unbeliebtesten in der Bundesliga


    Leipzig - Hartes Urteil der Fans: Unter den Bundesligisten ist die RB-Arena zum unbeliebtesten Stadion gewählt worden. Die Daten gehen aus mehr als 240.000 Google-Bewertungen hervor, die ein Online-Portal nun zu einem Ranking zusammengefasst hat.



    Die Leipziger Red Bull Arena ist unter den Bundesligisten das unbeliebteste Fußballstadion in Deutschland. Das ergab eine Auswertung des Online-Portals "testberichte.de". Die Daten gehen aus mehr als 240.000 Google-Rezessionen hervor. Bewertet wurden alle 55 Stadien der ersten, zweiten und dritten Liga. Die Spielstätte des RB Leipzig landet nur auf dem 51. Platz mit 4 von 5 möglichen Bewertungssternen. Das beliebteste Fußballstadion gehört dem Bundesligisten Borussia Dortmund mit 4,7 Punkten.


    Quelle: https://www.sachsen-fernsehen.…in-der-bundesliga-648903/

    by Jens Fuge


    Rivalität zwischen Union Berlin und den Mannschaften aus der Messestadt gab es schon immer. Vor allem in den achtziger Jahren lieferten sich die Köpenicker und die BSG Chemie Leipzig legendäre Duelle. Aber auch Freundschaften wurden gepflegt.


    Leipzig. Die Beziehungen zwischen dem 1. FC Union Berlin und Leipzig waren schon immer sehr besonders. Vor allem mit Chemie Leipzig verband den Hauptstadtclub über viele Jahre eine Hassliebe. Die beiden „Großmächte der Fanwelt“ der DDR standen sich teils in echter Verbundenheit, aber auch jahrelang in Abneigung gegenüber.


    Drei außergewöhnliche Spiele


    „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ attestierte das Ministerium für Staatssicherheit dem Umfeld des legendären Abstiegskrimis am 27. Mai 1984, als Chemie und Union den Schlusspunkt des dramatischsten Saisonverlaufes aller Zeiten setzten. 22. 000 Zuschauer im völlig überfüllten Georg-Schwarz-Sportpark in Leutzsch sahen eine hochdramatische Partie, in der sich die BSG Chemie 2:1 durchsetzte und den Klassenerhalt sicherte.


    Verzweifelte Berliner, die keine Karte mehr erhalten hatten, versuchten, durch die angrenzenden Gärten kriechend, ins Stadion zu gelangen. Wer aufgegriffen wurde, kam in eine Polizeisporthalle und wurde erst nach dem Spiel wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Match selbst fand in einer derartig aufgeheizten Atmosphäre statt, wie sie selbst lang gediente Chemiker weder zuvor noch danach jemals erlebt hatten. Es knisterte vor Spannung, es war teilweise so laut, dass die Spieler die Pfeife des Schiedsrichters nicht hörten. Als Chemie ein Abseitstor erzielte, pfiff der Schiri ab, doch niemand bekam es mit. Union erzielte Sekunden darauf ebenfalls ein Tor – es zählte nicht, weil das Spiel längst unterbrochen war. Nur Spieler und Fans hatten es gar nicht mitbekommen.


    Polizei muss Chemie-Fans schützen


    Chemie-Fan Jens Fischer erinnert sich: „Wir standen unten am Norddamm und sahen wirklich so gut wie nichts. Nur, wenn ein Eckball in den Strafraum flog.“ Sieben Minuten Nachspielzeit, Platzsturm der Chemie-Fans und drohende Eskalation, am Leutzscher Bahnhof wurde der Zug der abfahrenden Union-Fans mit Schottersteinen beschossen und schwer beschädigt. Unschöner Höhepunkt einer unglaublichen Woche, die sieben Tage zuvor mit dem letzten Spieltag der DDR-Oberligasaison 1983/84 begonnen hatte. Union gastierte bei Chemie, musste mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um auf den Kontrahenten aufzuschließen. Die Gäste gewannen 2:0, sorgten für Entsetzen und standen, beispiellos bis dahin, tor- und punktgleich mit Chemie auf dem vorletzten Tabellenplatz.


    Das bis dato nie Dagewesene trat ein: Entscheidungsspiele mussten her. Da nach Europacup-Arithmetik gewertet wurde, konnte sich Chemie nach dem mittwöchlichen 1:1 an der Wuhlheide glücklich schätzen. Die mehr als 1000 Chemie-Fans allerdings auch, denn sie wurden von der Polizei vor den vor Wut tobenden Union-Horden rund um das Stadion per Polizei-Lkw in Sicherheit gebracht. Chemie-Fan Jens Hessel bekennt im Fan-Buch „Steigt ein Fahnenwald empor“: „Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben Angst beim Fußball.“ Am Ende hatten 66. 000 Zuschauer innerhalb einer Woche drei hochdramatische, außergewöhnliche Spiele gesehen – und eskalierende Fangewalt der beiden größten Fangruppen des Landes, die unmittelbar aufeinander getroffen waren.


    Ähnliche Ausgangssituation


    Dabei standen sich die Fans von Union und Chemie anfänglich sehr nahe, schon aufgrund der ähnlichen Umstände ihres Daseins, hatten sie doch in ihrer Stadt jeweils mit übermächtigen, vom DDR-Sportsystem bevorzugten Kontrahenten zu tun. Stasi-Club BFC Dynamo wurde von den Schiedsrichtern gehätschelt und getätschelt, schon weil jeder Angst vor Stasi-Minister Erich Mielke hatte, welcher offiziell größter Fan des BFC war. In Leipzig gehörte der 1. FC Lok zur Riege der staatlich geförderten/bevorzugten Clubs, obwohl Chemie mit zwei Meistertiteln und einer riesigen Fanbasis der weit populärere Verein war. Das Gefühl des „Benachteiligtseins“ einte die ansonsten in inniger Feindschaft verbundenen Preußen und Sachsen temporär.


    Enge Freundschaften zwischen einzelnen Protagonisten wie den Fanclubs „VSG Wuhlheide“ und „Fanclub West“ bestanden viele Jahre lang. Die Sympathien vergingen erst nach einer bösen Massenschlägerei am 30. April 1980. Union hatte mit seinem 2:0 in Leutzsch die BSG mit in den Abstieg gezogen, die Enttäuschung eskalierte, das Tuch war zerschnitten. Doch der Fußballgott ist manchmal ein Hooligan, und so mussten Chemie und Union im Pokal regelmäßig gegeneinander antreten. Im Oktober 1981 kamen eine gute Union-Mannschaft samt 2000 auf Krawall gebürstete Fans nach Leutzsch. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen stürmten die Berliner Fans den Dammsitz und sorgten für unglaubliche Szenen.


    Finanzielle Schieflagen


    Erst 1994 trafen beide Vereine wieder aufeinander. Unter komplett veränderten Bedingungen nach der Wende hatte man erneut die gleichen Probleme, litt unter dilettantischen Präsidenten, einem Zuviel an Größenwahn und Selbstüberschätzung, dafür aber permanentem Geldmangel. Am Rande der Pleite standen beide Clubs, Lizenzverweigerungen kannten sie ebenfalls. Nur die Fans standen immer gerade, auch wenn ihre Anzahl damals dramatisch sank. Gerade mal 2184 Zuschauer waren am 31. Juli 1994 in Köpenick beim 1:1 dabei.


    Später gehörten beide Vereine zum Imperium des Filmrechtehändlers Michael Kölmel – und von da an trennten sich die Wege. Denn während der FC Sachsen arrogant und ungehemmt sowie ohne Sinn und Verstand Kölmels Kohle verprasste, hielt man An der Alten Försterei die Penunzen zusammen und sanierte sich Stück für Stück.



    Mit der fehlenden sportlichen Rivalität rückten die Fans wieder enger zusammen und organisierten 2001 sogar Benefizspiele füreinander. 2015 zeigten 2000 Unioner ihre Sympathie, als sie beim Spiel der Traditionsmannschaften (!) nach Leutzsch kamen und erst verspätet zum Spiel ihrer ersten Mannschaft gegen RB pilgerten.


    Am 31. Mai 1986 hatte auch der andere Leipziger Verein, der 1. FC Lok, ein wichtiges Spiel gegen Union. Im Finale des FDGB-Pokals gewann man 5:1 gegen die Hauptstädter, es war also nicht im Ansatz so dramatisch wie die Spiele gegen Chemie. Den großen Auftritt an jenem Tag hatten wiederum die Chemiker. 250 Grün-Weiße schauten sich das Vorspiel an, in dem sich traditionell die Finalisten des Endspiels vor 20 Jahren gegenüber standen. 1966 waren dies bekanntlich die BSG Chemie und Lok Stendal gewesen. Nach Abpfiff des Vorspiels leerte sich der Block der Leutzscher zur Verwunderung der restlichen Zuschauer. „Denkt ihr wirklich, wir schauen uns das Spiel von Lok an?“, hieß es zur Aufklärung. Diese Rivalität war also noch größer als jene zu Union Berlin.


    Quelle: https://www.sportbuzzer.de/art…ahrzehntelange-hassliebe/




    Tja eigentlich war Bischofswerda immer solch ein blöder Angstgegner bei dem es kaum was zu holen gab. Nur diesmal scheinen die Vorzeichen etwas anders. Die Schiebocker in NDH mit 0:8 unter die Räder gekommen und Chemie bisher noch ohne Niederlage. Normalerweise mü´ßten wir das Spiel dort eigentlich ziehen.......wenn da nicht unser Treffschwacher Sturm wäre. Ein Törchen aus 3 Spielen, gegen Babelsberg glasklare Chancen versemmelt.....Schau mer mal.

    Aachja, noch die Info daß bisher das Logo von Tura 1932 immer falsch dargestellt wurde (u.a. Wikipedia) und zwar Rot-Weiss. Ich weiß nicht ob es dieses Rot-Weiße Logo wirklich gab-vielleicht kurz vor der Fusion zu TuRa1899 so um 1937/38 rum- aber in den Gauligajahren Mitte der 30er war das TuRa Logo definitiv Blau-Weiß . Ich erinnere mich auch daß meine Oma (damals bei TuRa aktiv) genau so einen Aufnäher in Blau-Weiß hatte. Die Trikotfarben der Fussballmannschaften waren Weinrot und darauf war der Blau-Weiße TuRa Aufnäher. Wer sich die alten farbigen Zigarettenbilder der Gauliga anschaut wird dies bestätigen können.

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    Nachtrag: Ohne die Babelsberg-Ultras wären in deren Gästeblock vielleicht 50 Hanseln gewesen, wenn überhaupt. Da wäre die Stimmung bestimmt Welten besser gewesen, als bei diesem 'langweiligen Dauergesang'.

    Man hätte wahrscheinlich nicht wirklich einen Unterschied gehört, zumindest nicht auf dem Norddamm. Und 90 Minuten Spielunabhängiger nicht gerade lautstarker Dauergesang ist nicht unbedingt "Stimmung" zu nennen. :cool:

    Unterschreibe ich glatt. Einschläfernd, langweilig, selten aufs Spiel bezogen, selbstverliebt.

    Wird sich wohl leider so schnell nicht mehr ändern. :kratz:

    Aha, dir wäre also ein gelegentliches 'Schämie', Klatschen und ansonsten das Gepöbel vom Dammsitz lieber? Sorry, bin selber keiner, aber wir sollten jeden Morgen mit einem Grinsen aufstehen, weil wir die Ultras haben! Was gibt's denn Besseres als Dauersupport, gepaart mit Wechselgesängen, 'Schämie'-Rufen und in den Schlussminuten 'Grün und Weiß ein Leben lang'?! Kann die Kritik an spielunabhängigen Gesängen und sich selbst feiern grundsätzlich nachvollziehen, aber in der Kombi ist es ja wohl der geilste Scheiß. Die Ultras-Kritiker sollten sich mal fragen, wie es ohne die Dauerbeschallung bei unseren Heimspielen klingen würde...ganz zu schweigen davon, dass es ohne die Diablos (und natürlich viele andere Uralt-Chemiker) gar keine Heimspiele mehr im AKS geben würde. Und wer triste Klatschpappen und vereinzelte Rufe haben will, kann ja gerne in die Schüssel gehen...

    Zumindest ich bezog mich auf die Babelsberger und da gab es eben nichts vergleichbares wie unsere Wechselgesänge, "Schämie" Rufe oder "Grün und Weiß ein Leben lang"- das ist halt die Mischung von Dauersupport und Schlachtrufen was bei uns den Unterschied macht. Unsere Ultras nehmen viel traditonelles Liedgut/Schlachtrufe aus älteren Zeiten mit auf , kann mich jetzt aber nicht erinnern dass Babelsberg sowas überhaupt zu DDR Zeiten hatte , geschweige denn eine grosse lautstarke Fanszene oder irgendwelche Tradition. Die Potsdamer gingen halt damals zu Union oder gar zum BFC aber mitnichten in nennenswerter Zahl zur BSG Motor Babelsberg die ja meist zwischen Bezirks- und 2.DDR Liga pendelte. Aber vielleicht habe ich da Wissenslücken?

    Erste Halbzeit beide Teams ebenbürtig, wobei die Erste Viertelstunde bis zum 0:1 eher nur ein abtasten war, erst nach dem Tor wurde mit offenen Visier gespielt.

    Schirieleistung bis zur Halbzeit tadellos. In der zweiten Halbzeit übernahm Chemie mehr und mehr das Heft des Handelns, mehrere Glasklare Torchancen wurden teils durch den Pfosten, teils durch klägliches Versagen im Abschluss vergeben. Babelsberg trotzdem immer wieder mit blitzschnellen Kontern gefährlich ohne aber wirkliche Torchancen herauszuspielen. Die größte wohl durch eine blitzschnelle Reaktion Bellots vereitelt-obwohl es letztendlich Abseits war trotzdem Klasse Reaktion unseres Torhüters. Tja und was der Schirie in der Halbzeit genommen hat weiß ich auch nicht, jedenfalls mehr und mehr Fehlentscheidungen zu Gunsten von Babelsberg. Am krasseten wohl kurz vor Schluss: Nach Babelsbergangriff hat Bellot den Ball schnell aufgenommen und nach vorn geschossen, unser Stürmer ist schneller als die gesamte zurückeilente Abwehr der Babelsberger und will allein auf das Babelsberger Tor eilen........und der Schiri pfeifft ab und gibt Freistoss für Chemie, dazu ne Gelbe für einen Babaelsberger und (!) Bellot! Krasse Fehlentscheidung diese Torchance abzupfeiffen !!!! Das zweite grosse Dinge geht weniger auf den Schiri als vielmehr auf den Linienrichter auf der Familienblockseite der auf der gleichen Höhe in nichtmal 10 Meter Entfernung stand. Die Rede ist vom sinnlosen Foul des BB Torhüters an Tommy Kind (?) an der Strafraumgrenze als die Situation eigentlich schon berreinigt war . Doch statt zumindest Gelb (auch Rot oder gar Strafstoss wäre je nach Situation sicher möglich, muss da aber erstmal die Videoaufnahmen anschauen) für den Torhüter, bekommt dieser auch noch einen Freistoss. Ansonsten hat mir die mit einer langen Verletzenliste geplagte Chemiemannschaft sehr gut gefallen. Jetzt mal den einen oder anderen Sieg fürs Selbstvertrauen und ein Abstieg dürfte kein Thema sein, zumal diese Saison viele Teams da unten drinhängen.


    P.S. an den gut 300 Babelsbergern hat man gesehen wie 90 Minuten ausschließlicher Ultragesang ohne wirkliche Schlachtrufe wirkt: ein ständiges Hintergrundrauschen ohne wirklich Lautstark oder anfeuernd rüberzukommen. Und da haben die wirklich fast das Ganze Spiel durchgesungen und sich Mühe gegeben. Da bin ich froh dass es bei uns wenigstens ein "Chemie!" oder ein "Leutzsch Leutzsch AKS!" gibt.

    Wie schon in der letzten Regionalligasaison am dritten Spieltag sind auch jetzt wieder die Babalsberger zu Gast.

    Vor ziemlich genau 2 Jahren war es der Erste Sieg und die Ersten Punkte überhaupt für Chemie in der RL Saison.

    Diese Saison haben wir am 3.Spieltag schon mal 2 Punkte auf dem Konto, der Erste Sieg könnte es aber hoffentlich auch werden........wenn nicht die immer länger werdende Verletzenliste bei Chemie wäre die mir Sorgen macht.

    Auf Gehts! :Fahne:

    24.07.2019

    Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass Manfred Uhlig im Alter von 91 von uns gegangen ist.

    „Die meisten ehemaligen DDR-Bürger zwischen 40 und 120 Jahren kennen ihn. Als einer der drei kauzigen ‚Dialektiker‘ im Kessel Buntes des DDR-Fernsehfunks, als witziger und pointenreicher Rundfunkmoderator mit seinem unvergessenen Dauerbrenner ‚Städtenamen originell‘ oder als bekennender Leipzig-, Kaffee- und Chemie Leipzig-Liebhaber – so oder so kam man an Manfred Uhlig nicht vorbei. Ich auch nicht, und so lernten wir uns kennen und schätzen.“

    Jens Fuge im Jahre 2008 über Manfred Uhlig

    © Backroad Diaries

    Welche Bedeutung „Manne Uhlig“ für unsere BSG hat, ist kaum in Worte zu fassen. Nie scheute er sich zu Chemie zu stehen, verpasste kaum ein Spiel und rührte uns vor 1 ½ Jahren mit einer Geste, die das Verhältnis zwischen ihm und Chemie besser nicht beschreiben könnte: Bei einer Matinee, die Manfred Uhlig zu Ehren in der Leipziger Pfeffermühle stattfand, wurde ein Betrag von 1.500 Euro für einen guten Zweck gesammelt. Ganz im Sinne seiner legendären Radioshow „Alte Liebe rostet nicht“ bestimmte der Künstler seine alte Liebe Chemie zum Empfänger.

    Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme sind jetzt bei seiner Familie. Große Menschen hinterlassen große Lücken.

    Danke für alles, Manfred!


    http://www.chemie-leipzig.de

    Tja was soll man dazu noch gross schreiben? Nordhausen wieder mal mit einem -zig Millionenetat ,mit einer der höchsten unserer Staffel.

    Chemie mit eine rlangen Verletztenliste und meiner Meinung nach mit fehlender Spielpraxis einer Stammelf.

    Alles andere als ein 3:0 für Nordhausen sollte mich positiv überraschen.

    Dazu natürlich Temperaturen irgendwas um die 30 Grad, wird hart für Spieler und Fans.

    Sonntag 14 Uhr gegen FC Inter Torgau.

    Unnötig wie ein Kropf, statt über den Regionalligisten Chemie zu berichten war sich die LVZ nicht zu blöde ihren fanatischen Interfan Frank Müller in die Spur zu schicken um........mit dem Trainer von Inter Torgau zu reden. :cool:

    Also eine Zukunft in der 3.Liga -so wie sie derzeit ist- kann und Will ich mir nicht vorstellen. Das ist gerade für Ostmannschaften ohne Namenhafte DAX Konzerne im Rücken die absolute Pleiteliga. Der DFB hat Anforderungen an Stadion und Infrastruktur fast wie in der 1.Bundesliga-aber Geld gibt es nur einen Bruchteil davon. Fast jede Mannschaft aus dem Osten musste sich quasie ein neues Stadion hinbauen und verschuldete sich damit in Millionenhöhe- Chemnitz , Erfurt sind schon Insolvent gegangen. Jena, Halle, Zwickau machen trotz Alleinstellungsmerkmal in Ihrer Stadt und 100%iger Unterstützung durch städtische Firmen trotzdem jedes Jahr mehr Miese und stehen immer mit einem Bein in der Insolvenz. Cottbus ist gerade aus der 3.Liga abgestiegen und steht sportlich und finanziell vor einem Scherbenhaufen. Wie gesagt das sind Mannschaften die eindeutig die Nr 1 in Ihrer Stadt sind und wo die ganze Stadt dahintersteht. Das ist für uns in Leipzig schonmal nicht gegeben. Allein im Fussball wendet sich die Stadt zuerst den Österreichern von Red Bull zu und dann mit vielen Abstrichen dem Südfriedhof. Dann kommen noch andere Sportarten wie z.B der SC DHfK oder die Icefighters denen man einfach mal so eine Eishalle spendiert hat.

    Ich denke mal Regionalliga ist mit unserer derzeitigen Vereinstruktur das höchste machbare. Ich habe auch absolut kein Interesse daran unseren Verein wieder an irgendeinen Alleinherscher zu verscherbeln -so wie es damals mit dem FCS und Kölmel der Fall war.

    Die nächsten Monate und Jahre steht erstmal die Infrastruktur an Erster Stelle-zuerst natürlich ganz wichtig das Flutlicht und nicht zu vergessen eine höhere Zulassung der Zuschauerzahl! Ich denke mal mit einer Kapazität von 7500 Zuschauern würde man im Moment alles abdecken können.

    1 zu 3 gegen den FCM in einem entspannten Spiel. Erste Halbzeit Magdeburg deutlich besser und verdient zur Pause mit 3 Toren vorn (2x Beck und ein Elfer), 2. Halbzeit unsere Mannschaft (ohne Druschky, Heinze und Bury) besser und mit schönem Tor von Tommy Kind und noch zwei guten Chancen. 2.300 Zuschauer, dabei ca. 400 Gäste, die bis auf ein "Wir sind die größten der Welt"-Gesang komplett leise waren. Nach dem Spiel auf dem Heimweg alles ruhig, obwohl es null Fantrennung gab. Auch mal schön.

    Spielerisch war unser neuer Achter ganz gut, die 23 teilweise, sonst streckenweise aber auch Leerlauf. So ein richtiges Bild kann ich mir noch nicht machen, vor allem, weil Magdeburg gefühlt zwei Gänge zurück geschaltet hat. Aber das Ergebnis geht schon in Ordnung, viel zugelassen haben wir in Hz 2 nicht mehr, eigentlich keine klare Chance mehr. Langsam aber sicher darf dann die Saison auch beginnen. Schön wären noch drei Neuzugänge.

    gwg Jens:Fahne:

    Anzumerken noch, das in der 2. Hz Magedeburg das Team komplett (!) ausgetauscht hat, also quasi mit der 2. Reihe auf dem Platz stand-ab da war Chemie mindestens ebenbürtig. Aber Testspiele sind meiner Meinung nach ehh wenig aussagekräftig wo eine Mannschaft sportlich steht.