Beiträge von DEFENS

    Hmmm....ich weiß nicht so Recht wie ich es zuordnen soll... ?( ...die Ratten verlassen das sinkende Schiff???
    Ziegenhorn war von den verbliebenen drei Vorständlern immer derjenige ohne eigene Meinung (ohne wirklichen Bezug zum Verein, seiner Geschichte und seiner Fans)-welcher sich von "Einflüsterern" beeinflußen ließ. Daher auch solche peinlichen Aussagen wie die mit der Arschtasche aus der er die Miete der BSG lieber selbst bezahlt hätte. :streichel:
    Für mich ist Seemann und nicht Ziegenhorn derjenige der strikt gegen eine Annäherung oder gar einem Zusammenschluß beider Vereine war. Mal schauen wann er "aus beruflichen Gründen" das Schiff verlassen wird....
    :scheise:

    wie meinst du das?


    Mir gefallen die Artikel vom G. Borriss, immer gut recherchiert.


    Ich meinte sobald ein Artikel hier drin steht , dauert es nicht lang und Mori_Dom kopiert den Artikel von HIER direkt ins FCS Forum (selbst das "q" bei der Quellangabe ist kleingeschrieben ;). Soll er doch :schal: . Achja HIER der Originalartikel.
    Mir gefällt die L-iz Seite in Bezug auf Informationen und Artikel über Rasenballsport auch ganz gut- ansonsten zu Loklastig als wäre M.Linke der Betreiber :engel:

    Lvz von heute:
    Notzon kandidiert als Lok-Chef
    Boss des Hauptsponsors will mehr Professionalität / Auch Weißgerber hat Interesse


    Leipzig. Der wichtigste Geldgeber des 1. FC Lok steht nun auch als Vereinsvorsitzender bereit: Michael Notzon, Gründer und Geschäftsführer von Hauptsponsor Goldgas, stellt sich am 5. Februar als Nachfolger des scheidenden Steffen Kubald zur Wahl. Der 52-jährige Unternehmer wurde am Mittwochabend bei einer Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat - beide Gremien werden bei der Mitgliederversammlung neu besetzt - zum Wunschkandidaten der alten Führung gekürt.
    "Eigentlich wollte ich nur in den Aufsichtsrat", sagte Notzon gestern dieser Zeitung, "aber da sich bisher kein Kandidat aufgedrängt hat, habe ich mich angesichts der schwierigen Situation des Vereins anders entschieden."
    Goldgas ist seit Oktober 2010 Trikotsponsor des Fußball-Oberligisten. Der Vertrag läuft vorerst bis Juni 2013, sichert dem Probstheidaer Club jährlich eine mittlere sechsstellige Summe. "Leipzig ist ein wichtiger Markt für uns, eine große Stadt mit großem Potenzial und großer Fußball-Tradition", sagte Notzon, "wir wollen eine Erfolgsstory 1. FC Lok, wir wollen in fünf Jahren nicht mehr in der 5. Liga sein." Mittelfristig strebe man den bezahlten Fußball, die 3. Liga, an, "und wir bieten die finanziellen Möglichkeiten, dass dies auch funktionieren kann."
    Denn der deutschlandweite Gasversorger mit Hauptsitz in Nürnberg wächst rasant, wird seinen Umsatz von zuletzt 180 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr auf mindestens 600 Millionen steigern, beschäftigt derzeit 40 feste und 120 externe Mitarbeiter, expandiert auch international. Zu Büros in Wien und Athen sollen weitere in Paris, London, Brüssel und Amsterdam kommen. Ziel der "jungen Marke" ist laut Notzon ein "europäischer Energie-Konzern für Strom und Gas".
    Goldgas wirbt vor allem im Handball für sich - als Hauptsponsor der deutschen und österreichischen Männer-Nationalmannschaft und des Bundesligisten Rhein Neckar Löwen. Obwohl Fußball Neuland für Notzon darstellt ("Aber ich bin seit 40 Jahren Fan des 1. FC Köln"), möchte er sich bei Lok stark engagieren und Weichen stellen: "Ich habe persönlich Feuer gefangen und Spaß daran, Lok dahin zu bringen, wo der Verein hingehört - nach oben."
    Notzon wohnt in der Umgebung Nürnbergs, würde zu Vorstandssitzungen, Heimspielen und "wichtigen Terminen" nach Leipzig kommen. "Aber das operative Geschäft kann ich nicht leisten, ich muss ein Unternehmen führen." Für die Tagesarbeit brauche der Verein einen hauptamtlichen Manager oder Geschäftsführer. Notzon schwebt vor, die Stelle im März auszuschreiben. Er plädiert generell für professionelle Strukturen. "Wir müssen auch damit beginnen, einigen Spielern mehr Training zu ermöglichen." Hieße: Gespräche mit Arbeitgebern über Freistellungen, die vom Verein finanziert werden.
    Notzon hofft, dass das Gros von Vorstand und Aufsichtsrat am 5. Februar wiedergewählt wird. "Die Verantwortlichen haben jahrelang einen guten Job gemacht, ich setze auf Kontinuität."
    Interesse an einer Führungsposition hat auch Gunter Weißgerber angemeldet. Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und jetzige Unternehmensberater ist langjähriger Lok-Fan und wurde von einem Bekannten auf die Idee gebracht, die Zukunft der Gelb-Blauen mitzubestimmen. "Bis zum 21. Januar möchte ich mich entscheiden", sagte der 55-Jährige. Kopfzerbrechen bereitet ihm ein Teil der Mitglieder: "Ich habe mir vom Verein bestätigen lassen, dass Radikale Stadionverbot haben. Lok muss in die gesellschaftliche Mitte rücken, stärker auf Vielfalt setzen, die Integration vertiefen."
    Steffen Kubald, der nicht mehr kandidiert, will eine Kampfabstimmung um den Lok-Vorsitz vermeiden. "Wir werden ein Gesamtpaket schnüren, in dem Herr Weißgerber eine Rolle spielt."


    Steffen Enigk, Reik Anton

    Lvz von heute:
    Notzon kandidiert als Lok-Chef
    Boss des Hauptsponsors will mehr Professionalität / Auch Weißgerber hat Interesse


    Leipzig. Der wichtigste Geldgeber des 1. FC Lok steht nun auch als Vereinsvorsitzender bereit: Michael Notzon, Gründer und Geschäftsführer von Hauptsponsor Goldgas, stellt sich am 5. Februar als Nachfolger des scheidenden Steffen Kubald zur Wahl. Der 52-jährige Unternehmer wurde am Mittwochabend bei einer Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat - beide Gremien werden bei der Mitgliederversammlung neu besetzt - zum Wunschkandidaten der alten Führung gekürt.
    "Eigentlich wollte ich nur in den Aufsichtsrat", sagte Notzon gestern dieser Zeitung, "aber da sich bisher kein Kandidat aufgedrängt hat, habe ich mich angesichts der schwierigen Situation des Vereins anders entschieden."
    Goldgas ist seit Oktober 2010 Trikotsponsor des Fußball-Oberligisten. Der Vertrag läuft vorerst bis Juni 2013, sichert dem Probstheidaer Club jährlich eine mittlere sechsstellige Summe. "Leipzig ist ein wichtiger Markt für uns, eine große Stadt mit großem Potenzial und großer Fußball-Tradition", sagte Notzon, "wir wollen eine Erfolgsstory 1. FC Lok, wir wollen in fünf Jahren nicht mehr in der 5. Liga sein." Mittelfristig strebe man den bezahlten Fußball, die 3. Liga, an, "und wir bieten die finanziellen Möglichkeiten, dass dies auch funktionieren kann."
    Denn der deutschlandweite Gasversorger mit Hauptsitz in Nürnberg wächst rasant, wird seinen Umsatz von zuletzt 180 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr auf mindestens 600 Millionen steigern, beschäftigt derzeit 40 feste und 120 externe Mitarbeiter, expandiert auch international. Zu Büros in Wien und Athen sollen weitere in Paris, London, Brüssel und Amsterdam kommen. Ziel der "jungen Marke" ist laut Notzon ein "europäischer Energie-Konzern für Strom und Gas".
    Goldgas wirbt vor allem im Handball für sich - als Hauptsponsor der deutschen und österreichischen Männer-Nationalmannschaft und des Bundesligisten Rhein Neckar Löwen. Obwohl Fußball Neuland für Notzon darstellt ("Aber ich bin seit 40 Jahren Fan des 1. FC Köln"), möchte er sich bei Lok stark engagieren und Weichen stellen: "Ich habe persönlich Feuer gefangen und Spaß daran, Lok dahin zu bringen, wo der Verein hingehört - nach oben."
    Notzon wohnt in der Umgebung Nürnbergs, würde zu Vorstandssitzungen, Heimspielen und "wichtigen Terminen" nach Leipzig kommen. "Aber das operative Geschäft kann ich nicht leisten, ich muss ein Unternehmen führen." Für die Tagesarbeit brauche der Verein einen hauptamtlichen Manager oder Geschäftsführer. Notzon schwebt vor, die Stelle im März auszuschreiben. Er plädiert generell für professionelle Strukturen. "Wir müssen auch damit beginnen, einigen Spielern mehr Training zu ermöglichen." Hieße: Gespräche mit Arbeitgebern über Freistellungen, die vom Verein finanziert werden.
    Notzon hofft, dass das Gros von Vorstand und Aufsichtsrat am 5. Februar wiedergewählt wird. "Die Verantwortlichen haben jahrelang einen guten Job gemacht, ich setze auf Kontinuität."
    Interesse an einer Führungsposition hat auch Gunter Weißgerber angemeldet. Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und jetzige Unternehmensberater ist langjähriger Lok-Fan und wurde von einem Bekannten auf die Idee gebracht, die Zukunft der Gelb-Blauen mitzubestimmen. "Bis zum 21. Januar möchte ich mich entscheiden", sagte der 55-Jährige. Kopfzerbrechen bereitet ihm ein Teil der Mitglieder: "Ich habe mir vom Verein bestätigen lassen, dass Radikale Stadionverbot haben. Lok muss in die gesellschaftliche Mitte rücken, stärker auf Vielfalt setzen, die Integration vertiefen."
    Steffen Kubald, der nicht mehr kandidiert, will eine Kampfabstimmung um den Lok-Vorsitz vermeiden. "Wir werden ein Gesamtpaket schnüren, in dem Herr Weißgerber eine Rolle spielt."


    Steffen Enigk, Reik Anton

    "Mindestens ebenso gut prädestiniert ihn sein Verhältnis zu Klaus Reichenbach für ein Amt. Weißgerber kennt den Präsidenten des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) und Vizepräsidenten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) aus gemeinsamen Volkskammer- und Bundestagszeiten. Probleme zwischen Verband und Verein könnten auf dem kurzen Dienstweg entschieden werden und sich das derzeit angespannte Verhältnis entkrampfen."


    Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr ! :rblok: :herziger: :streichel:
    http://www.myvideo.de/watch/438355/Wer_solche_Freunde_hat_braucht_keine_Feinde

    "Mindestens ebenso gut prädestiniert ihn sein Verhältnis zu Klaus Reichenbach für ein Amt. Weißgerber kennt den Präsidenten des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) und Vizepräsidenten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) aus gemeinsamen Volkskammer- und Bundestagszeiten. Probleme zwischen Verband und Verein könnten auf dem kurzen Dienstweg entschieden werden und sich das derzeit angespannte Verhältnis entkrampfen."


    Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr ! :rblok: :herziger: :streichel:
    http://www.myvideo.de/watch/438355/Wer_solche_Freunde_hat_braucht_keine_Feinde

    Ist aber sicher ein Problem in der Oberliga anzutreten , Guten fussball zu spielen und am Saisonende als Erster zu sagen: "nee lass mal wir wollen garnicht aufsteigen und spielen nächstes Jahr wieder OL" .
    Wie sich da die Zuschauer in der nächsten saison abwenden werden ist klar, denn warum soll man sich über Siege freuen wenn der Verein ehh nicht aufsteigen will.
    Oder doch lieber die FC Sachsen Methode: Wider besseren Wissens zu behaupten man könnte sich vorstellen am Ende der Saison aufzusteigen?
    Eine verdammte Zwickmühle zumal ab der 3.Bundesliga bei gleichen Aufwand wie in der Regionalliga weitaus mehr Geld in die Vereinskasse kommt. Aber dazu muss man möglichst schnell durch diese verdammte Regionalliga ;(

    Ist aber sicher ein Problem in der Oberliga anzutreten , Guten fussball zu spielen und am Saisonende als Erster zu sagen: "nee lass mal wir wollen garnicht aufsteigen und spielen nächstes Jahr wieder OL" .
    Wie sich da die Zuschauer in der nächsten saison abwenden werden ist klar, denn warum soll man sich über Siege freuen wenn der Verein ehh nicht aufsteigen will.
    Oder doch lieber die FC Sachsen Methode: Wider besseren Wissens zu behaupten man könnte sich vorstellen am Ende der Saison aufzusteigen?
    Eine verdammte Zwickmühle zumal ab der 3.Bundesliga bei gleichen Aufwand wie in der Regionalliga weitaus mehr Geld in die Vereinskasse kommt. Aber dazu muss man möglichst schnell durch diese verdammte Regionalliga ;(

    Da sollte man mal das/die Lizenzierungsverfahren ändern.


    Vielleicht ist aber gerade das Lizensierungsverfahren das Problem?
    Seitens des DFB Anforderungen an Station und Umfeld wie in der 1. Bundesliga und dem gegenüber Einnahmen wie in der Oberliga!
    Flutlicht , Überdachte Sitzplätze, Manager, Sportdirektoren , Pufferzonen und Sicherheitskonzepte sowie Unmengen an Ordnern und Security. Welcher Verein hat sich da nicht verschuldet um diese Forderungen des DFB halbwegs lösen zu können. Doch z.B beim Fernsehgeld zeigt man sich dann knausrig und auch gegen die unattraktiven 2.Mannschaften von Erst- und Zweitligisten welche die RL in Massen bevölkern ging der DFB nie richtig vor. Die Quittung bekommt man nun überdeutlich !



    Nachtrag: sonystar zwei Dumme Ein Gedanke :D

    Da sollte man mal das/die Lizenzierungsverfahren ändern.


    Vielleicht ist aber gerade das Lizensierungsverfahren das Problem?
    Seitens des DFB Anforderungen an Station und Umfeld wie in der 1. Bundesliga und dem gegenüber Einnahmen wie in der Oberliga!
    Flutlicht , Überdachte Sitzplätze, Manager, Sportdirektoren , Pufferzonen und Sicherheitskonzepte sowie Unmengen an Ordnern und Security. Welcher Verein hat sich da nicht verschuldet um diese Forderungen des DFB halbwegs lösen zu können. Doch z.B beim Fernsehgeld zeigt man sich dann knausrig und auch gegen die unattraktiven 2.Mannschaften von Erst- und Zweitligisten welche die RL in Massen bevölkern ging der DFB nie richtig vor. Die Quittung bekommt man nun überdeutlich !



    Nachtrag: sonystar zwei Dumme Ein Gedanke :D

    Tennis Borussia Berlin, SSV Reutlingen, Eintracht Bamberg, SV Waldhof Mannheim, Rot-Weiß Essen, Bonner SC - diese einstigen Regionalligisten stellten in der vergangenen Saison alle entweder einen Antrag auf eine Insolvenzeröffnung beziehungsweise erhielten keine Lizenz mehr für die vierte Liga. In dieser Runde kommen nun also Weiden und Ulm dazu.
    Die Fußballer des SSV Ulm 1846, die oftmals liebevoll die "Spatzen" genannt werden, haben in der Regionalliga ausgespielt. Der schwer angeschlagene Verein muss zum zweiten Mal binnen neun Jahren (2001) ein Insolvenzverfahren eröffnen. Er soll zwar die Saison zu Ende spielen, steht aber neben der ebenfalls insolventen SpVgg Weiden als zweiter Absteiger aus der Regionalliga Süd, der vierthöchsten Liga, fest.
    Der Ulmer Fall könnte einzigartig werden. Denn Stenger fällt auf Anhieb kein Beispiel ein, dass ein Verein trotz Eröffnung eines Insolvenzverfahrens während der Saison die Runde zu Ende gespielt hätte. In anderen Fällen wie in Reutlingen war die Insolvenz zwar während der Runde beantragt, aber erst nach Saisonende eröffnet worden. Oder die Mannschaft wurde, wie in Weiden, mit Eröffnung des Verfahrens vom Spielbetrieb zurückgezogen.
    "Wir spielen weiter, weil wir uns alle Optionen offen halten wollen. Nur so haben wir die Möglichkeit, in der kommenden Saison in der Oberliga weiterzumachen", begründet Martin Hörmann, Insolvenzverwalter bei den SSV-Fußballern die Notwendigkeit, die Saison zu Ende zu spielen.
    Bei den meisten der noch im Wettbewerb verbliebenen 16 Regionalligisten kommt dieses Vorhaben nicht gut an. Denn die Spiele mit Ulmer Beteiligung werden laut Paragraph 6.2 der DFB-Spielordnung nicht gewertet und haben somit lediglich Testspiel-Charakter. Die künftigen Heimgegner des SSV 46 befürchten Zuschauereinbußen, den Gästen im Donaustadion bleiben die Kosten für die Anreise.
    "Es steht den Ulmern zu, den Spielbetrieb fortzusetzen. Wir werden sie nicht dazu überreden, sich aus dem Spielbetrieb abzumelden", sagt Stenger zu gegenteiligen Behauptungen aus dem Umfeld des Tabellenführers KSV Hessen Kassel. Der ist besonders sauer, weil sein Vorsprung in der "bereinigten Tabelle" auf den SV Darmstadt durch die Nichtwertung der Siege gegen Weiden und den SSV 46 von sieben auf nur noch zwei Punkte geschmolzen ist.

    Tennis Borussia Berlin, SSV Reutlingen, Eintracht Bamberg, SV Waldhof Mannheim, Rot-Weiß Essen, Bonner SC - diese einstigen Regionalligisten stellten in der vergangenen Saison alle entweder einen Antrag auf eine Insolvenzeröffnung beziehungsweise erhielten keine Lizenz mehr für die vierte Liga. In dieser Runde kommen nun also Weiden und Ulm dazu.
    Die Fußballer des SSV Ulm 1846, die oftmals liebevoll die "Spatzen" genannt werden, haben in der Regionalliga ausgespielt. Der schwer angeschlagene Verein muss zum zweiten Mal binnen neun Jahren (2001) ein Insolvenzverfahren eröffnen. Er soll zwar die Saison zu Ende spielen, steht aber neben der ebenfalls insolventen SpVgg Weiden als zweiter Absteiger aus der Regionalliga Süd, der vierthöchsten Liga, fest.
    Der Ulmer Fall könnte einzigartig werden. Denn Stenger fällt auf Anhieb kein Beispiel ein, dass ein Verein trotz Eröffnung eines Insolvenzverfahrens während der Saison die Runde zu Ende gespielt hätte. In anderen Fällen wie in Reutlingen war die Insolvenz zwar während der Runde beantragt, aber erst nach Saisonende eröffnet worden. Oder die Mannschaft wurde, wie in Weiden, mit Eröffnung des Verfahrens vom Spielbetrieb zurückgezogen.
    "Wir spielen weiter, weil wir uns alle Optionen offen halten wollen. Nur so haben wir die Möglichkeit, in der kommenden Saison in der Oberliga weiterzumachen", begründet Martin Hörmann, Insolvenzverwalter bei den SSV-Fußballern die Notwendigkeit, die Saison zu Ende zu spielen.
    Bei den meisten der noch im Wettbewerb verbliebenen 16 Regionalligisten kommt dieses Vorhaben nicht gut an. Denn die Spiele mit Ulmer Beteiligung werden laut Paragraph 6.2 der DFB-Spielordnung nicht gewertet und haben somit lediglich Testspiel-Charakter. Die künftigen Heimgegner des SSV 46 befürchten Zuschauereinbußen, den Gästen im Donaustadion bleiben die Kosten für die Anreise.
    "Es steht den Ulmern zu, den Spielbetrieb fortzusetzen. Wir werden sie nicht dazu überreden, sich aus dem Spielbetrieb abzumelden", sagt Stenger zu gegenteiligen Behauptungen aus dem Umfeld des Tabellenführers KSV Hessen Kassel. Der ist besonders sauer, weil sein Vorsprung in der "bereinigten Tabelle" auf den SV Darmstadt durch die Nichtwertung der Siege gegen Weiden und den SSV 46 von sieben auf nur noch zwei Punkte geschmolzen ist.

    Quelle: L-IZ.de


    Kooperation Lok Leipzig - Rasenballsport: Das steht im Vertrag


    Unterzeichnet wurde das Papier seitens Lok Leipzig vom 1. Vorsitzenden Steffen Kubald sowie Schatzmeisterin Katrin Pahlhorn. Für Rasenballsport signierte Geschäftsführer Dieter Gudel. Dies geschah bereits am 5. November 2010. Zwei Wochen danach informierte der 1.FC Lok die Öffentlichkeit - inklusive der eigenen Mitglieder - über diesen Pakt. Rasenballsport hingegen blieb seiner "Undercover"-Linie treu und verzichtete komplett auf eine offizielle Verlautbarung


    Paragraf 1 - Der Vertragsgegenstand
    In sechs knappen Sätzen wird zu Beginn das große Ganze umrissen. Wir erfahren, dass hinter dieser Vereinbarung das Ziel steckt, "den Nachwuchs-Leistungsfußball-männlich in Leipzig zu fördern und weiter zu entwickeln". Der Vertrag sei auf drei Jahre befristet - beginnt am 1. Januar 2011 und endet am 31. Dezember 2013, "ohne dass es einer Kündigung bedarf". Eine eventuelle vorzeitige Kündigung wird im Vertrag also nicht geregelt. Die Umsetzung des Projektes erfolge "in enger Abstimmung zwischen den beiden Partnern". Die Nachwuchsleiter beider Vereine fungieren dabei als Projektleiter - nach aktuellem Stand sind das Jörg Seydler (1. FC Lok) und Ivo Jungbauer (Rasenballsport).


    Paragraf 2 - Finanzierung und Unterstützung
    Im vielleicht spannendsten Teil des Vertrages geht es ans Eingemachte: Das Geld. Pro Kooperationsjahr soll der 1.FC Lok von Rasenballsport die Summe von 10.000 Euro erhalten - über die gesamte Laufzeit also insgesamt 30.000 Euro. Mit dieser Summe "unterstützt (RB Leipzig) gemeinnützige Projekte der Nachwuchsarbeit" des 1.FC Lok Leipzig. Interessante Formulierung, denn "als Gegenleistung verpflichtet sich Lok, Nachwuchsspieler unentgeltlich und ohne Ausbildungsentschädigung an RB abzugeben".


    Auf den Punkt gebracht, hätte Rasenballsport also damit für 30.000 Euro eine drei Jahre dauernde "Talente-Flatrate" bei Lok erworben. Denn über die Anzahl der unentgeltlich zur Verfügung zu stellenden Nachwuchsspieler gibt es keine vertragliche Regelung....


    Paragraf 3 - Die Umsetzung
    "Sollen" und "können" sind die Schlagworte des dritten Paragrafen. Beste Voraussetzungen also, um als äußerst dehnbarer "Gummiparagraf" durchzugehen. "Die Nachwuchsarbeit beider Vereine soll nicht durch 'unkoordiniertes Abwerben' von Nachwuchsspielern untereinander gestört werden", steht da zum Beispiel geschrieben. "Vielmehr soll die Zusammenarbeit beider Vereine so erfolgen, dass der 'Bedarf' an Nachwuchsspielern angemeldet wird und Vereinswechsel 'geräuschlos' (d.h. ohne mediales Aufsehen) erfolgen". Ein Schelm, wem dabei der Begriff "Intransparenz" in den Sinn käme. Die Presse möchte man jedenfalls, eventuell auch im Sinne der jungen Spieler am liebsten draußen lassen.


    "Weiterhin wird vereinbart, dass Nachwuchsspieler, welche aufgrund ihres Alters wenige Spielchancen im eigenen Nachwuchs haben, in den Nachwuchsmannschaften des anderen Vereins zum Einsatz kommen können. Eine Rückdelegation ist zu jedem Zeitpunkt wieder möglich." Welche Spieler die eigenen Reihen in Richtung Kooperationsverein verlassen können sollen, stimmen die Nachwuchsleiter untereinander ab.


    Paragraf 4 - Gemeinsame Veranstaltungen :rblok:
    Da man sich damit gut versteht, können die Nachwuchsleiter von Lok und Rasenballsport - nach Abstimmung - untereinander Trainingshospitationen durchführen. Doch damit nicht genug, denn "die Nachwuchsleiter beider Vereine organisieren regelmäßige Treffen, welche mindestens vierteljährlich stattfinden sollen, um sich über die Entwicklung der Nachwuchsspieler in den beiden Vereinen auszutauschen".


    Als wichtig genug, um in diesen Vertrag mit aufgenommen werden zu müssen, erachteten die Unterzeichner offenbar auch noch diesen abschließenden Passus:
    "Jeder Verein erhält auf Anfrage an den Vorstand bzw. die Geschäftsführung VIP-Tageskarten für die Spiele der 1. Herrenmannschaft, maximal 4 VIP-Tageskarten pro Spiel. Die Vergabe erfolgt mit Rücksicht auf die Verfügbarkeit." Rasenball-Funktionäre sollten zu einem Besuch in Probstheida jedenfalls ausreichend Taschengeld mitnehmen, denn bei Lok zahlt auch der VIP-Gast seine Schnittchen selber.


    Das war's - mehr gibt das Vertragspapier nicht her. Wurde damit die Grundlage geschaffen für eine goldene Zukunft des Leipziger Fußballnachwuchses? Hat Lok Leipzig alles richtig gemacht, sich für seine Talente die Gesamtsumme von 30.000 Euro zu sichern? Oder ist damit der schleichende Spieler-Schlussverkauf in Probstheida besiegelt? Ist es gar Verrat an den blau-gelben Idealen? Oder gibt man hier nur einer Entwicklung Raum, die ergeizige Eltern in Leipzig für den fußballverrückten Familiensproß eher bei RB Leipzig sehen?


    Diese und sicher noch eine ganze Menge mehr Fragen werden im Februar auf der Mitgliederversammlung des 1. FC Lok zur Diskussion gestellt. Das wird weder "geräuschlos" noch "ohne mediales Aufsehen" über die Bühne gehen. Demokratie ist manchmal so. Bis dahin liegt der Kooperationsvertrag auf Eis.

    Quelle: Bild.de
    Er führte Hoffenheim von der Regionalliga in die Bundesliga: Jetzt, nach viereinhalb Jahren erfolgreicher Arbeit, ist Ralf Rangnick nicht mehr 1899-Trainer.
    Auslöser ist der Millionen-Transfer von Luis Gustavo zu den Bayern. Deren Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge (55) hatte den Blitz-Wechsel gegenüber BILD am SONNTAG bestätigt: „Wir haben uns mit Dietmar Hopp geeinigt. Der Vertrag soll am Sonntag unterschrieben werden.“ Der Brasilianer wechselt für 15 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern, bekommt einen Vertrag bis 2015.
    Seit Wochen hatten die Bayern mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp (70), Manager Ernst Tanner (44) und Gustavo-Berater Roger Wittmann (50) verhandelt. TSG-Trainer Ralf Rangnick war nicht bei den Gesprächen dabei.
    Rangnick: „Es war ein einmaliger Vorfall, dass ein Spieler ohne direkte Information an den Trainer verkauft wird. Das hat zu meiner Entscheidung geführt. Das hat eine Tragweite, wie sie größer nicht sein kann."


    :respekt: für so viel Charakter! Man stelle sich das mal bei :herziger: Oral vor wenn Beiersdorfer Frahn verkauft ohne ihn zu fragen. :engel: